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Landeskonferenz: Erfolgsbeispiele aus NÖ

12.06.2006
In der zweiten Gesprächsrunde der NÖ Landeskonferenz in St. Pölten berichteten drei Experten über Erfolgsbeispiele und Pilotprojekte im Bereich der Interkommunalen Zusammenarbeit.

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Ziersdorf Johann Gartner, Mag. Helmut Miernicki, der Geschäftsführer der Niederösterreichischen Wirtschaftagentur ecoplus und Dr. Josef Leitner, der Leiter des Referats Betriebswirtschaft in der Arbeiterkammer NÖ stellten Erfolgsbeispiele aus dem Bundesland vor.

Pilotprojekt Gewerbepark Schmidatal

Bürgermeister Johann Gartner präsentierte den Interkommunalen Gewerbepark Schmidatal, an dem fünf Gemeinden beteiligt sind. Allerdings lässt der Erfolg vorerst noch auf sich warten. "Der Erfolg ist noch nicht so gut, dass das Projekt läuft", so Gartner. Der Wirtschaftpark Schmidatal wurde gegründet, um die Wertschöpfung an einem wichtigen Schnittpunkt zwischen Hollabrunn und Krems nach NÖ zu bringen. Dem Gemeindeverband Regionalentwicklung Schmidatal, der am 13. Februar 2003 eröffnet wurde, gehören folgende Gemeinden an: Heldenberg, Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg, Maissau, Ravelsbach, Sitzendorf an der Schmida und Ziersdorf. Pilotprojekte, so Gartner weiter, müssten in erster Linie erfolgreich sein, erst dann könnte man über eine Vergrößerung im kleinen Rahmen nachdenken.

"Kugel ist im Laufen"

Der Geschäftsführer von ecoplus Miernicki präsentierte "Unternehmerische Erfolgsstories und kommunales Zusammenwirken" und leitete seinen Beitrag mit dem Statement ein, dass hinsichtlich IKZ die Kugel bereits im Laufen sei. "Die Idee und die besonderen Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit sind in den Gemeinden, den Köpfen der Bürgermeister und Gemeinderäte bereits eingesickert", so Miernicki. Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen wurden dazu aufgefordert, den Kontakt zu ecoplus aufzunehmen. Ein Anruf genügt und schon sei man vor Ort in den Gemeinden, so Miernicki weiter. Der Kernkompetenzbereich von ecoplus liegt in der Betriebsansiedlung.

"Gemeindekomponente fließt immer stärker ein"

Dr. Josef Leitner zeigte die Möglichkeiten aktiver Beschäftigungs- und Wirtschaftpolitik in der Gemeindezusammenarbeit aus der Sicht der Arbeiterkammer NÖ auf. Leitner betonte die Bedeutung von arbeitsmarktpolitischen Projekten. Als Musterbeispiel nannte er Ybbs/Wieselburg, wobei 15 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen wurden. "Wir werden die Gemeindekomponente immer stärker einfließen lassen und Expertisen erarbeiten", stellt Leitner klar.


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (nadja.troestl@gemeindebund.gv.at)



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