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"And the winner is..."- Verleihung des BA Kunstpreises

18.02.2011


Im noblen Ambiente des Theaters in der Josefstadt wurden sechs Kunstprojekte mit dem 218.000 Euro dotierten "BA Kunstpreis" ausgezeichnet. Unter den hochkarätigen Gästen und Laudatoren fanden sich unter anderem Gemeindebund-Präsident Mödlhammer, Herbert Föttinger und Otto Schenk.

Das Theater in der Josefstadt mit seinen golden ausgeschmückten Strauss-Sälen und den prunkvollen Lustern bildete den edlen Rahmen für die Verleihung des Bank Austria Kunstpreises 2010 am 17. Februar 2011. Zum ersten Mal vergab die Bank diesen Kunstpreis, der mit 218.000 Euro der höchstdotierte Kunstpreis Österreichs ist. Für das Rahmenprogramm zeichneten sich außergewöhnliche Künstler wie das ungarische Streicher-Duo Sándor und Ádám Jávorkai, der Jazz-Pianist Martin Reiter oder der einzigartige Otto Schenk mit einer Lesung kabaretistischer Texte verantwortlich.

Kunstpreis "regional" ging an Hittisau
Die glücklichen Preisträger des BA Kunstpreises 2010. (Bildrechte: Gemeindebund)

Die Schar von Laudatoren war jedoch nicht weniger hochkarätig. Den regionalen Kunstpreis überreichte Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer an die Vorarlberger Gemeinde Hittisau, die die Jury mit einem Frauenmuseum überzeugte. Der Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, Thomas Angyan, überreichte den Preis an das internationale Projekt "exil.arte", das Künstler, die im Zweiten Weltkrieg verfolgt und sogar getötet wurden, wieder bekannt macht und deren Werke rekonstruiert. Der Preis für Kunstvermittlung wurde vom Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, Thomas Weninger, an das musikpädagogische Projekt "Klangspuren Mobil" aus Tirol und an "Ganymed Boarding" verliehen.

Otto Schenk begeisterte das Publikum mit einer Lesung aus humoristischen Kurztexten. (Bildrechte: Gemeindebund)Ein Preis, der vielen Projekten das Überleben sichert

Den Preis für Kulturjournalismus zu verleihen, ließ sich Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der BA, nicht nehmen. Er ging an den renomierten Kulturjournalisten Frido Hütter von der Kleinen Zeitung. Schlussendlich wurden bei der lückenlos auf Gebärdensprache übersetzten Gala auf die Menschen mit speziellen Bedürfnissen nicht vergessen, denn auch für sie ist Kunst wichtig. So wurde in der Kategorie "Best start 2010" das Kulturprojekt "Brunnenpassage" von Werner Binnenstein-Bachstein, Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien, ausgezeichnet. Es wurde während der gesamten Auszeichnung klar, dass viele der ausgezeichneten Projekte nur mit diesem Preisgeld das Jahr 2011 finanzieren können, was den Stellenwert dieses Preises nur noch steigert.

 


Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)


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