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Geld für Ausbau der Nachmittagsbetreuung kann abgeholt werden

14.11.2011
Die Informationsbroschüre gibt Gemeinden konkrete Antworten auf Fragen des Ausbau der Nachmittagsbetreuung.
Bildrechte: Gemeindebund
Nun, fast ein Jahr nach der Einigung über den Ausbau der schulischen Tagesbetreuung, stehen die Fördertöpfe zur Abholung für die Schulerhalter bereit. Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer warnt jedoch: "Sämtliche Fördermittel müssen auch bei den Schulerhaltern ankommen."

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 23. Oktober 2010, stand die Einigung am Ende der Verhandlungen zum Ausbau der schulischen Tagesbetreuung. Im Rahmen einer Pressekonferenz konnten von Bildungsministerin Claudia Schmied und Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer am 14. November 2011 konnten nun die Früchte dieser Arbeit präsentiert werden, denn die Fördertöpfe sind mit jährlich 80 Millionen Euro gefüllt und warten darauf, abgeholt zu werden.

Gemeinden erhalten die große Mehrheit der Pflichtschulen

Von insgesamt 6.223 Schultypen erhalten die Gemeinden 4.688 Schulen. (Quelle: Statistik Austria, Grafik: Kommunalnet)"Bis zum Schuljahr 2014/15 stehen damit 320 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gemeinden als Erhalterinnen von 4.547 öffentlichen Volks-, Haupt- und Neuen Mittelschulen brauchen die Unterstützung dringend, sonst können sie die Voraussetzungen für schulische Tagesbetreuung nicht schaffen", so Gemeindebund-Präsident Mödlhammer vor den versammelten Medien. Insgesamt soll sich die Anzahl der Betreuungsplätze bis zum Schuljahr 2014/15 von derzeit rund 120.000 auf 210.000 fast verdoppeln. Die Gemeinden sind in Summe also für rund 600.000 Schüler/innen im Pflichtschulbereich zuständig. Auch Bundesministerin Claudia Schmied zeigte sich über die Einigung sehr erfreut :"Ich bin froh, dass diese Einigung zusammen mit dem Gemeindebund zustandegekommen ist. Es werden damit 10.000 Lehrerarbeitsplätze geschaffen. Das Geld soll nun möglichst schnell in den Klassenzimmern ankommen." Sie stellt erste Auszahlungen schon im Laufe des November in Aussicht.

"Wir Gemeinden stehen zu unserer Aufgabe, die Betreuungsmöglichkeiten auszubauen, vor allem deshalb, weil von den Eltern her der Bedarf immer größer wird. Der Druck aus dem Arbeitsleben wird größer, die meisten Menschen müssen und wollen einer Erwerbsarbeit nachgehen, sie wollen dabei ihre Kinder gut in Betreuungseinrichtungen versorgt wissen. Wir haben daher ja schon bisher großes Augenmerk auf den Ausbau der entsprechenden Einrichtungen gelegt, mit dieser Offensive wird noch einmal ein großer Schub gesetzt", ist sich Mödlhammer sicher.

'Mödlhammer:Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen zum Bau und Ausbau der nötigen Infrastruktur für die Nachmittagsbetreuung. Für die Errichtung der Infrastruktur einer Betreuungsgruppe stehen maximal 50.000 Euro bereit, auch für das Betreuungspersonal (hier wird der neue Beruf des Freizeitpädagogen eingeführt) gibt es eine Anschubfinanzierung von maximal 8.000 Euro pro Gruppe und Jahr.

Mödlhammer: "Gemeinden auch nach 2014/15 nicht alleine stehen lassen" 

'BMGemeindebund-Präsident Mödlhammer wird genau auf die Abwicklung der Förderung schauen: "Es darf keine Verzögerungen bei der Förderabwicklung geben, keine unnötigen bürokratischen Hürden. Die Länder sind dafür verantwortlich, in welcher Geschwindigkeit diese Ausbauoffensive vonstatten geht." Zusätzlich erwartet er sich, dass die bereitgestellten finanziellen Mittel ohne Abzüge oder Verwaltungskosten bei jenen landen, die für neue Betreuungsplätze sorgen. Mödlhammer richtet seinen Blick jedoch auch schon in die Zukunft: "Ich erwarte mir, dass wir demnächst auch Verhandlungen darüber beginnen, wie es mit der Finanzierung nach dem Schuljahr 2014/15 aussieht." Denn eine Anschubfinanzierung sei zu wenig, wenn die Gemeinden danach wieder mit den Kosten alleine da stünden.

Abschließend dankte Mödlhammer den handelnden Bundespolitikern für den Einsatz, der zu dieser Lösung geführt habe. "Natürlich war und ist Ministerin Claudia Schmied hier meine erste Ansprechpartnerin. Aber für die Bereitstellung der Finanzmittel ist auch heute noch dem ehemaligen Finanzminister Josef Pröll und seiner Nachfolgerin Maria Fekter zu danken."






 

 

Klicken Sie auf das Bild, um sich die Audio-O-Töne der Pressekonferenz anhören und downloaden zu können!


Verfasser: Redaktion (presse@gemeindebund.gv.at)



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