English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Erfolgreicher Auftakt der Roadshow "Mehr Licht - Weniger Kosten"

01.04.2010
Mehr als 60 Vertreter aus Gemeinden und von Unternehmen kamen am 25. März 2010 zur Auftaktveranstaltung der ersten österreichischen Roadshow „Kommunale Beleuchtung: Mehr Licht – Weniger Kosten“ in Saalfelden. Für weitere Termine sind noch Anmeldungen möglich!

Ziel der vorerst sechsteiligen Veranstaltungsserie, die gemeinsam vom FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, dem Österreichischen Gemeindebund und der Kommunalkredit Austria AG initiiert wurde, ist es, kommunale Entscheidungsträger über neue rechtliche Rahmenbedingungen in Bezug auf energieeffiziente Beleuchtungstechnologien zu informieren, die damit einhergehenden Vorteile aufzuzeigen, Finanzierungsmodelle und Förderungsmöglichkeiten zu skizzieren sowie den Meinungsaustausch zwischen Anwendern, Anbietern und Fachexperten zu forcieren.

Von neuen Gesetzen über das Sehverhalten des Menschen bis zur Finanzierung

Entsprechend umfassend war auch das Programm angelegt. Bereits zu Beginn betonte Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer in seiner Eröffnungsrede die vielen Chancen, die sich für heimische Gemeinden durch verantwortungsvollen Technologieeinsatz ergeben: Einerseits leisten effizientere Technologien einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, andererseits bringen moderne Beleuchtungskonzepte trotz Investitionskosten ein enormes Kosteneinsparungspotenzial mit sich.

Bis zu 1,8 Mio. CO² bei Beleuchtung einsparen

Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stellvertreter des FEEI, informierte über die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, aufgrund derer österreichische Gemeinden und Städte spätestens bis zum Jahr 2015 rund 30 Prozent der ineffizienten Straßenbeleuchtung modernisieren müssen. Dieser Technologietausch wird maßgeblich zur Erreichung der klimapolitischen Ziele Österreichs beitragen. Jährlich können dadurch im Bereich Beleuchtung bis zu 1,8 Mio. Tonnen CO² eingespart werden.Bei der Auftaktveranstaltung in Saalfelden (v.l.n.r.): Kommunalkredit-Vorstand Alois Steinbichler, Präsident Helmut Mödlhammer und FEEI-Geschäftsführer Manfred Müllner.

Eindrucksvoll zeigten Franz-Josef Müller und Nikolaus Thiemann, beide von der Lichttechnischen Gesellschaft, in ihren Vorträgen zu zeitgemäßer Beleuchtung das Zusammenspiel zwischen dem menschlichen Sehverhalten, der Funktionalität von modernen und qualitativ hochwertigen Beleuchtungstechnologien und die Auswirkungen auf Lebenskomfort und Sicherheitsempfinden. Das Ziel müsse demnach sein, jeweils die optimalen Beleuchtungslösungen für ein spezifisches Einsatzgebiet zu wählen.

Best-Practice Beispiele in österreichischen Gemeinden

Das es in Österreich bereits einige Vorzeigeprojekte gibt, wurde im Vortragsteil "Best Practice Beispiele für Innen- und Außenbeleuchtung" unter Beweis gestellt. Anhand zweier bereits erfolgreich realisierter Projekte ? eine Volksschule in Salzburg und ein Straßenzug in Vorarlberg - konnten sich die Anwesenden überzeugen, dass der Technologietausch nicht nur eine Verbesserung der Lebensumwelt für die Betroffenen darstellt, sondern auch in der täglichen Anwendung mit wesentlichen Energie- und Kosteneinsparungen verbunden ist.

Kommunalkredit bietet individuelle Beratungsleistungen an

Finanzierungsmodelle und Förderungsmöglichkeiten sind wesentliche Beiträge für eine erfolgreiche und vor allem budgetschonende Umsetzung des Technologietausches. Mit dem richtigen Finanzierungsmodell sind Kosteneinsparungen trotz Investitionskosten bereits ab dem ersten Jahr möglich. Es ist daher von Vorteil, frühzeitig umzustellen. Dies belegte der Vorstandsvorsitzende der Kommunalkredit Austria AG, Alois Steinbichler, in seinem Vortrag mit einem anschaulichen Rechenmodell. Als Spezialist für das kommunale und infrastrukturnahe Projektgeschäft bietet die Bank daher im Rahmen der Finanzierungsinitiative "Licht" individuelle Beratungsleistungen an, die Kommunen bei der Modernisierung ihrer Beleuchtungsanlagen unterstützen.

Nächste Stationen Burgenland und Niederösterreich

Die Veranstaltungsserie "Kommunale Beleuchtung: Mehr Licht - Weniger Kosten" umfasst im ersten Durchgang sechs Events, die über ganz Österreich verstreut sind. Die regionale Aufteilung erfolgt so, dass alle Bundesländer abgedeckt sind. Die Abschlussveranstaltung findet am 6. Oktober 2010 in Gleisdorf (Steiermark) statt. Anmeldungen sind hier möglich.

Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden auch bei diesen Events einerseits Informationen über die rechtlichen Grundlagen auf nationaler und internationaler Ebene, andererseits stehen die neuesten Technologien bzw. deren Einsparpotenziale bei Kosten und CO² im Fokus. Darüber hinaus demonstrieren zahlreiche Praxis-Beispiele von bereits umgesetzten Beleuchtungskonzepten die Möglichkeiten moderner Technik. Weiterer Programmpunkte sind Fachvorträge zu Contracting, Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu gesetzlichen und juristischen Aspekten einer Sanierung. Auf länderspezifische Rahmenbedingungen wird entsprechend Rücksicht genommen. Begleitend zu den Vorträgen der Experten findet eine ganztägige Ausstellung statt.

Weiterführende Informationen zu den Inhalten:
Best-Practice-Beispiele: Innovative Innen- und Außenbeleuchtung (PDF; 899 KB)
EU-Programme Gesetzesinitiativen (PDF; 843 KB)
Zeitplan für den Auslauf ineffizienter Lampen auf Basis der EU-Ökodesign-Richtlinie (PDF; 55 KB)
Sparpotentiale Innenbeleuchtung (PDF; 888 KB)
INITIATIVE LICHT - Finanzierungsmodelle und Förderungsmöglichkeiten für Städte und Gemeinden (PDF; 2 MB)


Verfasser: Redaktion
 verfügbare Downloads

Allgemeines Programm zur Roadshow 2010 (PDF; 2236 KB)




Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.