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Gemeindebund und FMK schnüren Mobilfunk-Servicepaket für Gemeinden

21.12.2009
Ziel der mittlerweile dritten gemeinsamen Umfrage des österreichischen Gemeindebundes und des FMK war es die Anliegen und Bedürfnisse der Gemeinden hinsichtlich Mobilfunk-Information zu erheben. Ergebnis ist, dass 60 Prozent mit der freiwilligen Vereinbarung zwischen Gemeindebund und Mobilfunkbetreibern zufrieden sind. Gemeindebund-Präsident Mödlhammer zeigt sich über das Ergebnis erfreut.

Die Umfrage wertet die Informationsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Tauglichkeit aus, ermöglicht eine individuelle Rückmeldung an die Gemeinden und gibt klare Anforderungen hinsichtlich des Bedarfes der Kommunen. 224 Rückantworten und somit ein Rücklauf von 10 Prozent zeigen das Interesse der Kommunen und dienen als Basis für zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen zu Mobilfunk. Die Rückmeldungen zeigen, dass Mobilfunk grundsätzlich ein Thema in den Gemeinden ist. Wobei die Bandbreite der Themen von Wünschen nach besserer Versorgung, über spezifische Fragestellungen bis hin zu Anrainerbeschwerden reichen. Die meisten Gemeinden haben ihr Wissen über Mobilfunk aus der Zeitung.

Allgemein besteht eine hohe Akzeptanz der freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Österreichischen Gemeindebund und den Mobilfunkbetreibern über den Informationsablauf bei der Errichtung neuer Mobilfunkstationen: Für sechs von zehn Gemeinden erfüllt diese Selbstverpflichtung ihren Zweck. Die Zahlen hinsichtlich der häufigsten Informationsquellen seitens Gemeinde besagen: 70 Prozent entnehmen ihr Mobilfunkwissen der Zeitung, 55 Prozent dem TV und ebenso viele dem Internet. Der Gemeindebund mit 44 Prozent und das FMK mit 31 Prozent weisen hier einen soliden Wert auf, der allerdings noch "Verbesserungsmöglichkeiten zulässt". "Gemeinden sind ein wichtiger Mobilfunk-Informations- und Ansprechpartner", interpretiert FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die Auswertung. "Sie brauchen daher für ihre Bürgerinnen und Bürger sachliche und transparente Informationsmaterialien, damit diese sich ein besseres Bild machen können", folgert der Branchensprecher.Sind die Strahlungen dieser Masten gefährlich für die AnwohnerInnen?

Laufende Kommunikationsmaßnahmen gemäß dem wissenschaftlichen Kenntnisstand

Mit den laufenden Kommunikationsmaßnahmen des FMK wie zu den Ergebnissen von Messungen akkreditierter Institute, den einschlägigen Faktenblättern und Information auf Basis des wissenschaftlichen Kenntnisstand wie etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU (SCENIHR), kommt das FMK, dem Wunsch der Gemeinden nach transparenter und seriöser Information nach. "Die österreichweite Mobilfunk-Messreihe 2007/2008 durch den TÜV hilft den BürgerInnen und Bürgern, die tatsächlichen Mobilfunkwerte in der Praxis besser einschätzen zu können. Diese unabhängigen Messungen des TÜV zeigen, dass die Mobilfunkfelder weit unter den Grenzwerten liegen", sagt Maier.Gemeindebund-Präsident Mödlhammer ist über das Ergebnis erfreut.

Laut Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer und FMK-Geschäftsführer Maier ist bereits der nächste Informationsschritt in Richtung sachlich fundierte Antworten und Transparenz erfolgt: "Denn mit der soeben abgeschlossenen TÜV-Messreihe 2009, wo in über 100 österreichischen Gemeinden, 115.200 Einzeldatensätze zu Messungen vom TÜV erhoben wurden, gibt es den bis dato größten Datenbestand zu Mobilfunkmessungen in Österreich. Die Dokumente zu den Messorten werden der jeweiligen Gemeinde selbstverständlich zur Verfügung gestellt."

   Als erste Neuerung auf die Umfrage bietet das FMK eine spezielle Website für Gemeinden. Demnächst wird ein gemeinsamer Leitfaden des Gemeindebundes und des FMK den Bürgermeistern eine Hilfestellung in der Mobilfunkdiskussion liefern. Zudem soll in Form von maßgeschneiderten Artikeln für die Gemeinde-Zeitung der wissenschaftliche Kenntnisstand allgemein verständlich aufbereitet werden. "Der Gemeindebund und das FMK werden weiter daran arbeiten, dass in Gemeinden sachliche und verständliche Informationen schnell und direkt zur Verfügung gestellt werden. Mit der gemeinsamen Umfrage von Gemeindebund und FMK können wir diesen Bedarf zielgerichtet erheben und beantworten", so die beiden Kooperationspartner abschließend.

Service - Österreichische Mobilfunkvereinbarung

Im Jahr 2001 vereinbarten der Österreichische Gemeindebund und die Mobilfunkbetreiber im Rahmen des Auf- und Ausbaus der flächendeckenden Mobilfunknetze einen offenen und transparenten Informationsaustausch. Die Mobilfunkbetreiber verpflichteten sich zu zeitgerechter und umfassender Information über bevorstehende Bauvorhaben. Die Gemeinden haben die Aufgabe, die Bevölkerung auf ortsübliche Weise darüber zu informieren. Diese Vereinbarung regelt das Informationsprozedere zwischen den Mobilfunkbetreibern und der Gemeinde.



 weiterführende Links

Hier online nachzulesen: Die Vereinbarung zwischen dem Österreichischen Gemeindebund und den Mobilfunkbetreibern




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