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Wissenschaftlicher "Preis der Kommunen 2010" wurde vergeben

04.11.2010
Die Gewinner des
Bildrechte: Gemeindebund
Zum insgesamt achten Mal wurde heuer der "Preis der Kommunen" vergeben. Der Gemeindebund und seine Partner zeichnen dabei herausragende Arbeiten junger Wissenschafter aus.

Zwei Dissertationen, drei Diplomarbeiten und eine Masterarbeit wurden beim heurigen Preis der Kommunen ausgezeichnet. Schon zum achten Mal hatten Gemeindebund, Städtebund und die von beiden Interessensvertretungen gegründete "Kommunalwissenschaftliche Gesellschaft" (KWG) die Auszeichnung ausgelobt. "Dieser Preis soll ein Anreiz für junge Wissenschafter sein, sich mit Themenbereichen der Kommunalpolitik zu befassen", begründete Gemeindebund-Chef Bgm. Helmut Mödlhammer den Wettbewerb bei der Preisverleihung im Innenministerium. 22 Arbeiten wurden eingereicht, die besten sechs Arbeiten teilen sich die Gesamtprämierung von 7.000 Euro.

Die Dissertation von DI Dr. Karl Michael HÖFERL, die mit einem Geldpreis von 1.500 Euro ausgezeichnet wurde, steht unter dem Thema "Von der Gefahrenabwehr zur Risikokultur - Diskurse zum raumplanerischen Umgang mit Hochwasser in (Nieder-)Österreich". In seiner Arbeit untersucht Höferl die Fortschritte und Veränderungen in der Raumplanung zwischen 1990 und 2009 im Zusammenhang mit Hochwasser-Ereignissen.

Ebenfalls eine Dissertation hat DDr. Hermann PEYERL, LL.M, eingereicht. Sie steht unter dem Titel "Die Katastrophe im Steuerrecht", womit natürlich nicht das Steuerrecht selbst gemeint ist, sondern der Umgang mit Katastrophenereignissen in steuerrechtlicher Hinsicht. Gerade das Ertragssteuerrecht beinhaltet zahlreiche spezielle Rechtsnormen zur Berücksichtigung von Katastrophen und knüpft dabei vielfach auch ans Einkommenssteuerrecht an. Auch dieser Arbeit wurde ein Geldpreis von 1.500 Euro zuerkannt.

'Gemeindebund-PräsidentMag. Marlene BURTSCHER wiederum hat ihre Diplomarbeit zum Wettbewerb eingereicht. Diese Arbeit ist eine direkte Folge des Gemeindebund-Symposiums 2009 (siehe kommunalnet.at-Bericht hier) und trägt den Titel "Die Rolle der Gemeinde im Schul- und Kindergartenwesen unter besonderer Berücksichtigung des verpflichtenden Gratiskindergartenjahres".

Mag. (FH) Gertrude FELSBERGER, Absolventin der Fachhochschule Kärnten, befasste sich in ihrer Diplomarbeit mit der Reform des Bundeshaushaltsrechtes 2009 und den daraus resultierenden Reformansätzen für das Gemeindehaushaltsrecht. Sie zeigt sehr deutlich die Stärken und Schwächen des Haushaltsrecht auf Bundes- und Gemeindebene auf und schließt ihre Arbeit mit sehr konkreten Empfehlungen.

"Verwaltungsstruktur und Stadtplanung. Behörden der planenden Verwaltung als Organisationen und Planungstheorie als Quelle von Institutionen im Sinne der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie". Das ist der - zugegeben - etwas sperrige Titel der Diplomarbeit von DI Felix STERNATH, die sich mit der Darstellung der Vorzüge der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie im Hinblick auf die Planungstheorie, die Planungspraxis und die Planungsausbildung beschäftigt.

Last but not least wurde die Diplomarbeit von Mag. (FH) Tamara WINKLER ausgezeichnet, die sich dem Thema "Die Einführung der dualen Zustellung im Rahmen der Leitinitiative E-Government-Referenzstädte" widmet. In dieser Arbeit wird das Einsparungspotential bewertet, das kommunale Verwaltungen aus der Einführung der dualen Zustellung gewinnen können.

Alle ausgezeichneten Diplomarbeiten wurden mit jeweils 1.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises fand in feierlichem Rahmen im Zuge des Gemeindebund-Symposiums zur Haftung von Bürgermeistern und Gemeindeorganen statt und wurde von Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer persönlich vorgenommen.

Auszüge aus den ausgezeichneten Arbeiten werden demnächst in geeigneter Form veröffentlicht bzw. zugänglich gemacht werden.


Verfasser: Daniel Kosak (presse@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

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