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Die E-Card wird zur Bürgerkarte

08.06.2006
Als „historischen Schritt“ bezeichnete heute, Donnerstag, Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer die Tatsache, dass die E-Card nun auch zur Bürgerkarte wird und damit das E-Government in ein neues Zeitalter führe.

„Es gibt keine Stelle, an der die Bürgerkarte so intensiv zum Einsatz kommen wird, wie die Gemeinde“, so Mödlhammer in einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Generaldirektor des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger, Dr. Josef Kandlhofer.

Ein Großteil jener Amtswege, für die die Bürgerinnen und Bürger bislang aufs Gemeindeamt gehen mussten, soll künftig auf elektronischem Weg mit der Bürgerkartenfunktion der E-Card erledigt werden können. „Vom Meldewesen, über die Ausstellung von Ausweisen und Pässen, bis hin zu Baubescheiden oder behördlichen Schriftstücken wird man künftig mit Hilfe der Signatur auf der E-Card erledigen können“, so der Gemeindebund-Präsident.

Gemeinden müssen fit für die Bürgerkarte werden

„Selbstverständlich müssen und werden wir unsere Gemeinden noch stärker animieren müssen, all diese Anwendungen auch fit für die Bürgerkarte zu machen“, stellte Mödlhammer klar. „Es wird nichts nutzen, wenn die Bürgerinnen und Bürger diese elektronische Signatur auf ihrer E-Card haben, es dann aber keine oder zuwenig Anwendungen gibt, die ihnen die Gemeinde dafür zu Verfügung stellt.“


Mödlhammer zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass der Großteil der 2.358 heimischen Gemeinden bis Jahresende in der Lage sei, entsprechende Anwendungen zur Verfügung zu stellen. „Die Gemeinden beweisen ihre Innovationskraft jeden Tag aufs neue, ich weiß, dass sie dies auch im Bereich des E-Government weiterhin tun werden.“

Zertifizierungstage in den Gemeinden

Zu Zertifizierung der E-Card, die notwendig für die Bürgerkarten-Funktion ist, regte Mödlhammer an, in jeder österreichischen Gemeinde einen „Zertifizierungstag“ zu organisieren, an dem alle interessierten Einwohner ihre E-Card mit dieser neuen Funktion ausstatten können. „Das trägt sicher auch dazu bei, den Menschen die Scheu vor dieser neuen und revolutionären Technologie zu nehmen“, so Mödlhammer. „Die Gemeinden sind Pioniere, Botschafter und Vermittler in solchen Dingen. Sie nehmen hier eine Vorreiterrolle ein und haben schon bisher wesentlich dazu beigetragen, dass Österreich im europäischen Vergleich beim E-Government im absoluten Spitzenfeld liegt“, so der Präsident.

Gemeindebund ist Pionier bei E-Government

Der Gemeindebund habe daher schon vor zwei Jahren mit der Schaffung der E-Government-Plattform www.kommunalnet.at diese Vorreiterrolle eingenommen. „Kommunalnet ist ein internes Portal für die Gemeinden, über das zahlreiche E-Government Anwendungen bereitgestellt werden“, so Mödlhammer abschließend.

Der Gemeindebund-Präsident ging bei der Pressekonferenz selbst mit gutem Beispiel voran und ließ vor Ort seine E-Card zertifizieren.


Verfasser: Daniel Kosak (daniel.kosak@gemeindebund.gv.at)


 verfügbare Downloads

Die bisherigen Zertifizierungsstellen in Österreich



 weiterführende Links

Welche Gemeinden bitten schon Bürgerkarten-Anwendungen an?




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