English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Unbekannter verübt Anschlag auf Ansfelder Bürgermeister

19.02.2010
Dem Ansfelder Bürgermeister Walter Ernhard wurde ein Paket mit zwei toten Mäusen zugeschickt. Getarnt war das Paket als Pralinenschachtel, in dem die beiden toten Tiere und ein Drohbrief lagen. Die Polizei sucht bereits den Absender dieses Pakets.
 

Der Bürgermeiste von Ansfelden zeigt sich über den Anschlag verstört: "Ich habe Angst", sagt Ernhard, der momentan im Krankenstand ist. "Da überlegst du, was wäre wenn. Ich erinnere mich an den Pralinen-Anschlag von Spitz oder an die Briefbomben."

Tote Mäuse und Brief mit Schimpfwörtern

Das Paket war eine Pralinenschachtel, das sich als "Begräbnispaket" mit zwei toten Mäusen herausstellte. Bevor Ernhard das Paket geöffnet hatte, gab er es seiner Sekretärin und gemeint, er werde die Schokolade nicht essen, da ein Bürgermeister bei Pralinen schon einmal draufbezahlt hätte. Minuten später sei sie zu ihm gekommen und habe ihm von den Mäusen erzählt. Zudem befand sich in der Schachtel ein handschriftlicher Brief mit Beschimpfungen gegen Ernhard. Der langjährige Bürgermeister der rund 15.700-Seelen Gemeinde erstattete sofort Anzeige.

Immer öfter werden Gemeindeoberhäupter Opfer mutwilliger Anschläge. Bereits im Februar 2008 sorgte ein Zyankali-Anschlag auf den damaligen Spitzer Bürgermeister für große Aufregung.

Hören Sie sich das ORF-Interview mit Walter Ernhard unter "weitere Information(en)" an.


Verfasser: Marlies Nadlinger (marlies.nadlinger@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

ORF-Interview mit Walter Ernhard




Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.