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NÖ Gemeinden kämpfen gegen Grundwasser

25.01.2011
Aufatmen bei den betroffenen Hausbesitzern: Die Grundwasserpegel sinken.
Bildrecht: Land NÖ
In vielen Gemeinden des nördlichen Tullnerfeldes war und ist die Höhe der Grundwasserpegel ein latentes Problem. Im Herbst 2010 schnürte das Land Niederösterreich daher ein Maßnahmenpaket, offenbar mit Erfolg. Um bis zu 1,5 Meter sind die Pegel gesunken.

Das im Oktober 2010 geschnürte Maßnahmenpaket des Landes gegen die Grundwasserhochstände im nördlichen Tullnerfeld hat voll gegriffen. „Wir hatten in der Region 240 durchnässte Keller, davon sind bis auf zehn alle wieder trockengelegt“, erklärt Landesrat Stephan Pernkopf die positive Bilanz der Pumpmaßnahmen.

15 Millionen Kubikmeter wurden abgepumpt

20 Tauchpumpen waren seit Oktober in Betrieb, 15 Millionen Kubikmeter Wasser wurden seitdem aus dem Boden gepumpt. Zudem wurden Fluss- und Bachläufe sowie bestehende Entwässerungsgräben von Bewuchs freigeräumt, damit noch mehr Wasser abgeführt werden konnte.

Das Land NÖ hat gegen die große Grundwasserproblematik ein Maßnahmenpaket mit einem Investitionsvolumen von 12, 6 Millionen Euro beschlossen. (1, 8 Millionen Euro davon wurden bereits für Grabenräumungen umgesetzt. Für die Trockenlegung uns Sanierung der teilweise seit Jahren durchnässten Keller gibt es zudem im Rahmen der Wohnbauförderung eine Unterstützung vom Land.

Bald hat das Pumpen ein Ende

Um weitere Grundwasserabsenkungen zu erreichen, wird der Pumpbetrieb an sieben von insgesamt 16 Standorten bis Ende Februar weiterlaufen. „Durch die Pumpmaßnahmen ist der Grundwasserspiegel bis zu 1,5 Meter gesunken“, freut sich Landesrat Stephan Pernkopf.

„Bald hat das große Pumpen ein Ende. Dann haben wir genug gepumpt, um nachhaltig den Grundwasserspiegel niedrig zu halten“, so Grafenwörths Bürgermeister Alfred Riedl. Und wenn die Niederschläge im Rahmen bleiben, sei kein erneuter Anstieg des Spiegels zu erwarten“, so Riedl.

Endgültig abgeschalten werden die Pumpen jedoch erst in zwei Jahren - die Räumungsarbeiten der Bäche und Gräben werden noch eine Zeit in Anspruch nehmen. Bund, Land und Gemeinden investieren insgesamt drei Millionen Euro in das Projekt.

 


Verfasser: Sotiria Taucher (NÖ GVV)

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