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Bürgermeister-Stichwahl in Hermagor

25.09.2011

Bild: pixelio.de/Holger Lang
In Hermagor waren die Wähler am Sonntag aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Drei Kandidaten standen zur Wahl. Im ersten Wahlgang erreichte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit, am 9. Oktober gibt es eine Stichwahl zwischen SPÖ und ÖVP.
Die Wahl wurde notwendig, weil Langzeitbürgermeister Vinzenz Rauscher sein Amt nach 28 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurücklegte. Um seine Nachfolge als Gemeindechef traten drei Kandidaten an: Siegfried Ronacher (SPÖ), Helmut Haas (FPK) und Leopold Astner (ÖVP). Am 9. Oktober gibt es nun eine Stichwahl zwischen Ronacher und Astner.

SP verfehlt absolute Mehrheit knapp

SPÖ-Kandidat Siegfried Ronacher erreichte zwar 49,48 Prozent, verfehlte die notwendige Mehrheit aber um 25 Stimmen. ÖVP-Kandidat Leopold Astner kam auf 38 Prozent der Stimmen, Helmut Haas von der FPK erreichte 12,52 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,37 Prozent, wahlberechtigt waren 5.981 Personen.

ÖVP überraschend stark

Trotz des recht klaren Ergebnisses für den SPÖ-Kandidaten Ronacher müssen die Hermagorer nun noch einmal zu den Urnen. Überraschend stark schlug sich ÖVP-Kandidat Astner, für FPK-Kandidaten Haas setzte es hingegen eine deutliche Niederlage. Bei der Bürgermeisterdirektwahl 2009 war er (damals für das BZÖ) noch auf 21,22 Prozent gekommen, er büßte somit knapp neun Prozentpunkte ein.

FPK überraschend schwach

Siegfried Ronacher führt seit Rauschers Rücktritt im Juni die Geschäfte. Vorher war er Vizebürgermeister. Der 45-Jährige ist Einsatzleiter und Betriebsratsvorsitzender bei der ÖBB in Villach. Für die Freiheitlichen ging Helmut Haas ins Rennen, der 61-Jährige ist Baugruppenleiter, Landtagsabgeordneter und Vizebürgermeister in Hermagor.

Der 50-jährige Astner ist Projektleiter in der Agrarbehörde in Klagenfurt und Stadtrat in Hermagor. Wahlkampfthemen waren Arbeitsplätze, leistbares Wohnen und der Erhalt der Gailtalklinik. Wer auch immer neuer Bürgermeister in Hermagor wird, er braucht im Gemeinderat einen oder mehrere Partner für Beschlüsse. Die SPÖ hat zwölf, die FPK sieben, die ÖVP sechs Mandate, zudem gibt es je einen Gemeinderat der FPÖ und der Grünen.






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