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Stichwahl: Oppitz-Plörer bleibt Innsbrucker Bürgermeisterin

30.04.2012
Im zweiten Wahldurchgang konnte Oppitz-Plörer ihr Bürgermeisteramt endgültig verteidigen.
Bildrechte: Liste "Für Innsbruck"
Das Ende eines harten Wahlkampfes: Bei der Innsbrucker Bürgermeister-Stichwahl wurde Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer ("Für Innsbruck") mit 56 Prozent der Stimmen bestätigt. Herausforderer Christoph Platzgummer (ÖVP) erreichte 44 Prozent. Die Wahlbeteiligung fiel mit 44,5 Prozent äußerst niedrig aus.

Nach einem intensiven und aufwendigen Wahlkampf steht das Ergebnis der ersten Innsbrucker Bürgermeister-Direktwahl fest: Am 29. April 2012 konnte Christine Oppitz-Plörer von der Liste "Für Innsbruck" (FI) die Bürgermeister-Stichwahl klarer als erwartet für sich entscheiden. Mit 56 Prozent der abgegebenen Stimmen setzte sie sich gegen den ÖVP-Konkurrenten Christoph Platzgummer durch. Damit vergrößerte sie gegenüber dem ersten Wahldurchgang den Vorsprung auf ihren Kontrahenten um zwölf Prozentpunkte. Bitter für beide Kandidaten: Die Wahlbeteiligung lag mit 44,5 Prozent sogar unter dem historischen Tiefstwert bei den Gemeinderatswahlen Mitte April, als noch 52,3 Prozent der Wähler ihre Stimmen abgaben. Oppitz-Plörer kündigte rasche Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP und den Grünen an. Auch einen Vierer-Koalition mit der SPÖ schließt sie nicht aus.

Oppitz-Plörer hält sowohl eine Dreier- als auch eine Viererkoalition aus FI, ÖVP, Grünen und SPÖ für möglich. (Bildrechte: ORF)Großer Abstand zwischen den Anwärtern bei niedriger Wahbeteiligung

Die Wahl sei trotz der niedrigen Beteiligung der Wähler "legitim", auch wenn alle Fraktionen sich eine höhere gewünscht hätten, sagte Oppitz-Plörer gegenüber der APA. Von den 96.861 Wahlberechtigten wollten gerade einmal 43.131 ihre Stimme abgeben. Ein weiteres deutliches Resultat ist der Abstand zwischen Oppitz-Plörer und Herausforderer Platzgummer. Lagen die beiden Bürgermeisteranwärter bei den Gemeinderatswahlen vor zwei Wochen noch rund drei Prozent auseinander (Oppitz-Plörer: 31,3 Prozent, Platzgummer: 28 Prozent), konnte die 43-Jährige diesmal ihren Vorsprung gegenüber dem VP-Kandidaten um 12 Prozentpunkte auf 56 Prozent ausbauen (Platzgummer: 42 Prozent).

Bürgerliches Innsbruck

Die Wahlsiegerin Oppitz-Plörer betrachtete das Wahlergebnis als Honorierung ihrer Leistung als Innsbrucker Bürgermeisterin und bedankte sich bei der Bevölkerung. 2010 wurde sie von einem Sondergemeinderat zur Ortschefin gewählt, als Hilde Zach (FI) aus gesundheitlichen Gründen das Bürgermeisteramt zurücklegen musste. Bis dahin hatte Oppitz-Plörer das Amt der zweiten Bürgermeisterin ausgeübt. Die Partei "Für Innsbruck" stellt seit der Abspaltung von der ÖVP 1994 das Stadtoberhaupt der Landeshauptstadt. Der Wunsch von Platzgummer war bei dieser Wahl, nach 18 Jahren den Bürgermeistersessel wieder in die eigene Partei zurückzuholen. Platzgummer gratulierte der Gewinnerin und meinte, dass das bürgerliche Lager insgesamt gestärkt worden sei. Zum Schluss kündigte er an, bei der neuen Stadtregierung dabei zu sein: "Davon können Sie ausgehen".


Verfasser: Redaktion (presse@gemeindund.gv.at)



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