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Sicher ist sicher! Unsere Gemeinden sorgen dafür!

10.08.2012


Was viele nicht wissen: Die Gemeinden sind auch Träger wichtiger Sicherheitseinrichtungen wie etwa der Freiwilligen Feuerwehren oder der Rettungsdienste. Damit Hilfe möglichst rasch da ist, wenn man sie braucht.

Sicherheit und soziale Geborgenheit tragen wesentlich zum Wohlbefinden der Bevölkerung in ihrem Lebensraum bei. 4.500 Freiwillige Feuerwehren mit 340.000 Mitgliedern sorgen für Sicherheit und können im Fall von Brand- oder Naturkatastrophen das Schlimmste verhindern. Weitere 60.000 Freiwillige sind bei den Rettungsdiensten tätig.

Unterstützt und ausgerüstet werden die Feuerwehren von den Gemeinden. Berufsfeuerwehren wären vor allem in den ländlichen Gebieten schlicht unfinanzierbar. Für die Gemeinden ist die Unterstützung und Ausrüstung der Feuerwehren, aber auch der Rettungsdienste keine lästige finanzielle Verpflichtung, sondern eine Selbstverständlichkeit im Interesse der Sicherheit und Geborgenheit der Bevölkerung. Große Waldbrände wie es sie immer wieder in Griechenland oder den USA gibt, wären bei uns schlicht nicht möglich. Für den gesamten griechischen Staat sind nur 7.000 hauptberufliche Feuerwehrleute tätig, ein Freiwilligensystem gibt es dort nicht.

Gerade im Katastrophenfall ist die rasche Hilfe vor Ort von entscheidender – und mitunter lebenswichtiger – Bedeutung, daher ist die flächendeckende Ausrüstung der freiwilligen Blaulichtorganisationen mit der nötigen Infrastruktur von besonderer Wichtigkeit. Jährliche Ausgaben der Gemeinden in der Höhe von rund 290 Millionen Euro für das Feuerwehrwesen, 43 Millionen für Rettungs- und Warndienste, 25 Millionen für den Katastrophendienst und 20 Millionen für die örtliche Sicherheitspolizei verdeutlichen den großen Stellenwert, den dieser Bereich auch in der Budgetplanung einnimmt.

In der kommunalen Mitverantwortung sind aber auch die Errichtung von Gehsteigen, Radwegen und die Kennzeichnung von Schutzwegen wichtige Maßnahmen für die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Gemeinden treffen umfangreiche Vorkehrungen, um speziell im Ortsgebiet Unfälle weitestgehend zu vermeiden. Eine weitere Maßnahme zu diesem Zweck ist auch die Überwachung des Straßenverkehrs, denn zu oft wird im Ortsgebiet speziell die Geschwindigkeitsbeschränkung missachtet. Die Gemeinden kümmern sich daher im Rahmen der örtlichen Sicherheitspolizei auch um die nötige Überwachung. Geschwindigkeitsmessungen sind zwar nicht immer beliebt, aber sind und bleiben der wirksamste Schutz vor Rasern.

Auch im vorbeugenden Katastrophenschutz leisten die heimischen Gemeinden wichtige Arbeit. Österreich hat hier eine besondere Tradition des vorbeugenden Schutzes, etwa in der Wildbach- und Lawinenverbauung, wo die Gemeinden meist den Löwenanteil ausfinanzieren. Negativbeispiele aus andern Ländern bestärken uns, diese wichtige Arbeit zum Schutz der Bevölkerung nicht nur weiterzuführen, sondern zu intensivieren. Nicht zuletzt ist im Falle einer Katastrophe der Bürgermeister auch die erste und wichtigste Entscheidungs- und Organisationsinstanz.

Sind SIE mit der Arbeit Ihrer Gemeinde zufrieden? Schreiben Sie uns an redaktion@gemeindebund.gv.at




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