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Internationale Konferenz des ICNW in Gleisdorf

23.06.2006
Bürgermeister aus 13 europäischen Ländern tagen derzeit in der steirischen Sonnengemeinde Gleisdorf auf Einladung des Interkommunalen Netzwerks des Gemeindebundes ICNW.  

Am 22.. Juni 2006 startete in der steiermärkischen Solargemeinde Gleisdorf die zweitägige international besetzte Konferenz des ICNW (International Communal Network). Am Abend des 21. Juni schon gab es einen großartigen Empfang für die Teilnehmer in der Nachbargemeinde Laßnitzhöhe durch Bürgermeister Josef Großschädl. Die Tagungsteilnehmer wurden musikalisch und kulinarisch aussergewöhnlich herzlich begrüßt.

Der 1. Vizepräsident des Österreichischen Gemeindebundes und Präsident des Steiermärkischen Gemeindebundes Hermann Kröll eröffnete diese Tagung und verwies darauf, dass der Österreichische Gemeindebund das INTERREG IIIC - Projekt ICNW nunmehr seit 2004 als Lead-Partner erfolgreich führt. Das Projekt ist wegen seiner Größe europaweit einzigartig. Mit 21 Partnern aus 13 Ländern hat es eine Ausdehnung über 10.000 Gemeinden.

"Das ICNW und seine Arbeit ist eine Erfolgsgeschichte", betonte Gemeindebund-Generalsekretär HR Dr. Robert Hink zu Beginn der Tagung. "Es gibt in ganz Europa kein vergleichbares Netzwerk."


Gleisdorf ist Vorreiter bei erneuerbarer Energie

Gleisdorf als Tagungsort der Konferenz wurde nicht zufällig gewählt, denn die Stadtgemeinde gilt als Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energie, insbesondere bei der Verwendung von Solarenergie, dies betonte Bgm. Christoph Stark. An der Tagung nahm auch der steirische Umwelt- und Energie-Landesrat Johann Seitinger teil, der den Weg der Gemeinden und Regionen in Richtung Energieautarkie lobte: Zur Zeit werde in der Steiermark ca. 30% des Energiebedarfes durch erneuerbare Energie gedeckt, die Steiermark hat sich als ehrgeiziges Ziel gesetzt bis zum Jahre 2020 die gesamte Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen.

Der Vertreter des Wirtschaftsministers Dr. Gerhard Burian strich die Aktualität der Fragen der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energieträger heraus und betonte, dass die Umstellung auf diese Energieträger auch positive Beschäftigungseffekte erzielen können. Die Wertschöpfung verbleibe damit außerdem in der Region. Landtagsabgeordneter Josef Ober betonte, dass der ländliche Raum auch damit beweisen kann, dass in ihm sehr viel innovative Kraft für hohe Lebensqualität im ländlichen Raum steckt.

Energie und Abfallwirtschaft als Hauptthemen

Ziel der Konferenz ist es, konkrete Umsetzungen, Good Practice Lösungen, in der kommunalen Infrastruktur ländlicher Regionen darzustellen und zu vergleichen. Neben Energiefragen wurden von 80 internationalen Teilnehmern auch Themen der Abfall- und Wasserwirtschaft erörtert. Auf Basis von Fachbeiträgen der insgesamt 21 Projektpartner wird eine länderübergreifende Betrachtung der jeweiligen Ansätze und Instrumente ermöglicht. Repräsentanten der Projektpartner, die als Vertreter von Gemeinden und kommunalen bzw. Verbänden meist eine intensive praktische Erfahrung mitbringen, werden die Konferenz mit guten Beispiel aus ihrer Heimat bereichern.


Verfasser: Johannes Schlick (johannes.schlick@gemeindebund.gv.at)



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