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Österreichs Feuerwehren: Zwei Millionen Stunden im Einsatz

25.11.2011

Igelsböck Markus/pixelio.de
Der Leistungsbericht der Österreichischen Feuerwehren zeigt: Die tapferen Brandbekämpfer waren im Jahr 2010 über zwei Millionen Stunden für ihre Mitmenschen im Einsatz. Mehr als 5.200 Personen haben sie das Leben gerettet. Was sie dafür brauchen, sind die richtigen Rahmenbedingungen.
er Leistungsbericht der Feuerwehren soll nicht nur aufzeigen, welche wichtigen Dienste die Brandbekämpfer jedes Jahr erbringen, sondern auch daran erinnern, dass für die Erfüllung dieser Aufgaben die richtigen Bedingungen geschaffen werden müssen. Da die meisten Feuerwehrmitglieder freiwillig tätig sind, ist das Engagement der Öffentlichkeit hier ebenso gefragt, wie die Unterstützung von Seiten der Politik.

Motiviert einen Beitrag zu leisten
Zufrieden sei er über die Einführung der Rettungsgasse im Jänner 2012 und darüber, dass ab dem Jahr 2012 Spenden an die Freiwillige Feuerwehr steuerlich abgesetzt werden können. Weiterhin gefordert wird vom Bundesverband die Aufnahme der Feuerwehrleute in die gesetzlich geregelte Hochrisikoliste besonders gefährdeter Berufsgruppen, der auch alle anderen Einsatzkräfte, beispielsweise Rettung oder Polizei, angehören. Das würde unter anderem eine kostenlose Hepatitisimpfung für die Mitglieder bedeuten, wurde aber bisher mit dem Argument, dass man als Feuerwehrmann nicht so infektionsgefährdet sei, abgelehnt.

Diese Begründung weist der ÖBFV jedoch mit dem Argument, Feuerwehrleute setzten sich bei Verkehrsunfällen und Hochwassereinsätzen sehr wohl einem Risiko aus, zurück. Zudem geht es auch um Gesunden- und Vorsorgeuntersuchungen, die für die ehrenamtlichen Helfer wichtig wären, und bisher ebenfalls privat bezahlt werden müssen. Da die Feuerwehr für den Großteil der Mitglieder weniger Beruf als Berufung ist - nur sechs Feuerwehren in Österreich sind Berufs-Feuerwehren - brauchen sie Unterstützung, um diese Doppelbelastung zu bewältigen. Hier sind beispielsweise Unternehmen gefragt, die auf dieses freiwillige Engagement Rücksicht nehmen und ihre Mitarbeiter dadurch in der Ausübung von Einsatztätigkeiten unterstützen können.

Beruf und Berufung

Als Berufsgruppe genießt die Feuerwehr ungebrochen ein sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung. Bereits zum achten Mal wurden die Feuerwehrmitglieder, im Rahmen der jährlichen Vertrauens-Umfrage der Zeitschrift "Reader's Digest", auf den ersten Platz gewählt. Doch wer sind diese vertrauenswürdigen Freiwilligen eigentlich?

Ein durchschnittliches, aktives Feuerwehrmitglied ist 37 Jahre alt. Von den 337.080 Mitgliedern der österreichischen Feuerwehren sind 99 Prozent auf freiwilliger Basis tätig. Der Frauenanteil in der Welt der Brandbekämpfung fällt mit vier Prozent sehr gering aus. Das ehrenamtliche Engagement der vielen Brandbekämpfer garantiert eine flächendeckende Versorgung mit Feuerwehren im ganzen Land. Alleine im Jahr 2010 haben die Feuerwehrleute 5.284 Menschen in ganz Österreich das Leben gerettet. Auch für die Rettung von mehr als 22.600 Tieren waren sie im Einsatz.



Verfasser: Verena Gärtner (presse@gemeindebund.gv.at)



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