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120 Teilnehmer bei Kärntner Landeskonferenz

07.06.2006
Die Kärntner Landeskonferenz fand am 7. Juni im Congress Center am Wörthersee in Pörtschach statt. Prominente Politiker diskutierten mit mehr als 120 Gemeindevertretern und stellten sich den Fragen der Kärntner Bürgermeister. Experten zeigten Wege zur Lösung der Probleme in den ländlichen Gemeinden auf.

Mehr als 120 Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen kamen heute der Einladung vom Österreichischen Gemeindebund und der Kommunalkredit zur Landeskonferenz in Pörtschach nach und widmeten sich der Problematik des ländlichen Raums. "Full House" herrschte im großen Veranstaltungssaal des Congress Centers am Wörthersee. Schwerpunktthema waren Wertschöpfung und Infrastruktur im ländlichen Raum. Mag. Johann Pleininger vom Wirtschaftsblatt moderierte die Veranstaltung. An der ersten Diskussionsrunde nahmen der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes Bgm. Helmut Mödlhammer, Bundesminister Josef Pröll, der Präsident des Kärntner Gemeindebundes Bgm. Hans Ferlitsch, Landesrat Ing. Reinhart Rohr und Dr. Claudia Schmied, Vorstandsmitglied der Kommunalkredit Austria teil.

Bundesmittel werden verdoppelt

Der Lebensminister setzte den ländlichen Raum mit Wirtschaftsraum gleich und formulierte in diesem Zusammenhang ein vordergründiges Ziel: "Wir müssen die Wirtschaftstreibenden in allen Sparten im ländlichen Raum halten." In den ländlichen Raum werden im Zeitraum von 2007 bis 2013 jährlich Förderungen in der Höhe von 70 Millionen Euro fließen. Die Bundesmittel in diesem Bereich wurden verdoppelt. "Dadurch soll ein wichtiger Akzent in der Realisierung von Projekten gesetzt werden." Durch die Aufstockung der Mittel werden zusätzlich zu den 2.100 Projekten 650 Projekte verwirklicht.

"Alles steht und fällt mit den Bürgermeistern"

Mödlhammer betonte die Bedeutung der Gemeinden und der kommunalen Politiker. "Die Gemeinden sind für alles und jeden zuständig und dies muss auch in Anwesenheit von Bundespolitkern unterstrichen werden. Alles steht und fällt mit den Bürgermeistern und ihrem politischen Engagement", so der Präsident. Österreich funktioniere deswegen so gut, weil es viele Gemeindepolitiker gibt, die sich in den Dienst der Öffentlichkeit stellen.

Klein- und Mittelgewerbe verstärkt unterstützt

Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes betonte, dass der Weg nur gemeinsam vollzogen werden könne, in Kooperation von Bund und Ländern. Ferlitsch legte besonderes Augenmerk auf das Klein- und Mittelgewerbe und das enorme Potential, das in diesem Bereich liegt. Dadurch werden wichtige Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und die Bevölkerung an den ländlichen Raum gebunden.

Schmied: "Starker Partner der öffentlichen Hand"

Die Vorstandsdirektorin betonte, dass 60 Prozent der Gemeinden Kunden der Kommunalkredit sind und sich die Bank sehr stark als Partner der öffentlichen Hand sieht. "Der Gemeindebund ist Mitaktionär der Kommunalkredit und wir freuen uns, dass wir nicht nur Aktionäre sondern auch Stakeholder haben", so Schmied. Das Konzept der Landeskonferenzen, so die Vorstandsdirektorin weiter, sei einzigartig und verbindet verschiedene Bereiche wie den Österreichischen Gemeindebund mit Kommunalkredit, den Landesverbänden, Medien und Gemeindevertretern.

"Neben Straßen- auch Kommunikationsnetz optimieren"

"Der ländliche Raum muss zugleich Wirtschaftraum sein. In diesem Zusammenhang sind mehrere Faktoren wie das Straßen-, Wege-, aber auch Kommunikationsnetz von Bedeutung", erklärte Landesrat Rohr. Es sei wichtig, im Bereich der behördlichen Kommunikation ein optimiertes Netz zu schaffen, so Rohr weiter. Zu den wichtigsten Projekten in Kärnten zählt künftig das flächendeckende Forcieren von Breitband.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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