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Gemeinden, die gegen den Trend wählten

27.09.2010
Verluste für die SPÖ, die ÖVP und die KPÖ, starke Gewinne für die FPÖ und deutlich kleinere für die Grünen bei der steirischen Landtagswahl am 26. September 2010: Nicht in allen 542 Gemeinden zeigte sich dieser Trend, manche Gemeinden wählten gegen den Trend im Land.

Zeutschach (Bezirk Murau), Blaindorf (Bezirk Hartberg) und Osterwitz (Bezirk Deutschlandsberg) haben etwas gemeinsam: In diesen Gemeinden gewann die SPÖ nicht nur, sondern konnte sogar besonders deutlich zulegen. Ein Rekordplus gab es in Zeutschach mit fast 19 Prozentpunkten.  
     
Starke Verluste hagelte es für die SPÖ in Altaussee und Bad Aussee

Das Ausseerland hat bei der steirischen Landtagswahl den Streit um die Chirurgie in Bad Aussee am Wahltag deutlich mit seinen Stimmen kommentiert: Während die ÖVP, die für den Erhalt des Spitals war, in Altaussee ihren landesweit prozentuell höchsten Zuwachs lukrierte, erlitt die SPÖ dort ihren höchsten Verlust - gefolgt von Bad Aussee. Die Grünen schafften dort den höchsten Zuwachs im Stimmenanteil. Die Volkspartei erhielt in Altaussee (Bezirk Liezen) nach dem vorläufigen Endergebnis 103 Stimmen mehr als bei der Landtagswahl 2005. Das entspricht einem Plus von 17,75 Prozentpunkten. Die Sozialdemokraten verloren dagegen 287 Stimmen oder 23,35 Prozentpunkte in besagter Gemeinde. Noch mehr Wähler kamen der SPÖ in Bad Aussee mit einem Minus von 694 Stimmen (minus 19,26 Prozentpunkte) abhanden.

Spitzenkandidaten punkteten in Heimat nicht

Die SPÖ verlor aber auch in der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Franz Voves in Vasoldsberg. Dort fiel das Minus mit einem Prozentpunkt aber deutlich geringer aus als landesweit. Anders ist das bei der ÖVP: Im Grazer Bezirk Andritz, dem Heimatbezirk von Spitzenkandidat Hermann Schützenhöfer, war das Minus mit 1,8 Prozentpunkten sogar etwas größer als landesweit.  
     
Rekordverlust und Rekordgewinn für ÖVP

Einen Rekordverlust gab es für die ÖVP in der 196-Einwohner-Gemeinde Glojach (Bezirk Feldbach), mit einem Minus von 20 Prozentpunkten. Das größte Plus mit 17,8 Prozentpunkten gab es für die ÖVP dafür in Altaussee, gefolgt von Mautern und Limberg bei Wies.  
     
FPÖ erreichte in Peggau 21 Prozent

In der FPÖ-Hitliste findet man vor allem Gemeinden in Graz-Umgebung und Feldbach. Das größte Plus gab es in Peggau, wo die Freiheitlichen mehr als 21 Prozent der Stimmen erreichten. Wie unterschiedlich man auch innerhalb eines Bezirks wählen kann, bewiesen die Grünen. In Bad Aussee (Bezirk Liezen) erreichten sie mit einem Plus von 6,6 Prozentpunkten den landesweit größten Gewinn, in Weng im Gesäuse wiederum mit knapp acht Prozentpunkten den größten Verlust.  
     
KPÖ liefen in Graz 6.400 Wähler davon

In allen 542 Gemeinden gab es am Sonntag für die KPÖ nichts zu gewinnen. Überall liefen der KPÖ Wähler davon - zahlenmäßig mit mehr als 6.400 am meisten in Graz, prozentmäßig mit einem Minus von 7,9 Prozentpunkten am meisten in Osterwitz (Bezirk Deutschlandsberg).


Verfasser: Redaktion, orf.at

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