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Verkehrssicherheit: Ortsgebiet für Kinder am gefährlichsten

19.08.2011

Rudolf Ortner/pixelio.de
Seit 2003 ist die Zahl von im Straßenverkehr verunglückten Kindern rückläufig. Trotzdem werden nach wie vor im Durchschnitt acht Kinder pro Tag bei Verkehrsunfällen verletzt. Vor allem im Ortsgebiet kommt es noch immer häufig zu Unfällen an denen Kinder beteiligt sind.

Sowohl die Zahl der Unfälle an denen Kinder beteiligt waren, als auch die Zahl der verletzten Kinder selbst ist in den letzten Jahren rückläufig. Im Jahr 2010 wurden 2.914 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen verletzt, zehn kamen ums Leben. Im Vergleich zum Jahr 2009 entspricht dies einem Rückgang von neun Prozent. Im Vergleichszeitraum 2003 bis 2010 verringerte sich die Unfallanzahl um 29 Prozent. Trauriger Spitzenreiter im Bundesländervergleich ist Oberösterreich, 2010 wurden hier 613 Kinder verletzt. Musterschüler, was die Verkehrssicherheit angeht, sind die Burgenländer mit 63 Kinderunfällen.

Die meisten Unfälle passieren im Ortsgebiet

Im Ortsgebiet sind Kinder und Jugendliche den meisten Gefahren ausgesetzt, vor allem Buben sind betroffen. So sind laut Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) 55 Prozent der verletzten Kinder und Jugendlichen männlich. Die meisten von ihnen verletzen sich in Obhut Erwachsener, nämlich als Beifahrer in PKWs. Ein Grund dafür ist häufig, dass die Kinder nur unzureichend oder gar nicht gesichert sind. Seit die "Nichtbeachtung der Vorschriften über die Kindersicherung", dazu zählt die Gurtpflicht, in das Vormerksystem aufgenommen wurde, hat sich die Gurt-Disziplin aber spürbar verbessert.

Schulwege in den Gemeinden sind sicher

Durch die konsequenten Verbesserungen der letzten Jahre, schafften es die österreichischen Gemeinden die Schulwege weitgehend sicher zu gestalten. Cirka 15 Prozent der Unfälle passieren auf dem Schulweg. Schülerlotsen, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Aufklärungsarbeit sind Maßnahmen die nachhaltig für Sicherheit am Schulweg sorgen. "Das Ziel muss es sein, den Status der Schulwegsicherheit auf diesem Niveau zu erhalten", so Ursula Hemetsberger vom KfV. Durch die Novelle von Verkehrsministerin Doris Bures werden gefährdete Stellen, wie Straßen vor Schulen, in Zukunft mit Hilfe von Radarüberwachung durch die Gemeinden noch sicherer werden.

Handlungsbedarf gibt es jedoch in der Freizeit der Kinder. So passieren in den Sommermonaten und am späten Nachmittag, wenn Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben, die meisten Unfälle. Insgesamt passieren 85 Prozent der Unfälle in dieser Zeit.



Verfasser: Dominik Feßl (presse@gemeindebund.gv.at)



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