English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Integration findet in den sozialen Strukturen der Gemeinden statt

25.05.2011

Bildrechte: Eggenberger
Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer begrüßt den Vorstoß des Integrationsstaatssekretärs Sebastian Kurz (ÖVP). Dieser stellte in einem Interview seine Politik unter das Motto "Integration durch Leistung". Mödlhammer betont, dass Integration nur über Einbindung in die Gemeindestrukturen, wie Schulen und Vereine funktionieren kann.

Mit Zustimmung kommentierte heute, Mittwoch, Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer die Aussagen des Staatssekretärs für Integration im ORF-Morgenjournal. „Erfolgreiche Integration von Menschen findet in der Tat in den sozialen Strukturen der Gemeinden statt“, so Mödlhammer. „Daher haben auch die wenigsten kleinen Gemeinden ein relevantes Integrationsproblem.“

Mödlhammer: "Den Zuwanderern die Hand reichen"

Der entscheidende Punkt sei, so Mödlhammer, dass man den Zuwanderern auch im gesellschaftlichen und sozialen Leben einer Gemeinde die Hand reiche. „Da geht es um ganz banale Dinge, wie etwa, dass Zuwanderer gefragt und eingeladen werden, sich auch in Vereinen zu engagieren. Das ist oft nur ein ganz kleiner Schritt, der aber gewaltige Auswirkungen in positiver Hinsicht hat.“ Oft, so Mödlhammer weiter, führe der Weg zu erfolgreicher Integration auch über die Kinder der Zuwandererfamilien. „Wenn die Kinder in die Schulgemeinschaft integriert sind, beim Verein einen Sport oder ein Hobby ausüben, dann ist es in der Regel auch für die Eltern leichter, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Ausgrenzung löst keine Probleme

Klar sei, so Mödlhammer weiter, dass Ausgrenzung legal gekommener Zuwanderer kein einziges Problem löse. „Ab dem Zeitpunkt, wo sich Menschen legal in Österreich aufhalten und hier leben, ist es unsere Pflicht, ihnen auch bei der Integration behilflich zu sein.“ Hand in Hand damit gehe natürlich auch der Wille der Zuwanderer, solche Angebote anzunehmen. „Die Gesellschaft hat umgekehrt auch das Recht, Engagement und den Willen zum gemeinsamen Zusammenleben einzufordern. Ab dann wird niemand mehr fragen, woher jemand kommt, sondern man wird ihn an seinem Verhalten und seinen Taten messen.“

Insofern seien die heutigen Äußerungen des Integrationsstaatssekretärs zu begrüßen und zu unterstützen. „Wir Gemeinden tragen auch gerne dazu bei, erfolgreiche Modelle der Integration vor den Vorhang zu holen und zur Nachahmung zu empfehlen“, so Mödlhammer abschließend.


Verfasser: Daniel Kosak (presse@gemeindebund.gv.at)



Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.