English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Wechsel an der Spitze zweier burgenländischer Gemeinden

09.02.2010
In den zwei burgenländischen Gemeinden Stinatz und Wörterberg fand jeweils ein Führungswechsel an der Spitze der Gemeindevertretung statt. In Stinatz hat nun Andreas Grandits (ÖVP) das Bürgermeisteramt inne, in Wörterberg ist es in den Händen von Kurt Wagner (SPÖ). Beide Ortschefs haben im Gemeinderat keine Mehrheit.
In beiden Gemeinden mussten Bürgermeisterneuwahlen abgehalten werden, da der bisherige Ortschef von Wörterberg, Erwin Stipsits, verstorben ist und der ehemalige Bürgermeister von Stinatz, Alfred Grandits, sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Gemeindevertretung zurückgezogen hatte .

Von Rot zu Schwarz BGM Grandits: "Zusammenarbeit ist sehr wichtig."

In Stinatz schaffte es mit Andreas Grandits seit 1945 erstmals ein ÖVP Kandidat ins Bürgermeisteramt. Mit 548 Stimmen konnte er die Wahl für sich entscheiden. Seinem Mitbewerber von der SPÖ, Otto Zsivkovits, entging mit 523 Stimmen nur knapp der Sieg. Im Gemeinderat ist das Verhältnis zwischen Volkspartei und Sozialdemokraten relativ ausgeglichen. Mit 9 Vertretern der ÖVP sieht sich Grandits allerdings einer überlegenen SPÖ, die über zehn Mandate verfügt, gegenüber. "Ich war immer schon ein Teamplayer. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten, aber natürlich auch mit der Bevölkerung ist sehr wichtig", betont Grandits. Der Bereich Energie ist ihm ein besonderes Anliegen. Er will versuchen, Einsparungspotenziale zu nützen und auf erneuerbare Energie umzurüsten. Weitere Themen, die Grandits umsetzen möchte, sind eine effiziente Altenbetreuung, verkehrsberuhigende Maßnahmen und jungen Familien in Form einer Starterwohnung zu helfen. Mit einem Seniorentaxi, einem Jugendtaxi und einer Kaufkraftsteigerung der örtlichen Betriebe in Form von Gutscheinen konnte Grandits bereits erste Erfolge im Bürgermeisteramt erzielen.

BGM Wagner: "Was man verspricht muss man auch halten."Von Schwarz zu Rot

In Wörterberg ging der Wahlsieg an Kurt Wagner (SPÖ), der sich mit 57 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Gerhard Klaus (ÖVP) durchsetzte. Die Wahlbeteiligung war mit 415 von 452 Bürgern (92 Prozent) sehr hoch. Auch dem Bürgermeister von Wörterberg steht im Gemeinderat eine knappe ÖVP-Mehrheit gegenüber. Wagner gibt sich trotzdem optimistisch: "Es müssen viele Kompromisse eingegangen werden, aber ich hoffe natürlich auf eine gute Zusammenarbeit. In den letzten vier Monaten als geschäftsführender Bürgermeister hat das ganz gut geklappt." In seiner Amtszeit will er versuchen seine Wahlkampfthemen umzusetzen, unter anderem die Errichtung eines Dorfplatzes und die Verschönerung der Ortsdurchfahrt. "Was man verspricht, muss schließlich auch gehalten werden." In seiner Zeit als Vizebürgermeister konnten bereits Verbesserungen im Jugendangebot und in Sachen Ortsverschönerung errungen werden. Mit diesen Inhalten wird sich Wagner auch weiterhin beschäftigen.


Verfasser: Kathrin Liener (Volontaer@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.