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Post, Wirtschaftskammer und Gemeindebund suchen Post.Partner für jede Gemeinde

25.01.2010
Die Österreichische Post AG rückt die Wünsche ihrer Kunden noch stärker in den Mittelpunkt. Als ersten Baustein ihrer Serviceoffensive präsentiert das Unternehmen das Post.Partner-Konzept 2010: Es trägt den Wünschen der Kunden nach guter Erreichbarkeit und besseren Öffnungszeiten der Postgeschäftsstellen gerade im ländlichen Raum noch stärker Rechnung.
Die Post macht jetzt allen Gemeinden im Rahmen ihrer Partneroffensive ein Angebot: Eine Postgeschäftsstelle für jede Gemeinde. In Kooperation mit dem Österreichischen Gemeindebund und der Wirtschaftskammer Österreich sollen im ganzen Land neue Post.Partner gefunden werden. "Dies ist der erste Schritt unseres Programms für mehr Service und größere Kundennähe der Post", erklärt Generaldirektor Dr. Georg Pölzl.

Post.Partner kommen in Gemeinden gut an

Eine neue Studie stellt den Post.Partnern Österreichs ein sehr gutes Zeugnis aus. Von 500 Befragten aus jenen Gemeinden, in denen in den letzten Monaten ein Post.Partner eröffnet wurde, zeigen sich 77 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden. Besonders die Öffnungszeiten, oft auch am Samstag, sowie die Möglichkeit, die Postgeschäfte mit anderen Erledigungen zu verbinden, werden als die Vorteile angesehen. "Wir wollen dass die Österreicherinnen und Österreicher flächendeckend auf moderne und Service-orientierte Weise mit Post-Dienstleistungen versorgt werden - auch über den gesetzlichen Auftrag hinaus. Daher bieten wir den Gemeinden an, mit uns über die Möglichkeit eines Post.Partners in ihrem Ort zu sprechen. Für unsere Kunden bedeutet das in Zukunft noch mehr Service, noch kürzere Wege noch längere Öffnungszeiten", startet Pölzl die bundesweite Suche nach neuen Partnern für die Post: "Der Fokus dieser Initiative mit Gemeindebund und Wirtschaftskammer liegt ganz klar auf der Verdichtung unseres Geschäftsstellennetzes und Verbesserung der Serviceorientierung. Die Post trägt damit dem Auftrag des Postmarktgesetzes Rechnung, die flächendeckende und nachhaltige Versorgung mit Post-Dienstleistungen sicher zu stellen."

Postpartner machen Nahversorger überlebensfähiger Mödlhammer will die Postämter aufsperren, statt zusperren.

"Im Rahmen des rot-weiß-roten Erfolgsmodells Postpartnerschaft leisten heimische Unternehmen in ganz Österreich einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Nahversorgung. Rund 430 Postpartnerschaften zeigen anschaulich, dass es möglich ist, dass Menschen nicht auf Postdienstleistungen verzichten müssen", unterstreicht Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl.

"Die Postpartnerschaft ist eine wesentliche Unterstützung, dass Nahversorger, etwa lokale Lebensmittelhändler, wirtschaftlich überlebensfähig bleiben. Die Übernahme von Postdiensten stellt eine dreifache Win-Situation dar: Es sichert nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen, sondern die Postpartner gewinnen zusätzliche Kunden und Einnahmen und die Post kann im Wettbewerb besser bestehen", so Leitl.Die Post präsentiert gemeinsam mit ihren Partnern - Gemeindebund und Wirtschaftskammer - das neue Konzept.

"Wir wollen aufsperren, statt zusperren"

"Wir wollen Poststellen aufsperren, statt welche zuzusperren", betont Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer. "Das Ziel ist, dass es bald in jeder Gemeinde eine Poststelle gibt, auch in jenen, in denen es bisher kein Postamt gab." Dies sei einerseits wichtig, damit die Post ihrem Auftrag der flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen nachkommen könne. "Es ist vor allem aber auch eine Chance zur Belebung des ländlichen Raums", so Mödlhammer. Leider könne man dauerhaft vermutlich nicht überall verhindern, dass das klassische Postamt geschlossen werden muss: "Es liegt aber auch an uns, aktiv dazu beizutragen, Post-Partner zu finden."

Die Rolle des Gemeindebundes in der gemeinsamen Offensive mit der Post und der Wirtschaftskammer sieht Mödlhammer so: "Wir werden dauerhaft und nachhaltig unsere Bürgermeister/innen über die Möglichkeiten, neue Poststellen zu schaffen, informieren. Die Ortschefs spielen hier eine wichtige Rolle, sie können vieles in der Gemeinde bewegen und mithelfen, geeignete Partner für Poststellen zu finden. Vor allem für jene Gemeinden, in denen es derzeit weder Postamt, noch Postpartner gibt, ist das eine gute Chance", so Mödlhammer. 

Erfolgsgeschichte Post.Partner

Dass das Post.Partner-Modell seit Jahren eine Erfolgsgeschichte ist, ist laut Dr. Herbert Götz, im Vorstand der Post für das Filialnetz zuständig, längst bewiesen. Allein seit Sommer letzten Jahres wurden mehr als 200 Post.Partner eröffnet. Die Österreichische Post AG betreibt somit erfolgreich insgesamt 419 Filialen gemeinsam mit Post.Partnern, zusätzlich zu den 1.133 selbstgeführten Postfilialen. Seit einer Vertragsänderung im Vorjahr verfügen die Post.Partner über ein erweitertes Produktportfolio, sie bieten nun die gleichen Dienstleistungen wie ein Kleinpostamt an. 

Bereits beim Gemeindetag 2009 starteten Post und Gemeindebund mit der gemeinsamen Info-Kampagne für Post.Partner.Post sucht mit Kommunen optimale Lösung

"Nun treten wir - gemeinsam mit unseren Partnern Gemeindebund und Wirtschaftskammer - in den Dialog mit Gemeinden und Wirtschaftstreibenden. Uns ist es wichtig, aktiv auf die Bürgermeister zuzugehen und gemeinsam die optimale Lösung für die lokale Postversorgung zu finden", führt Götz aus. Und ergänzt: "Gleichzeitig starten wir aber auch im gesamten Filialnetz weitere Serviceverbesserungen, sowohl bei den Post- als auch bei den Bankdienstleistungen. Wir erweitern beispielsweise das Produktportfolio und die Öffnungszeiten".

Über Post.Partner

Post.Partner sind lokale Nahversorger wie Lebensmittelgeschäfte, Trafiken, Apotheken oder auch öffentliche Stellen. Sie übernehmen für die Post die Abwicklung der Filialdienste und werden dafür bezahlt. Das Vergütungsmodell wurde deutlich verbessert. Seit 2009 übernimmt die Österreichische Post die EDV-Kosten der Post.Partner in der Höhe von etwa 800 Euro jährlich. Zusätzlich bietet die Post ihren Partnern eine Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro im Jahr und ein Umsatzplus über den Verkauf der Postdienste von durchschnittlich 15.000 Euro im Jahr. Die Vergütungen für die erbrachten Leistungen erfolgen zu klar definierten Povisionssätzen, die künftig jährlich der Inflationsrate angepasst werden (derzeit beispielsweise knapp 20 Cent pro Annahme eines Briefes. 98 Cent für die Annahme und 72 Cent für die Abgabe eines Pakets).

Nähere Informationen finden sich unter www.post.at/postpartner oder http://wko.at.

Haben Sie Interesse oder Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter 0800 / 20 60 20 oder unter post.partner@post.at.


Verfasser: Redaktion
 weiterführende Links

Post AG sucht Post.Partner auf kommunalnet.at




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