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Roadshow tourt durch Oberpullendorf und Grafenwörth

21.05.2010
Seit März 2010 tourt die Roadshow „Kommunale Beleuchtung: Mehr Licht – Weniger Kosten“ erfolgreich durch Österreich. Bis dato haben mehr als 200 Vertreter aus österreichischen Gemeinden die Veranstaltungen besucht.

Ziel der insgesamt sechsteiligen Eventserie, die gemeinsam vom FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, dem Österreichischen Gemeindebund und der Kommunalkredit Austria AG initiiert wurde, ist es, kommunale Entscheidungsträger über neue rechtliche Rahmenbedingungen in Bezug auf energieeffiziente Beleuchtungstechnologien zu informieren, die damit einhergehenden Vorteile aufzuzeigen, Finanzierungsmodelle und Förderungsmöglichkeiten zu skizzieren sowie den Meinungsaustausch zwischen Anwendern, Anbietern und Fachexperten zu forcieren.

Neue Gesetze bringen Herausforderungen aber auch Chancen

Entsprechend umfassend werden die Veranstaltungsbesucher informiert. In Oberpullendorf betonten die beiden Landespräsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, Bgm. Ernst Schmid in ihren Statements dass Energieeffizienz für die Gemeinden ein besonders wichtiges Thema mit langfristiger Relevanz ist, sich jedoch durch den Einsatz moderner Technologien große Chancen im Umweltschutz und bei der Kostenoptimierung ergeben würden. Ähnlich sah das auch der Vizepräsident des NÖ-GVV, Bgm. Karl Moser, bei seiner Eröffnung der Veranstaltung in Grafenwörth. Für ihn ist die kommunale Beleuchtung ein Bereich, bei dem es einerseits große Herausforderungen zu bewältigen gilt, andererseits sind damit auch viele positive Impulse damit verbunden, die sich für heimische Gemeinden durch verantwortungsvollen Technologieeinsatz ergeben. 

Manfred Müllner, Geschäftsführer-Stellvertreter des FEEI, erklärte nicht nur umfassend die im Zusammenhang mit Beleuchtung gängigsten Begriffe, sondern informierte über die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, aufgrund derer österreichische Gemeinden und Städte spätestens bis zum Jahr 2015 rund 30 % der ineffizienten Straßenbeleuchtung zu modernisieren haben.

v.l.n.r. Franz Josef Müller (Lichttechnische Gesellschaft Österreich), Bürgermeister Winkler (Klein-Neusiedl), Mag. Alois Steinbichler (Kommunalkredit), Dr. Manfred Müllner (FEEI), Roman Brandstätter (Indoor Architectural), DI Dr. Nikolaus Thiemann (Lichttechnische Gesellschaft Österreich)

Beleuchtung ins richtige Licht gerückt


Franz-Josef Müller von der Lichttechnischen Gesellschaft geht in seinem Vortrag von mindestens 245.000 Lampen aus, die kurzfristig zu tauschen sind. Dabei geht es beim Technologietausch nicht nur um die Realisierung von Einsparungspotentialen. Im Fokus solcher Investitionen sollten immer auch die Bedürfnisse der Bürger stehen, schließlich bringen moderne Beleuchtungskonzepte auch ein bessere Lichtausbeute, mehr Lichtqualität und damit auch mehr Sicherheit für jeden einzelnen. Wie wichtig diese „Softfacts“ sind, bewies eindrucksvoll Nikolaus Thiemann, ebenfalls von der Lichttechnischen Gesellschaft. Er erklärte, dass 80 Prozent der menschlichen Wahrnehmung über das Auge passiert, gutes Licht somit ein essentieller Bestandteil des Lebens ist. Zeitgemäße Beleuchtungskonzepte beruhen demnach auf den drei entscheidenden Säulen Kosten, Mensch und Umwelt. Das Ziel bei der Umsetzung müsse sein, jeweils die optimalen Beleuchtungslösungen für ein spezifisches Einsatzgebiet zu wählen.

90 Prozent der Energie werden in der Betriebsphase der Technologie verbraucht

Dass es in Österreich bereits einige Vorzeigeprojekte gibt, wurde im Vortragsteil „Best Practice Beispiele für Innen- und Außenbeleuchtung“ unter Beweis gestellt. Dabei wurde von den Vortragenden betont, dass die Betrachtung der Einsparungen und Kosten über den Produktlebenszyklus relevant ist. Die  Best Practice Beispiele, die in Oberpullendorf präsentiert wurden, zeigten sehr anschaulich wie ein Innenbeleuchtungsprojekt und die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung in Eisenstadt umgesetzt wurden. Die Neugestaltung einer Ortsdurchfahrt in Klein-Neusiedl und ein Neubau der Bezirkshauptmannschaft in Melk konnten die Veranstaltungsteilnehmer in Grafenwörth überzeugen, dass der Technologietausch nicht nur eine Verbesserung der Lebensumwelt darstellt, sondern gesamt gesehen auch mit wesentlichen Energie- und Kosteneinsparungen verbunden ist.

Sparen dank kluger Finanzierung

Finanzierungsmodelle und Förderungsmöglichkeiten sind wesentliche Beiträge für eine erfolgreiche und vor allem budgetschonende Umsetzung des Technologietausches. Mit dem richtigen Finanzierungsmodell sind Kosteneinsparungen trotz Investitionskosten bereits ab dem ersten. Jahr möglich. Es ist daher von Vorteil, frühzeitig umzustellen. Dies belegte der Vorstandsvorsitzende der Kommunalkredit Austria AG, Alois Steinbichler, in seinem Vortrag mit einem anschaulichen Rechenmodell. Als Spezialist für das kommunale und infrastrukturnahe Projektgeschäft bietet die Bank daher im Rahmen der Finanzierungsinitiative „Licht“ individuelle Beratungsleistungen an, die Kommunen bei der Modernisierung ihrer Beleuchtungsanlagen unterstützen.

Nächste Stationen Tirol und Oberösterreich

Vor dem Sommer macht die Roadshow noch in zwei weiteren Bundesländern halt: Die Veranstaltung für Gemeindevertreter aus Tirol und Vorarlberg findet am 10. Juni 2010 in Schwaz in Tirol statt. Oberösterreichische Gemeindevertreter sind am 17. Juni 2010 nach Gmunden eingeladen. Die Abschlussveranstaltung findet am 6. Oktober in Gleisdorf (Steiermark) statt.

Hier geht's zur Anmeldung für die beiden Termine in Schwaz und Gmunden.

Weitere Informationen zur Roadshow "Mehr Licht - weniger Kosten" können Sie hier nachlesen.


Verfasser: Redaktion
 weiterführende Links

ORF-Beitrag vom 19. Mai 2010: Roadshow "Mehr Licht - weniger Kosten" in Oberpullendorf




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