English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Österreichs Rolle im AdR scheint gesichert

12.10.2010


Einen Achtungserfolg erzielte die österreichische Delegation in der jüngsten Sitzung des Ausschusses der Regionen (AdR) auf europäischer Ebene. In den letzten Monaten musste vor allem von kleineren und mittleren Staaten eine Reduktion ihrer AdR-Delegierten befürchtet werden, diese Gefahr scheint vorerst gebannt. Kommunalnet.at stellt die österreichischen Gemeindevertreter im AdR vor.

Die potentielle Erweiterung der Europäischen Union um weitere Staaten sorgt für Änderungsbedarf in diversen Gremien. Davon betroffen ist auch der Ausschuss der Regionen, in dem Österreich 12 Mitglieder - jeweils ein Mitglied jedes Bundeslandes sowie drei Mitglieder der Städte und Gemeinden - stellt.

Aufgrund der geplanten EU-Erweiterung sollte nach Auffassung der großen Mitgliedsländer die Größe der kleinen und mittleren Delegationen drastisch reduziert werden, um Platz für Delegationen neuer EU-Länder zu schaffen, aber auch jene der großen zu erweitern. Dagegen hat sich der Gemeindebund, auf nationaler und europäischer Ebene heftig gewehrt, vor allem um auch die Stimme der Gemeindevertreter in diesem Gremium zu erhalten. Gerade die österreichischen Gemeindevertreter zeigen in diesem Gremium hohe Präsenz und bringen sich in die Arbeit des AdR intensiv ein.

Nun konnte die Gefahr vorerst gebannt werden. In einer mehrheitlich angenommenen Empfehlung des AdR an die Europäische Kommission soll die Anzahl der österreichischen Delegierten im AdR mit zwölf Mitgliedern vorerst unverändert bleiben, auch im Falle eines Beitritts von Kroatien und Island im Jahr 2015. Erst bei einem darüber hinaus gehenden Erweiterungsschritt ? der derzeit aber noch nicht absehbar ist ? müsste Österreich lediglich einen seiner zwölf Sitze im AdR abgeben.

Geballte Kompetenz aus dem Ländle: Erwin Mohr kämpft in Europa für die Anliegen der Gemeinden. Österreichs Gemeindevertreter im Ausschuss der Regionen

Erwin Mohr war viele Jahre Bürgermeister der Gemeinde Wolfurt in Vorarlberg, in seiner Funktion wurde der fünf Mal wiedergewählt. Seit 1997 ist er auch Vizepräsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes und Mitglied des Bundesvorstandes des Gemeindebundes. Seit 2008 engagiert sich der begeisterte Europäer in den europäischen Gremien für die Interessen der österreichischen Gemeinden. 

Johannes Peinsteiner, Bürgermeister von St. Wolfgang und AdR-Vertreter der Gemeinden.Johannes Peinsteiner ist aktiver Bürgermeister von St. Wolfgang. Er kann schon auf eine sehr intensive Karriere als Kommunalpolitiker zurückblicken, seit 1996 ist der Bürgermeister seiner Heimatgemeinde am Wolfgangssee. Der Oberösterreicher hat sich immer auch in den Gremien und Ausschüssen des Gemeindebundes engagiert, u.a. ist er Mitglied im Tourismusausschuss, um Europaausschuss und natürlich im Bundesvorstand des Gemeindebundes. Auch er vertritt - als Ersatzmitglied im AdR - die Gemeindeinteressen auf europäischer Ebene.



Erst seit kurzem auf europäischer Ebene aktiv: Hannes Weninger wird von Präs. Mödlhammer zu seiner neuen Aufgabe beglückwünscht. Hannes Weninger ist Abgeordneter zum Nationalrat und geschäftsführender Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Gießhübl (NÖ). Er ist seit einigen Monaten ebenfalls Ersatzmitglied im Ausschuss der Regionen. Seit April 2008 ist er Nationalrat und leistet in vielen Ausschüssen, darunter auch im Nationalen Sicherheitsrat oder im Tourismusausschuss seine Arbeit. Von 2003 bis 2008 war er Klubobmann der niederösterreichischen SPÖ im Landtag, sein Mandat in der Gemeinde hat er seit 1985 durchgehend inne.

 


Verfasser: Daniela Fraiß (presse@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.