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Neuer Rekord: 552 teilnehmende Gemeinden und Städte

23.10.2012
Die Siegergemeinde beim Wettbewerb
©Gemeinde Pfaffstätten
Die weltweit größte Kampagne für sanfte Mobilität fand auch dieses Jahr großen Anklang in Österreich, mit zahlreichen Veranstaltungen wie dem ersten Regionalbahntag, dem Radlrekordtag oder dem Malwettbewerb "Blühende Straßen".

Bereits zum 13. Mal motivierten Klimabündnis und Lebensministerium, mit Unterstützung des Gemeinde- und Städtebundes, im Rahmen der Mobilitätswoche, auch 2012 wieder vom 16. bis 22. September, Städte und Gemeinden österreichweit für das Radfahren, Zu-Fuß-Gehen und das Bus-und Bahnfahren. Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die Bürger für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und nach umweltverträglichen Lösungen zu suchen.

'Niederösterreich

Rekord-Mobilitätswoche

 

Im Vorjahr war Österreich mit 476 Städten und Gemeinden bei der global größten Kampagne für klimaschonende und zukunftsfähige Mobilität vertreten. 2011 nahmen insgesamt 2.200 Kommunen weltweit teil an den Aktionen und Maßnahmen für sanfte Mobilität. Nach Spanien, mit 614 Städten und Gemeinden, belegt Österreich mit 552 teilnehmenden Gemeinden den zweiten Platz, weit vor Frankreich (131) und Deutschland (14). Niederösterreich war mit dem Themenschwerpunkt "Radlrekordtag" mit 174 Gemeinden, das Bundesland mit den meisten Teilnehmern. Die höchste Teilnehmerdichte wurde in Vorarlberg erreicht, mit 60 Prozent aller Gemeinden als Mobilitätswochen-Partner. Weniger aktiv waren die Bundesländer Burgenland und Kärnten, mit einer Beteiligung von zwei bis drei Prozent.

Die Mobilitätswoche ging erfolgreich zu Ende mit 552 teilnehmenden Städten und Gemeinden österreichweit. (©Klimabündnis Österreich/Flickr)

Veranstaltungshighlights

 

Unter dem Motto "Mit dem RADL Grenzen überwinden" schaffte Niederösterreich einen Teilnehmerrekord mit insgesamt 188 Gemeinden und Schulen. Der RADLrekordTAG wurde mit eigenen Radveranstaltungen unterstützt, u.a. Sternfahrten über Gemeinde-, Bezirks- oder Landesgrenzen, Radl-Rekordversuche, Radl-Gewinnspiele oder Elektrorad-Treffen. Im Vordergrund des Radlrekordtags standen die gemeindeübergreifende Begegnung, der gemeinsame Verzicht aufs Auto, Gemeinschaft und die Freude an der Bewegung. Das Land Niederösterreich setzte sich zum Ziel, den Anteil der Radfahrer von derzeit sieben Prozent auf 14 Prozent, in den kommenden fünf Jahren, zu erhöhen. Da Radfahren eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Auto bietet, werden künftig Barrieren und Gefahrenstellen aus dem Weg geräumt, Lücken bei Radverbindungen geschlossen und Ortsdurchfahrten radfreundlicher gestaltet.

Ein weiteres Highlight war der erste österreichische Regionalbahntag, der die Leistungen der Bahnen in und für die Regionen in den Mittelpunkt rückte. Neben der Aktion "Autofreier Tag", setzten sich Gemeinden und Regionen auch für attraktive Regionalbahnen ein. Attraktive Regionalbahnen bilden das Rückgrat in einem integrierten, regionalen Verkehrssystem mit Bahn und Bus. Im Zuge dessen wurde mit zahlreichen Aktionen wie Bahnhofsfesten, Sonderfahrten, Fahrgast-Dankesaktionen österreichweit der Regionalbahntag gefeiert. 

Mobilitätswoche bringt Straßen zum Blühen

Grauer Asphalt und Beton prägen das monotone Bild vieler Straßen. In der Mobilitätswoche riefen deshalb zahlreiche Gemeinden und Städte die Bevölkerung zu einem Wettbewerb auf. Unter dem Motto "Blühende Straßen" wurde mit Zeichnungen und Malereien versucht das Straßenbild lebhafter zu gestalten. Unter den 22 Einsendungen konnte sich die Gemeinde Pfaffstätten in Niederösterreich mit dem kreativsten Projekt durchsetzen. Die Marktgemeinde Pfaffstätten startete ein ehrgeiziges Pilotprojekt unter dem Titel: "Sicheres Gehen und Radfahren auf blühenden Straßen in Pfaffstätten". In diesem Projekt wurden Querungswege von Radfahrern und Fußgehern, innerörtliche Radrouten, Schulwege, Eingänge zu öffentlichen Gebäuden oder Geschäften, markante Straßenbereiche oder Kreuzungen durch besondere Markierungen hervorgehoben. Die Pfaffstättner Volksschulkinder bemalten bunte Kreise mit einem Durchmesser von einem Meter. Gelbe Kreise wurden innen mit einem blauen Radfahrzeichen, die grünen, gelben und roten Kreise mit Blumen bemalt. Damit wird der Eindruck einer "Blumenstraße" erweckt. Insgesamt markierten die Schüler 40 solcher Gefahrenstellen im Ort, weitere 200 bunte Kreise im Straßenraum sind in Planung.



Zur Homepage der Mobilitätswoche in Österreich


Verfasser: Adisa Begic (presse(at)gemeindebund.gv.at)



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