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Bis zu 60 Prozent Gemeindeförderung vom Klimafonds

22.06.2011

Dr. Klaus-Uwe Gerhard/pixelio.de
Eine bis zu 60 prozentige Förderung dürfen sich Gemeinden erhoffen, wenn sie als Musterprojekt vom Klima- und Energiefonds ausgewählt werden. Die Gemeinden spielen hier eine besondere Rolle, weil sie eine Vorbildfunktion in der Gesellschaft erfüllen und somit Bürger hautnah die Vorteile der Sanierung erfahren können.

 

Das Förderprogramm "Mustersanierung" bietet für Gemeinden die Möglichkeit eine hochwertige, umfassende und beispielgebende Sanierung mit einer Förderung von bis zu 60 Prozent durchzuführen. Speziell den Gemeinden bietet der Klima- und Energiefonds ein paar interessante Extras wie zum Beispiel die Förderung von Mustersanierungen von Gemeindegebäuden und Photovoltaik-Anlagen bis 100 kWp.


Ziel ist Schaffung von Best-Practice-Beispielen

Ziel ist es andere Bauherren zu motivieren und zu zeigen, was durch die Umsetzung von umfassenden Sanierungen an innovativen Sanierungsstandards bis hin zum "Haus als Kraftwerk" bereits heute möglich ist. Die damit geförderten Projekte sollen zu Multiplikatoren werden. Als Beispiel dient das erste Passivhaus-Stadthotel in Wien. Insgesamt wurden bisher 17 Projekte gefördert. Zahlreiche weitere Projekte sollen jedoch in ganz Österreich verwirklicht werden. Die Menschen sollen durch die Erfahrungen in den öffentlichen Gebäuden direkt die Vorteile der Sanierung erleben.

Bis 15. November 2011 können Sanierungsprojekte, bei denen umfassende Sanierungsmaßnahmen geplant sind, eingereicht werden. Darunter fallen Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz.

Folgende Maßnahmen sind im Detail förderbar:

  • Dämmung der obersten Geschoßdecken bzw. des Daches
  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung
  • Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes (bewegliche bzw. unbewegliche außen liegende Systeme die zumindest 50 % der transparenten Flächen Richtung Süd/West/Ost verschatten)
  • Maßnahmen zur effizienten Energienutzung in der Haustechnik oder zur Rückgewinnungvorhandener Abwärme.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter:

http://www.klimafonds.gv.at/home/foerderguide/details/themenfeld/mustersanierung.html

Weitere Informationen über bereits fertiggestellte Mustersanierungen wie z.B. das weltweit erste Passivhaus-Stadthotel in Wien finden Sie unter:

www.mustersanierung.at


Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)



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