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Förderung von Gemeindepartnerschaften

26.09.2005
Neueste Informationen aus dem Gemeindebund-Büro in Brüssel über die EU-Förderungen von Gemeindepartnerschaften und Bürgerbegegnungen.

Gemeindepartnerschaftsfonds – Ausschreibung für Bürgerbegegnungen

Die EU-Kommission hat Mitte September die Ausschreibung zur Unterstützung von Gemeindepartnerschaften im Bereich der Bürgerbegegnungen für das Jahr 2006 veröffentlicht.

Für das Jahr 2006 stehen für diesen Teilbereich des Städtepartnerschaftsprogramms voraussichtlich 7,5 Mio. € zur Verfügung, pro Aktion gibt es Finanzhilfen zwischen 2.000 und 20.000 €.

Förderfähig sind, wie schon in den letzten Jahren, Aktivitäten zwischen 15. März und 31. Dezember 2006, mit einem maximalen Förderzeitraum von 21 Tagen.

Zu den Zielen des Aktionsprogramms für 2006 zählt die Förderung von Gemeindepartnerschaften, die Folgendes bewirken:

· Sensibilisierung der Bürger für die EU und Stärkung des Engagements für die europäische Integration

· Größere Annäherung der Bürger an die EU und Stärkung des Gefühls der Zusammengehörigkeit der Bürger in Europa

· Schaffung der Voraussetzungen, dass sich die Bürger aktiv an einem Dialog über die Zukunft der EU beteiligen können

· Aufbau neuer und Stärkung bestehender Partnerschaften und Netzwerke zwischen Gemeinden in der EU und anderen am Programm teilnehmenden Ländern (Bulgarien, Rumänien).

Konkret bedeutet dies, dass nur solche Begegnungen eine Chance auf Förderung haben, welche
a) Den Bürgern in irgendeiner Form Grundwerte und Bedeutung der EU näher bringen, sowie den Nutzen der europäischen Integration anhand von Diskussionen und Informationsprojekten für alle verständlich aufbereiten (inhaltliche europäische Ausrichtung);
b) das gegenseitige Verständnis sowie Freundschaften zwischen den Bürgern der Partnerstädte fördern. Insbesondere sollte auf Begegnungen geachtet werden, die ein Kennenlernen des Alltags ermöglichen (Familien- und Arbeitsleben, Schulen, lokale Einrichtungen und Dienstleistungen;
c) alle Bürger aktiv in die Gestaltung der Partnerschaft einbeziehen, d.h. schon bei der Vorbereitung mit Schulen und Vereinen zusammenarbeiten und die Begegnung so anlegen, dass möglichst viele gesellschaftliche Gruppen beteiligt sind.

Außerdem werden folgende Kriterien bei der Bewertung von Projekten besonders berücksichtigt:
· Begegnungen zur Vorbereitung oder zum Abschluss neuer Partnerschaften;
· Begegnungen, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen:
· Beteiligung von mehr als 2 Gemeinden;
· Beteiligung von Städten/Gemeinden aus den neuen Mitgliedstaaten;
· Aktive Beteiligung von Jugendlichen;
· Beteiligung von benachteiligten Gruppen;
· Ausgewogene Beteiligung von Männern und Frauen.

Die Auswahl der Projekte wird von der Europäischen Kommission getroffen. Das Auswahlverfahren besteht aus einer Prüfung von formellen und inhaltlichen Kriterien, wobei jene Bewerber, welche nicht sämtliche Formalkriterien erfüllen, bereits vor Prüfung der inhaltlichen Kriterien ausscheiden.

Gemeinden, die sich für eine Förderung ihrer Partnerschaft durch die EU bewerben wollen, müssen die auf der Homepage der EU-Kommission erhältlichen Antragsformulare für das Jahr 2006 verwenden sowie sich an folgende Antragsfristen halten:

Begegnungen zwischen 15. März und 31. Mai 2006: Antragsfrist 15. November 2005 (1. Phase)
Begegnungen zwischen 1. Juni und 31. Juli 2006: Antragsfrist 1. Februar 2006 (2. Phase)
Begegnungen zwischen 1. August und 30. September 2006: Antragsfrist 3. April 2006 (3. Phase)
Begegnungen zwischen 1. Oktober und 31. Dezember 2006: Antragsfrist 1. Juni 2006 (4. Phase)

Die Liste der ausgewählten Bewerber wird ca. einen Monat vor Beginn der jeweiligen Phase auf der Homepage der Kommission veröffentlicht. Erfolgreichen Bewerber erhalten keine weitere schriftliche Verständigung sondern werden gebeten, sich im Internet über die Auswahl ihres Projektes zu informieren.
Alle abgelehnten Antragsteller erhalten einen schriftlichen Ablehnungsbescheid.

Für weitere Auskünfte steht das Brüsseler Büro des Österreichischen Gemeindebunds gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen


Verfasser: Mag. Daniela Fraiß (oegemeindebund@skynet.be)



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