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OÖ Gemeindebedienstete: Keine Nulllohnrunde 2013

09.05.2012
Maximal 20 Euro erhalten die Gemeindebediensteten 2013 mehr.
Bildrechte: AmS
Oberösterreichs Gemeindebedienstete konnten sich mit dem Land auf eine staffelwirksame Gehaltserhöhung statt der Nulllohnrunde für 2013 einigen. Damit erhalten die Bezieher kleiner Einkommen die vollen Einbußen, die durch die niedrigere Erhöhung 2012 entstanden ist, zurück.

Die oberösterreichischen Landes- und Gemeindebediensteten bekommen statt der Nulllohnrunde 2013 auf Bundesebene eine staffelwirksame Gehaltserhöhung von einem Prozent, maximal jedoch 20 Euro. Das teilten der Obmann des Landespersonalausschusses Peter Csar und Landeshauptmann Josef Pühringer am 9. Mai 2012 nach Verhandlungen mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten sowie dem Städte- und Gemeindebund mit.

Nulllohnrunde des Bundes machte neuerliche Verhandlungen nötig

Hintergrund ist die seit Februar geltende Dienstrechtsreform des Landes mit einem Gehaltsabschluss für 2012, der um einen Prozentpunkt geringer ist als auf Bundesebene. Weil später noch eine österreichweite Nulllohnrunde 2013 und eine Mindervalorisierung 2014 beschlossen wurden, stieg die Gewerkschaft auf die Barrikaden. Ein Streik war Ende März im letzten Moment ausgesetzt worden. Pühringer lenkte ein: "Natürlich wussten wir nicht, dass das Sparpaket des Bundes für den öffentlichen Dienst eine Nulllohnrunde bringen wird. Daher waren diese neuerlichen Verhandlungen erforderlich."

Csar: "Signal für Wertschätzung der Mitarbeiter"

"Damit erhalten die Bezieher kleiner Einkommen die vollen Einbußen aus 2012 zurück, die Bezieher von Einkommen über 2.000 Euro bekommen einen Fixbetrag von 20 Euro pro Monat", erklärte der Landeshauptmann die neue Regelung. Die staffelwirksame Erhöhung tritt mit 1. Jänner 2013 in Kraft, 2014 werden wieder die Gehaltserhöhungen des Bundes übernommen. Für Csar ist die Einigung ein "Signal der Wertschätzung gegenüber allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern".

Diese Lösung muss in den gewerkschaftlichen Gremien noch beschlossen werden, aber es ist davon auszugehen, dass die Erhöhung angenommen wird.


Verfasser: Redaktion (presse@gemeindund.gv.at)



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