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ÖWAV-Seminar: "Interkommunale Zusammenarbeit"

28.04.2011
Interkommunale Kooperationen bieten auch bei der Abwasserentsorgung einige Vorteile.
Bildrechte: ÖWAV
Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband ÖWAV hat einen praktischen Leitfaden für interkommunale Kooperationen in puncto Abwasserwirtschaft entwickelt und stellt diesen am 29. Juni 2011 in Wels im Zuge seines Seminars "Interkommunale Zusammenarbeit - Zukunftschance für die Abwasserentsorgung" vor.

Interkommunale Zusammenarbeit in Form von Betriebs- und Betreuungsgemeinschaften kann die Betriebskosten bei gleichbleibender Qualität nachhaltig senken, oder durch einhergehende Professionalisierung die Qualität der Leistungen steigern. Wie sich eine solche Kooperation am Sektor der Abwasserwirtschaft konkret darstellen kann, hat der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband ÖWAV anhand seines "ÖWAV-Arbeitsbehelfes 10" dargestellt. Dieses soll am 29. Juni 2011 in Wels bei einem Seminar vorgestellt und durch zahlreiche Praxisbeispiele exemplifiziert werden.

Dabei werden in erster Linie Fragen einer gemeinsamen Betreuung von Anlagen und von Teilleistungen (gemeinsame Verwaltung, Beschaffung, Laborbetrieb, Klärschlammentwässerung etc.) bis zum Gesamtbetrieb behandelt. Weiters werden Fragen der Finanzierung und Kostenaufteilung sowie vergaberechtliche und gewerberechtliche Aspekte behandelt. Die Zielgruppe des Seminars sind interessierte Bürgermeister, Gemeindevertreter und Verbandsmitglieder von Abwasserverbänden, Verwaltung, Behörden und Planer. Das Programm für den Mittwoch, 29. Juni 2011 lautet:

 

09:30 - 09:45 Begrüßung und Eröffnung DI Roland Hohenauer (Büro Dr. Lengyel ZT GmbH) und LR Max Hiegelsberger (Amt der OÖ Landesregierung)
09:45 - 10:00 "Interkommunale Zusammenarbeit - Zukunftschance und gelebte Praxis", LAbg Bgm. Johann Hingsamer, Präsident des OÖ Gemeindebundes
10:00 -11:50 Block I: Vorstellung ÖWAV-AB 10 neu - wesentliche Inhalte, Moderation: HR DI Harald Hofmann, Amt der NÖ Landesregierung
  • Interkommunale Zusammenarbeit im Hinblick einer Kosten- und Leistungsoptimierung, HR DI Gerhard Fenzl, Amt der OÖ Landesregierung
  • Interkommunale Zusammenarbeit aus Sicht des Bundes, DDr. Dorith Breindl, Lebensministerium
  • Organisationsformen und Finanzierung von Betriebs- und Betreuungsgemeinschaften in der Siedlungswasserwirtschaft, Mag.a Maria Marlene Bogensberger, Quantum - Institut für betriebswirtschaftliche Beratung GmbH
  • Interkommunale Zusammenarbeit aus Sicht des Vergabe-, Gewerbe- und Wettbewerbsrechts, MMag. Dr. Claus Casati, Casati Rhomberg Rechtsanwälte
  • Wasserverbände als "Urform" der Interkommunalen Zusammenarbeit, Obm. Mag. Dr. Raimund Heiss, AWV Anzbach Laabental  
11:50 - 12:50 Mittagspause
12:50 -14:15 Block II: Künftige Schwerpunkte bei Kanalwartung und Kläranlagenbetrieb Moderation: DI Helmut Passer, Ingenieurbüro Passer und Partner ZT GmbH
  • "Warten wir unsere Kanäle! - Worauf warten wir noch?" DI Alfred Trauner, Amt der OÖ Landesregierung
  • Wie stelle ich den ordnungsgemäßen Betrieb meiner Kläranlage sicher? DI Gerhard Spatzierer, Amt der Bgld. Landesregierung
  • Betreuung von Ortskanalisationen und von Indirekteinleitern durch einen Verband, DI Richard Kaiser, RHV Pinzgauer Saalachtal
  • Flächendeckende Betreuung im ländlichen Raum, Bgm. Johann Weiglhofer, RHV Pöllauer Tal
14:45 -16:45 Block III: Interkommunale Zusammenarbeit - Praxisbeispiele, Moderation: DI Alfred Trauner, Amt der OÖ Landesregierung
  • Beweggründe und Hemmnisse auf dem Weg zu einer Kooperation - Praxisbericht Bgm. Martin Raab, Marktgemeinde Hofkirchen im Mühlkreis
  • Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Wasser- und Abwasserverbänden im Wulkatal Hubert Lang, Wasserverband Wulkatal
  • Gemeinsamer Betrieb von Wasser- und Abwasserleitungen, Ing. Rudolf Krause, Wasserverband Großraum Ansfelden
  • Interkommunale Auslagerung, DI Christian Hasenleithner, WDL Wasserdienstleistungs GmbH
  • Gelebte interkommunale Zusammenarbeit an den Beispielen Klärschlammverwertung und Indirekteinleiter-Betreuung, Ing. Horst Müller und Oliver Schmidt, Müller Abfallprojekte GmbH
16:45 - 17:00 Zusammenfassung, HR DI Gerhard Fenzl, Amt der OÖ Landesregierung

Datum: 29. Juni 2011

Ort: Messezentrum NEU "Tagungszentrum" - 4600 Wels, Messeplatz 1

Seminarbeitrag:

  • ÖWAV-Mitglieder: 210 Euro
  • Mitglieder des Österreichischen Gemeinde- und Städtebundes: 210 Euro
  • Nichtmitglieder: 360 Euro
  • Studententarif (bis 27 Jahre, Inskriptionsbestätigung): 25 Euro

Jeweils zuzügl. 20 Prozent USt., Vortragsunterlagen und Pausenerfrischungen inkludiert. Zahlen Sie bitte erst nach Erhalt der Rechnung ein.

AnmeldungOnline-Anmeldung oder folgendes Anmeldeformular einsenden:


Verfasser: Redaktion (presse@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Folder für das ÖWAV-Seminar inklusive Anmeldung und Programm (pdf, 375 KB)




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