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Ministerin Karl empfängt Gemeindebund-Vertreter

23.04.2010
Die seit Jänner 2010 amtierende Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Beatrix Karl, hat nun die Spitzenvertreter des Österreichischen Gemeindebundes zu einer Vorsprache empfangen. Hauptthema war die Ausbildung des Betreuungspersonals für Schulen und Kindergärten.

Die Vorsprache bei Bundesministerin Karl diente dem Gemeindebund insbesondere der Information über die Bestrebungen des BMWF im Bereich der Ausbildung von KindergartenpädagogInnen und des Pflichtschulpersonals. Zusammen mit dem BMUKK drängt das BMWF schon länger darauf, eine universitäre Ausbildung von KindergartenpädagogInnen sowie Volks- und HauptschullehrerInnen einzuführen.

Gemeindebund gegen Akademisierung

Der Gemeindebund hat hier nochmals seine Argumente gegen eine Akademisierung dargebracht und sich gegen eine höhere Qualifizierung des Kindergartenpersonals ausgesprochen. Mödlhammer meint: "Zur Zeit existiert ein hervorragendes System, wir sollten dieses System beibehalten und hier auf Qualitätsverbesserungen achten." Für die Gemeinden würde die Einführung einer akademischen Fortbildung der KindergartenpädagogInnen einen Anstieg der Gehälter bedeuten und dies würden sich die Gemeinden nicht leisten können, so Mödlhammer.

Mangel an Kindergarten-Personal bis 2025

Eine weitere Problematik stelle der Personalmangel im Bereich der Kindergartenpädagogik dar. Gerade hier sei ein großer Bedarf an zusätzlichen PädagogInnen entstanden, informiert Mödlhammer. Der Mangel werde zusätzlich durch die höhere Klassifizierung der Ausbildung und einer bevorstehenden Pensionswelle, die bis ins Jahr 2025 andauern soll, verschärft. Aus diesem Grund fordert der Gemeindebundpräsident mehr in die Personalausstattung als in die universitäre Fort- und Weiterbildung zu investieren. Entsprechend zeigte Karl ihr Verständnis und machte auf bestehende Arbeitsgruppen aufmerksam, die sich reiflich Überlegungen für eine funktionierende Kinderbetreuung machen.

Karl begeistert über wissenschaftliches Arbeiten in Gemeinden

Zu Ehren des Österreichischen Gemeindebundes gab es von der Bundesministerin noch Lobesworte betreffend der wissenschaftlichen Arbeit speziell in den Gemeinden aber auch von Seiten des Gemeindebundes. Jährlich veranstaltet der Gemeindebund im Rahmen der Kommunalen Sommergespräche in Bad Aussee ein Treffen bei dem u. a. WissenschaftlerInnen, ExpertInnen und PolitikerInnen über künftige Herausforderungen auf kommunaler Ebene diskutieren. Auch die Kommunalwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) habe sich seit ihrem Bestehen zu einer wesentlichen wissenschaftlichen Aktivität entwickelt, so Karl abschließend.


Verfasser: Redaktion
 weiterführende Links

Details zur Kommunalwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG)




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