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Der Berg schrumpft - Leerstand im Alpenraum

23.09.2012
Gegenwärtig stehen in den großen Eisenerzer Arbeitersiedlungen rund 700 von 1.600 Wohnungen leer.
Bildrechte: nonconform architektur vor ort
Ehemalige Industriestandorte, die nicht im Einzugsgebiet von Ballungsräumen liegen, verlieren massiv an Einwohnern. Wie geht man am besten mit den Auswirkungen dieser Schrumpfungsprozesse um? Am 11. und 12. Oktober 2012 bekommen Sie die Antworten bei der Leerstandskonferenz.
Aufgrund der Abwanderung müssen sich immer mehr Gemeinden mit leerstehenden Gebäuden und mit Schrumpfungsprozessen auseinander setzen. Die Firma "nonconform architektur vor ort" lädt aus diesem Grund am 11. und 12. Oktober 2012 zur zweiten österreichischen Leerstandskonferenz nach Eisenerz in der Steiermark.

Die Leerstandskonferenz findet am 11. und 12. Oktober 2012 statt. ©nonconform architektur vor ortWelche Gegenstrategien können Gemeinden anstreben?

Die Auseinandersetzung mit der Leerstandsproblematik wirft besonders im Alpenraum vielfältige Fragen über Produktion und Gebrauch der gebauten Umwelt auf: Was sind die Hintergründe für Leerstand und Verfall? Welche Strategien können Gemeinden ergreifen, um Leerständen vorzubeugen? Wie lassen sich sterbende Ortszentren erneut aktivieren und leerstehende Bauten für neue Nutzung zugänglich machen? Und wie können verdichtete Siedlungsformen im Alpenraum und ihre Versorgungsinfrastrukturen auf Dauer aufrechterhalten werden?

Mit diesem Thema besonders konfrontiert sind ehemalige inneralpine Industriestandorte. Mit der Erschöpfung der Rohstoffreserven sind vor allem Bergbaustädte von Abwanderung mit enormem Leerstand betroffen. Aus diesem Grund wurde Eisenerz als Veranstaltungsort ausgewählt. Die Gemeinde liegt nämlich nicht nur im geografischen Mittelpunkt Österreichs, sondern auch in der Region mit der höchsten Abwanderungsrate.

Workshops, Vorträge und Diskussionen

Am ersten Tag finden Vorträgen und Diskussionen zu den Schwerpunkten "Alpine Räume im Wandel", "Berg-Bau-Stadt" und "Weiterbauen-Umbauen-Rückbauen" statt.

Am zweiten Tag der Konferenz sind ein Workshopprogramm und Exkursionen mit Führungen lokaler Akteure in Eisenerz und am Erzberg geplant. Anhand von Beiträgen, unter anderem über den Veranstaltungsort Eisenerz, den Bregenzerwald und das Defereggental, werden unterschiedliche Dimensionen von Schrumpfung und Leerstand im Alpenraum erörtert.

Was kostet die Teilnahme?

Das Zweitagesticket kostet 185 Euro zzgl. 20 Prozent Ust., die Teilnahme an der Exkursion zum Erzberg kostet noch einmal 13 Euro. Für jede weitere Person, die sich gleichzeitig mit Ihnen anmeldet, kostet das Zweitagesticket 160 Euro zzgl. 20 Prozent Ust.
Verfasser: Carina Rumpold (carina.rumpold@gemeindebund.gv.at)



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