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Bürgermeister-Wechsel in Eisenstadt: Steiner folgt Fraunschiel

10.07.2011
Im Chef-Zimmer des Eisenstädter Rathauses muss Frauschiel Platz für Steiner machen.
Bildrechte: wiki/commons
LAbg. Mag. Thomas Steiner wird Andrea Fraunschiel (ÖVP) als Eisenstädter Bürgermeister nachfolgen, sie trat überraschend aus gesundheitlichen Gründen zurück. Weiters soll Steiner auch das Amt des Stadtparteiobmannes von Altbürgermeister Ing. Peter Nemeth erben, dieser geht nun gänzlich in Polit-Pension.

Völlig überraschend gab Eisenstadts Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP) am 7. Juli 2011 ihren Rückzug aus der Kommunalpolitik bekannt. Ihr Nachfolger wird der Landesgeschäftsführer des burgenländischen Gemeindebundes, LAbg. Mag. Thomas Steiner (ÖVP). Er soll auch gleich das Amt des Stadtparteiobmannes übernehmen, das derzeit Altbürgermeister Ing. Peter Nemeth (ÖVP) - den Fraunschiel 2007 als Bürgermeisterin abgelöst hatte - innehat. Dieser will sich nun ganz aus der Politik zurückziehen, Fraunschiel wenigstens Landesvorsitzende der burgenländischen Frauenbewegung bleiben.

Der neue starke Mann im Eisenstädter Rathaus: Thomas Steiner kommt vom Gemeindebund Bgld. (Bildrechte: ÖVP)Vom Landesgeschäftsführer zum Bürgermeister


Steiner startet gleich mit großen Vorhaben, so will er die ÖVP "entsprechend neu auszurichten - inhaltlich, organisatorisch, personell". Letzteres scheint jedenfalls vorerst geschafft, der Rest folgt dann bei der avisierten Amtsübernahme im Herbst. Es wird dies der vorläufige Höhepunkt einer steilen Karriere sein: Bereits 1991 - im zarten Alter von 24 Jahren -  begann seine politische Laufbahn als Klubsekretär des ÖVP-Landtagsklubs. 1996 wechselte er in das Büro des damaligen LH-Stv. Gerhard Jellasitz (ÖVP) und ab 2000 zu dessen Nachfolger Franz Steindl (ÖVP). Seit 2007 sitzt der 44-Jährige im Eisenstädter Gemeinderat, 2010 wurde er nicht nur Landesgeschäftsführer des burgenländischen Gemeindebundes, sondern mit der Landtagswahl auch Abgeordneter im burgenländischen Landtag. Steiner wurde am 27. Jänner 1967 geboren, er ist in Loretto (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) aufgewachsen und lebt seit in 1991 Eisenstadt. Steiner ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Reaktionen der anderen Parteien

SPÖ-Vizebürgermeister Günter Kovacs, der angekündigt hatte 2012 Bürgermeister werden zu wollen, freue sich auf den Wettbewerb mit der neuen ÖVP-Führung. Wenig überrascht vom Wechsel zeigen sich die Freiheitlichen, Thomas Steiner sei ohnehin längst der eigentliche Bürgermeister gewesen, meinte FPÖ-Stadtparteiobmann Gezar Molnar. Er sprach sogar von einer "geschassten Bürgermeisterin". Auch bei den Grünen ist man sich nicht sicher, ob Andrea Fraunschiel freiwillig gegangen ist. Gemeinderätin Yasmin Dragschitz bedauert, dass sich Fraunschiel in einer männerdominierten ÖVP nicht durchsetzen konnte.

Im Eisenstädter Gemeinderat hält die ÖVP mit 17 Mandaten die absolute Mehrheit (hier war Steiner bereits ÖVP-Klubomann), die SPÖ hat acht Mandate, Grüne und FPÖ haben je zwei Mandate.

Einen Bericht des ORF-Burgenlandes sehen Sie hier:

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Verfasser: Redaktion (presse@gemeindebund.gv.at)



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