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Sommergespräche 2012 : Die Grenzen der öffentlichen Hand

28.06.2012

Bildrechte: Kommunalkredit
Vom 25. bis 27. Juli 2012 richtet sich der kommunale Fokus wieder auf Österreichs geografischen Mittelpunkt. Unter dem Motto "Gestaltungsspielräume in Zeiten knapper Budgets - die Grenzen der öffentlichen Hand" finden bereits traditionell die Kommunalen Sommergespräche in Bad Aussee statt.
Bad Aussee wird von 25. bis 27. Juli 2012 einige Tage nicht nur der österreichische, sondern auch der kommunalpolitische Mittelpunkt sein. Bereits zum siebten Mal laden der Österreichische Gemeindebund und die Kommunalkredit Austria zu den "Kommunalen Sommergesprächen", um wesentliche Zukunftsfragen der öffentlichen Hand an führende Politiker, Wissenschafter, Wirtschafter sowie Experten des öffentlichen Managements zu stellen. Antworten darauf werden in einem mehrtägigen dynamischen Prozess erarbeitet.

Das Thema der diesjährigen Kommunalen Sommergespräche lautet

Gestaltungsspielräume in Zeiten knapper Budgets.
Die Grenzen der öffentlichen Hand.


In Akademien, Foren, Impulsreferaten und Diskussionen haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bad Aussee die Gelegenheit, gemeinsam einen Wissensvorsprung durch Hintergrundinformationen, Visionen und Best-Practice-Beispiele zu erarbeiten. Dabei geht es um die Sicherung kommunaler Leistungen im gegenwärtigen Umfeld.

Zahlreiche Prominenz hat sich bereits angesagt: Darunter Ex-Vizekanzler DI Josef Pröll, Landesrätin Dr. Bettina Vollath, LAbg. Franz Majcen, Dr. Veit Sorger.

Die beliebte 3-tägige Veranstaltung wird im bekannten Format ablaufen. Ausreichend Zeit zum persönlichen Networking ist eingeplant. Veranstaltungsort der Fachtagung ist das Kurhaus in Bad Aussee. Details zum Programm sowie eine Anmeldemöglichkeit per Mail finden Sie auf der Homepage www.sommergespraeche.at.

Auszug aus dem Programm

Mittwoch, 25. Juli
Kommunale Akademien

Die Kommunalen Akademien bieten im Rahmen von Kleingruppen die Möglichkeit, sich intensiv und praxisnah mit einem Thema auseinanderzusetzen. Sechs Schwerpunkte stehen auf der Agenda:

  • Strafrechtliche kommunale Haftung
  • Baulandmobilisierung & Raumplanung - Zukunftsaufgabe, in der Gegenwart erforderlich
  • Berufsbild Bürgermeister - Wunderwuzzi oder Dinosaurier?
  • Realisierung kommunaler Kleinwasserkraftprojekte durch private Investoren - Wege der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Bürgern und Investoren
  • Pflegeinfrastruktur: Was private Initiative alles bewegen kann - Die Umsetzung von Pflegeprojekten in der Praxis
  • Kommunale Mobilität. Smart Finance for Smart Cities - Praxisbeispiele, Förderung und Finanzierung
SMALL IS BEAUTIFUL - Die neuen Spielregeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Als Opener plädiert Professor Dr. Klaus Schweinsberg, Gründer des Centrums für Strategie und Höhere Führung, für "Small is beautiful". Globalisierung, Demografie, Schuldenkrise - es ist inzwischen mehr als deutlich, dass mit den alten Spielregeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die neuen Herausforderungen nicht mehr zu lösen sind. Deswegen wird es einen Systembruch geben. Danach sieht die Welt anders aus. Wie genau, weiß niemand. Für Prof. Schweinsberg steht fest, dass es die kleinen Einheiten sein werden, die dann in Politik und Unternehmensleben den Ton angeben.

Donnerstag, 26. Juli
Entlastung der Gemeindebudgets durch Freiwilligenarbeit?

Am Vormittag stellt Mag. Eva More-Hollerweger, Vize-Direktorin NPO-Kompetenzzentrum, ihr Forschungsergebnis zu der vorab erhobenen Umfrage, ob Freiwilligenarbeit die Gemeindebudgets entlastet, vor und spricht über Möglichkeiten, Grenzen und Rahmenbedingungen des Einsatzes von Freiwilligen in Gemeinden.
Am Nachmittag bietet das "Treffpunkt Forum" wie gewohnt eine Diskussionsplattform mit Fachleuten zum Motto der Sommergespräche:

  • Gesundheitsreform - wohin geht die Reise? Sind wir am Weg in die Zwei-Klassen-Gesellschaft?
  • Herausforderungen und neue Lösungsansätze für die Zukunft der Pflege
  • Wer sind die Verlierer des Sparpakets?
  • Die Energiekrise als Wirtschaftsimpuls in der Gemeinde?
  • Kommunen und Zivilgesellschaft - eine neue Rollenverteilung?

Freitag, 27. Juli
Politik als Mission Impossible?

Mit der Frage zu den Erwartungshaltungen und der Gestaltungsfähigkeit der Politik setzt Politologe Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier den Schlusspunkt. Die Funktion der Politik ist die Gestaltung menschlichen Zusammenlebens auf allen Ebenen - von der Gemeinde bis zur Europäischen Union. Prof. Filzmaier schlägt eine kritische Brücke vom aktuellen Negativimage der Politik als Hürde über die realen Gestaltungsgrenzen bis hin zu möglichen Verbesserungsvorschlägen und zeigt auch irreale Erwartungshaltungen der Politik selbst, der Medien und der Wählerschaft auf.


Verfasser: Carina Rumpold (presse@gemeindebund.gv.at)



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