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NÖ: Dworak als Präsident der SPÖ-Bürgermeister wiedergewählt

09.11.2010

Bildrechte: SPÖ GVV NÖ
Mit 98,5 Prozent der Stimmen wurde der Ternitzer Bürgermeister Rupert Dworak als Präsident des NÖ-Gemeindevertreterverbandes der SPÖ in Reisenberg wiedergewählt. Inhaltlich stand die Versammlung der niederösterreichischen SPÖ-Bürgermeister ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit.

148 Gemeinden in Niederösterreich mit insgesamt 600.000 Einwohner vertritt der sozialdemokratische Gemeindeverband in Niederösterreich. Es sind dies jene Gemeinden, in denen es eine SPÖ-Mehrheit gibt. Die 425 ÖVP-regierten Gemeinden werden vom Gemeindevertreterverband der ÖVP vertreten.

Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb hielt ein beeindruckendes Referat.Seit 2008 ist der Ternitzer Bürgermeister Rupert Dworak Präsident des SPÖ-Verbandes, er folgte in dieser Funktion seinem langjährigen Vorgänger, dem Gerasdorfer Bürgermeister Bernd Vögerle nach. Der heute 48jährige Kommunalpolitiker ist auch seit 2003 Abgeordneter zum Landtag und wurde nun, im Rahmen einer Vollversammlung, erneut zum Präsidenten seines Verbandes gewählt. Mit 98,5 Prozent der 271 Delegiertenstimmen verlief seine Wahl überaus eindeutig.

Inhaltlich stand die Vollversammlung der niederösterreichischen SPÖ-Bürgermeister unter dem Motto "Neue Horizonte denken - Innovation und Nachhaltigkeit". Dazu hatte man die prominente Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb als Gastreferentin gewinnen können. "Die verstärkte Nutzung alternativer Energien wird für die Gemeinden ein wichtiges Zukunftsprojekt sein", begründete Dworak die Themenwahl.

Ja zu Alternativenergie, Nein zu Gemeindezusammenlegungen

Auch LH-Stellvertreter Sepp Leitner machte den SPÖ-Bürgermeistern seine Aufwartung.In seiner Rede formulierte Dworak das Ziel, dass bis 2020 in den Gemeinden die Stromversorgung für Straßenbeleuchtung und öffentliche Gebäude aus alternativen Energiequellen gespeist wird und wies auf die akute Finanznot der Gemeinden hin. Weiters sprach sich Dworak vehement für die soziale Absicherung der Bürgermeister aus und fand auch klare Worte zur GRW 2010: "Wenn wir auf die Straße des Erfolges zurückkehren wollen, brauchen wir Erneuerungen in inhaltlicher, organisatorischen, strukturellen und personeller Hinsicht." Und Dworak sagte deutlich nein zu Gemeindezusammenlegungen - wenn sie gegen den Willen der Gemeinden und BürgerInnen erfolgen. Die Vollversammlung beschloss auch einen Leitantrag zum Thema Energie-Effizienz, der Gemeinden zum Energiesparen anhalten soll.

Kromp-Kolb: "Brauchen einen Kulturwandel"

Gastreferentin Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb machte in ihrem Referat auf die Dringlichkeit eines Wechels hin zu erneuerbaren Energien aufmerksam: "Wir müssen den Mut haben, neue Konzepte zu entwickeln. Das derzeitige ist kein sozialdemokratisches. Das heißt: Es ist die Sozialdemokratie durchaus aufgerufen, ein Gegenmodell aufzustellen. Und es wird uns ja bei Gott noch etwas einfallen - zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Dazu gehört es, dass wir längerfristig denken müssen, länger als in wirtschaftlichen Quartalen und länger als in politischen Perioden von vier oder fünf Jahren. Das bedeutet niZum Abschluss wurden verdiente Funktionäre geehrt.chts Geringeres, als einen Kulturwandel."

Die Polit-Prominenz am Verbandstag konnte sich sehen lassen: Anwesend waren die GVV-Ehrenpräsidenten Bernd Vögerle, Anton Koczur und Alfred Haufek (wurden mit dem "Ehrenring" ausgezeichnet, siehe Bild), LH-Stv. Dr. Sepp Leitner, LGF Günter Steindl, Bgm. Bernhard Müller als neuer Vorsitzender der kommunalpolitischen Referats der SPÖ, Wirtschaftsverband-Präs. Günter Ernst, LR Mag. Karin Scheele, MEP Karin Kadenbach, NR Bgm. Otto Pendl, LT-Präs. Bgm. Alfredo Rosenmeier und KO Bgm. Mag. Günther Leichtfried.

 

 


Verfasser: Daniel Kosak/Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Alle Fakten über den SPÖ-GVV in Niederösterreich (PDF)



 weiterführende Links

Sozialdemokratischer Gemeindeverband NÖ




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