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"Rasen ist kein Kavaliersdelikt, Fehlverhalten gehört bestraft"

16.06.2010
Am Dienstag, den 15. Juni 2010, wurde erneut der "Aquila 2010" des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) verliehen. Insgesamt wurde der Preis in fünf Kategorien vergeben. Honoriert wurden damit Aktionen engagierter Bürger und Gemeinden, die dazu beitragen mehr Sicherheit zu gewährleisten. 
Mit den vorbildhaften Initiativen sollen künftig weniger Tote und Verletzte auf Österreichs Straßen zu verzeichnen sein. Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer zeigt sich erfreut über "seine" Gewinner. Die Stimmung war gut bei der Verleihung im Schönbrunner Tagungszentrum, konnten doch immerhin elf Projekte mit der Auszeichnung des Preises rechnen. Erhofft hatte man sich eigentlich mehr Einreichungen, man ist sich aber der zahlreichen anderweitigen Bewerbe und Aktionen bewusst. So fand man durchwegs lobende Worte für die Teilnehmenden. Die Marktgemeinde Lustenau in Vorarlberg kann sich nun über den Verkehrssicherheitspreis 2010 in der Kategorie "Städte und Gemeinden" freuen. Die Trophäe stellt einen Adler dar und verkörpert damit Sicherheit und Schutz, so Othmar Thann, Direktor des KfV.

"Kinder mobil. Anders unterwegs" Die Gewinner des Abends: Gemeinderat für Verkehr Dietmar Haller (2.v.l.), Bürgermeister von Lustenau Kurt Fischer (3.v.l.), die Projektverantwortlichen Judith Bösch und Dominik Wöger (2. + 3.v.r.) mit Helmut Mödlhammer (1.v.r.).

Das Siegerprojekt "Kinder mobil. Anders unterwegs" läuft seit Oktober 2009 und soll Kinder und Eltern dazu motivieren den Weg zum Kindergarten oder andere Strecken statt mit dem elterlichen Auto doch lieber zu Fuß, per Bus oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Sicherheit und Umweltbewusstsein sollen dabei gewährleistet werden. Durch Aktionen wie "Kids im Bus" soll das Bus fahren gelernt werden, Verkehrserziehung durch Polizisten soll außerdem zum richtigen Verhalten auf der Straße beitragen. Elternabende sind nicht nur zur Information, sondern auch zur Entschärfung gefährlicher Stellen auf der Strecke eingeführt worden.

"Wer Geschwindigkeiten im Ortsgebiet überschreitet, macht sich strafbar" 

Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer verabsäumt es in diesem Zusammenhang nicht, die Verkehrssicherheit der Gemeinden mit rund 80.000 Kilometern Straßennetz als essentiell wichtiges Thema hervorzuheben. Besonders gehe es hierbei darum die Schutzlosen - die Kinder - zu bewahren. "Wer Geschwindigkeiten im Ortsgebiet oder auch auf allen anderen Straßen deutlich überschreitet, der macht sich strafbar und ist dafür zur Verantwortung zu ziehen. Es ist völlig lächerlich, so zu tun, als wäre das Rasen ein Kavaliersdelikt", so Mödlhammer. Aus diesem Grund sollen auch die Gemeinden künftig wieder Geschwindigkeitsmessungen selber durchführen können. Dazu Mödlhammer: "Ich werde nicht zulassen, dass man medial attackiert wird, wenn man auf die Einhaltung bestehender Gesetze besteht."

'HierMusical-Potpurrie rundet Abend ab

Die Sieger wurden in den Kategorien Schulen, Städten und Gemeinden, Unternehmen, Medien und Zivilcourage eruiert. Weitere Anwärter auf den Titel in der zweiten Kategorie war die Stadtgemeinde Neulengbach in Niederösterreich mit einer "Kiss & Ride" Anlage bei der Bahnhaltestelle. Auch der Pedibus Tirol unter dem Motto "Vergnügt, sicher und gesund zur Schule" war unter den ersten Dreien. Durch den Abend führte Moderatorin Sandra König, untermalt wurde das Ambiente durch ein Musical-Potpourrie. Mit einem Flying-Buffet ist die Veranstaltung schließlich gemütlich ausgeklungen.


Verfasser: Isabel Bairamijamal (volontaer@gmeindeindebund.gv.at)


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