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Statistik: Österreich wächst und ergraut

23.09.2011
Die Zahl der Personen im Erwerbsalter wird weiter sinken.
Bildrechte: Gerd Altmann/pixelio.de
Nach der aktuellen Prognose der Statistik Austria wird die Bevölkerung bis 2050 auf über neun Millionen anwachsen. Es wird wieder mehr Geburten geben, aber die überaus starken Zuwächse bei den älteren Menschen wird auch der leichte Geburtenanstieg nicht auffangen können.

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Österreich wird bis 2050 nicht aussterben - im Gegenteil Österreich wird von 2010 noch 8,4 Millionen Menschen auf 9,4 Millionen im Jahr 2050 anwachsen. Allerdings wird Österreich älter: Sind derzeit noch 23 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre, sind es 2020 schon rund 26 Prozent und 2050 schon 30 Prozent.

Für Gemeinden interessant: Zahl der Kindergarten- und Volksschulkinder nimmt bis 2050 nur leicht zu. (Quelle: Statistik Austria)Leichter Anstieg der Geburten bis 2022

Die Zahl der unter Zwei-Jährigen Kinder wird in den nächsten zehn Jahren leicht ansteigen. Im Jahr 2015 sollte es in dieser Altersgruppe mit 245.000 um fünf Prozent mehr Kinder geben als noch im Jahr 2010 mit 234.000. Bis 2022 soll sich die Zahl sogar um sieben Prozent weiter steigern. Dadurch wird sich in den folgenden Jahren auch die Zahl der Kindergarten- und Volksschulkinder leicht anheben. Bis diese geburtenstärkeren Jahrgänge in den Kindergarten bzw. in die Schule kommen, werden die Zahlen jedoch wieder leicht sinken (Hauptschul- bzw. AHS-Unterstufe bis 2020 minus 5 Prozent).

Personen im Erwerbsalter werden weniger

Einzig die Personengruppe im zentralen Erwerbsalter (30- bis 54 Jährige) wird künftig nicht mehr zunehmen. Ab 2015 sind hier sogar stärkere Rückgänge zu erwarten. Um 2030 wird ihre Zahl mit 2,90 Millionen bereits um rund sieben Prozent niedriger sein als noch im Jahr 2010. Allerdings wird es innerhalb dieser Gruppe eine stärkere Verschiebung hin zu den älteren Arbeitskräften geben. Die Zahl der Menschen im späten Erwerbs- bzw. frühen Ruhestandalter (55- bis 64-Jährige) wird langfristig deutlich wachsen. Insbesondere nach 2015 erfolgen mit dem Eintritt der Baby-Boom-Generation in diese Altersklasse sehr starke Zuwächse (2020: +30 Prozent, 2025: +38 Prozent).

Gruppe der 80 plus verdoppelt sich bis 2030

Sehr kräftig wird in der näheren Zukunft die Gruppe der "jungen Alten" zwischen 65 und 79 Jahren anwachsen. Bereits 2015 wird es mit 1,17 Millionen Menschen um neun Prozent mehr jüngere Alte geben als noch 2010. Erstaunliche Zuwächse gibt es bei den betagten und hochbetagten in der Altersgruppe 80+. Bis 2020 steigt ihre Zahl um 20 Prozent im Vergleich zu 2010 und bis 2030 werden sie sich sogar mehr als verdoppeln mit einer Steigerung von plus 57 Prozent.


Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)



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