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79 familienfreundliche Gemeinden ausgezeichnet

17.10.2012

Bildrechte: Gemeindebund/Braun/Horvath
Ganze 79 Gemeinden haben die erste Etappe für das Grundzertifikat oder den dreijährigen Prozess, um als "familienfreundlichegemeinde" ausgezeichnet zu werden, im Jahr 2012 wieder geschafft. Als besonders engagiert zeigte sich das Triestingstal, wo Maßnahmen gemeindeübergreifend als Region verwirklicht wurden.
Mit der Zertifikatsverleihung am 15. Oktober 2012 in der Residenz in Salzburg endete für 79 Gemeinden ein langjähriger Prozess. Über teils mehr als drei Jahre erhoben sie den IST-Zustand an familienfreundlichen Maßnahmen, erarbeiteten gemeinsam mit der Bevölkerung in zahlreichen Workshops, wohin sich die Familie "Gemeinde" entwickeln soll und setzten dies schlussendlich auch um. Manche Gemeinden stehen erst am Beginn des Prozesses und werden in den kommenden Jahren ihre Vorhaben realisieren. Sie erhielten nicht das Zertifikat, sondern das Grundzertifikat. Alle Gemeinden haben eines gemeinsam: An ihren Ortsschildern wird künftig das Zusatzschild "familienfreundlichegemeinde" auf ihre Bemühungen hinweisen.

Mödlhammer, Widmann, Mitterlehner, Blachfellner (Bildrechte: Braun)Mödlhammer: "Audit ist Erfolgsgeschichte"

"Das Audit familienfreundlichegemeinde ist eine Erfolgsgeschichte, weil es zeigt, dass es nicht nur eine Geldfrage ist, eine Gemeinde familienfreundlich zu gestalten. Die Gemeinden lernen auch, die Bevölkerung eng einzubinden und auf Bedürfnisse einzugehen. Das ist nicht nur für die Gemeinden, sondern auch für die Menschen ein wichtiger Schritt. Die Zahl der teilnehmenden Gemeinden steigt mit jedem Jahr an, die umgesetzten Ergebnisse sind in ihrer Vielfalt und Konsequenz sehr beeindruckend", so Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer, der gemeinsam mit Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner den Gemeinden ihre Auszeichnung übergab.

Mitterlehner: "Familienfreundlichkeit erhöht Attraktivität als Wirtschaftsstandort"

"Mehr Familienfreundlichkeit in der Gemeinde erhöht nicht nur die Lebensqualität, sondern steigert auch die Attraktivität als Wirtschafts- und Tourismusstandort. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Gemeinden unser Audit-Angebot nützen und auf allen Ebenen familienfreundlicher werden", betonte Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner.

Erstmals "familienfreundlicheregion" verliehen


Erstmals wurde das neue Gütezeichen "familienfreundlicheregion" an zwölf Gemeinden des Triestingtals in Niederösterreich verliehen. "Ich hoffe, dass möglichst viele diesem positiven Beispiel folgen werden. Gemeinden, die über ihre Grenzen hinaus an einem Strang ziehen, können strukturelle und demographische Unterschiede besser ausgleichen", so Mitterlehner.

Ganze 79 Audit-Gemeinden wurden 2012 mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. (Bildrechte: Horvath)


Über zehn Prozent aller Gemeinden familienfreundlich


Seit 2009 erwies sich die Kooperation zwischen Familienministerium und dem Österreichischen Gemeindebund als erfolgreiche Formel für dieses staatliche Gütesiegel. Von den nun ausgezeichneten 79 Gemeinden liegen 26 in Niederösterreich, 24 in Oberösterreich, elf in der Steiermark, sechs in Tirol, fünf in Salzburg, jeweils drei in Kärnten und im Burgenland und eine Gemeinde in Vorarlberg. Insgesamt sind nun bereits über zehn Prozent aller österreichischen Gemeinden im Audit. Im Ländervergleich hat Salzburg mit 22 Prozent den höchsten Anteil an Auditgemeinden, gefolgt von Oberösterreich (20 Prozent) und Niederösterreich (zwölf Prozent). In absoluten Zahlen ist das Land Oberösterreich mit 87 familienfreundlichen Gemeinden führend, vor Niederösterreich (69), der Steiermark (35) und Salzburg mit 26 Gemeinden.

Bedarfsgerechte Kinderbetreuung und generationenübergreifende Projekte

Die aktuellen Maßnahmen der Gemeinden konzentrieren sich auf die Bereiche Jungfamilien, Pflege, Integration und soziale Netzwerke. Dazu gehören neben dem Ausbau von bedarfsgerechten Kinderbetreuungseinrichtungen und speziellen Ferienbetreuungsangeboten auch generationenübergreifende Maßnahmen wie die Schaffung eines Freizeitplatzes für alle Altersgruppen, der sowohl einen Spielplatz für die Jüngeren als auch Geschicklichkeits-und Bewegungsstationen für die Älteren im Sinne der Prävention bietet. Weitere Maßnahmen sind die Schaffung eines Leih-Oma/Opa-Netzwerks, Workshops für pflegende Angehörige sowie die Schaffung barrierefreier Lebensräume. Großes Potenzial sieht Mitterlehner in einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Unternehmen. "Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", so Mitterlehner.


Bilder der Auszeichnung für jede einzelne Gemeinde sowie alle Projekte im Detail finden Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken (oder Direktlink hier)

Verfasser: Carina Rumpold, (Quelle: APA) (carina.rumpold(at)gemeindebund.gv.at)



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