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Frauen an der Macht: Bürgermeisterinnen im Salzkammergut

24.08.2011
Die drei Organisatorinnen des Bürgermeisterinnentreffens mit Landeshauptmann Pühringer.
Bildrechte: Land Oberösterreich
Im wunderschönen Salzkammergut versammelten sich Österreichs Bürgermeisterinnen um im gemeinsamen Austausch die Kolleginnen kennenzulernen und neue Kraft für die Arbeit in den Gemeinden zu gewinnen. Auch Bundeskanzler Faymann und Gemeindebund-Präsident Mödlhammer bestärkten die Frauen in ihrem politischen Engagement.

Bürgermeisterin Ulrike Hille aus Desselbrunn, Bürgermeisterin Christine Eisner aus Ohlsdorf und Bürgermeisterin Pauline Sterrer luden von 19. bis 21. August 2011 zum Treffen der Bürgermeisterinnen nach Regau im Bezirk Vöcklabruck. Von den 114 amtierenden "Frauen an der Macht" machten sich 42 auf, um drei Tage zusammen mit ihren Kolleginnen bei einem abwechslungsreichen Programm Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig in der verantwortungsvollen Rolle zu bestärken.

Auch Gemeindebund-Präsident Mödlhammer besuchte die Bürgermeisterinnen. (Bildrechte: Ulrike Hille)Überparteilichkeit erwünscht

Absichtlich gab es keine Fachvorträge bei der Zusammenkunft, auch die Politik sollte ein paar Tage keine Rolle im Leben der sonst so politisch engagierten Damen spielen - allein die Überparteilichkeit und der Erfahrungsaustausch standen im Mittelpunkt. Derzeit sind nur rund fünf Prozent aller Ortschefs österreichweit Frauen. Ein große Hürde - da waren sich alle einig - sei die schwere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit der politischen Tätigkeit. Landesrätin Barbara Schwarz, die bis vor kurzem noch selbst Bürgermeisterin von Dürnstein war, wollte mit ihrem Besuch die Bürgermeisterinnen in ihrem politischen Engagement stärken. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer sieht einen weiteren Grund, warum so wenige Frauen dieses hohe Amt in der Gemeinde übernehmen: "Frauen hinterfragen viel öfter, ob sie das auch wirklich können. Männer sind da nicht so selbstkritisch." Auch Bundeskanzler Werner Faymann und Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer sprachen den Damen ihre Anerkennung für ihr Engagement aus. "Es gibt noch weniger Bürgermeisterinnen als ich befürchtete. Meine Damen, ich schätze ihre engagierte Arbeit, gerade im sozialen Bereich ist ihr Tun besonders wichtig", so Faymann.

Auch Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer ließ es sich nicht entgehen, der Damenrunde am ersten Abend seine Anerkennung zu zeigen. "Da ich selbst Bürgermeister bin, weiß ich wieviele Entbehrungen man hinnehmen muss, wenn man dieses Amt bekleidet", so Mödlhammer, der selbst Bürgermeister der salzburgerischen Gemeinde Hallwang ist. Umso wichtiger ist es für ihn, die Frauen auf ihrem Weg zu ermutigen, damit noch mehr den Schritt in dieses Amt machen.

Nicht nur den Traunsee erkundeten die Bürgermeisterinnen, sie besichtigten auch Gmunden. (Bildrechte: Land Oberösterreich)"Schokolade und Traunseeschifffahrt" - Abwechslungsreiches Programm

Durch das Programm bekamen alle Anwesenden einen sehr guten Eindruck der Region Salzkammergut, denn gleich am ersten Abend besuchten sie die Schokoladenmanufaktur Kibler in Frankenmarkt, die Firma "Tostmann-Trachten" in Seewalchen und den Abend ließen sie in der Gasthausbrauerei "Zum Alfons" ausklingen. Der zweite Tag begann mit einem "Aktivprogramm", stand doch eine Wanderung zum Krippenstein oder eine Besichtigung von Bad Ischl und Hallstadt auf dem Programm. Den Abschluss des Tages bildete der Empfang von Landeshauptmann Josef Pühringer im Rahmen einer Schifffahrt auf dem idyllischen Traunsee. Ganz blieb die Politik dann doch nicht außen vor, denn am Rande nutzten die Teilnehmerinnen die zahlreichen Besucher für Treffen mit Vertretern der Wirtschaft, des Gemeindebundes und der Politik. Nach dem Frühstück brachen die Damen am Sonntag noch zur Besichtigung der Altstadt Gmundens und der berühmten Gmundner Keramik auf, um anschließend mit neuer Kraft und mehr Selbstbewusstsein den Heimweg in ihre Gemeinden anzutreten.

 


Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)


 weiterführende Links

Hören Sie hier den Beitrag auf Ö1
Sehen Sie hier den ORF-Beitrag zum Bürgermeisterinnentreffen




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