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Zuwanderung rettet Bevölkerungsplus

19.02.2013

©Klicker/pixelio.de
Nicht die gestiegene Geburtenrate, sondern die Zuwanderung sorgt dafür, dass Österreich weiterhin mehr Einwohner dazu bekommt. Kärnten verliert als einziges Bundesland weiterhin Bevölkerung.
Österreich wächst weiterhin: Am 1. Jänner 2013 lebten rund 8,49 Millionen Menschen in unserem Land. Das sind um rund 45.000 Personen (+0,5 Prozent) mehr als zu Jahresbeginn 2012. Der Zuwachs war somit 2012 deutlich höher als im Jahr zuvor, denn 2011 betrug das Plus an Einwohnern knapp 39.000 Personen. Auf die Bundeshauptstadt Wien entfiel mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerungszunahme des Jahres 2012.

Mehr Zuwanderung und Geburten

Die vorläufigen Ergebnisse aus der Geburtenstatistik und der Wanderungsstatistik deuten darauf hin, dass der Großteil der Bevölkerungszunahme des Jahres 2012 auf Wanderungsgewinne aus dem Ausland entfällt. Während die Wanderungsbilanz von ersten bis zum dritten Quartal 2012 einen eineinhalb so großen Wanderungssaldo im Vergleich zu 2011 aufweist, stieg die Anzahl der Geburten nur leicht an. Der Wanderungssaldo ergibt sich aus der Differenz zwischen Zu- und Wegzügen.

Wien bei Geburten und Zuwanderung top

Internationale Wanderungen sorgen dafür, dass Wien bereits seit einigen Jahren die höchsten Bevölkerungszuwächse aller Bundesländer hat. Seit 2004 ist auch die Geburtenbilanz jedes Jahr positiv. In der Bundeshauptstadt stieg damit die Bevölkerungszahl mit 1,5 Prozent annähernd dreimal so stark, wie im Österreich-Durchschnitt. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Anstieg um rund 26.000 Personen.

Die größten Einwohnerzugewinne hat Wien, gefolgt von Tirol. Alle anderen Bundesländer, bis auf Kärnten, verzeichnen ein Bevölkerungsplus unter dem Österreich-Schnitt. (Bild: vege - Fotolia.com)Tirol leicht über Österreich-Schnitt

Einen leicht überdurchschnittlichen Einwohnerzuwachs verzeichnet auch Tirol mit plus 0,6 Prozent. In Salzburg und Vorarlberg lag das Bevölkerungsplus mit jeweils 0,4 Prozent leicht unter dem Österreich-Schnitt. Noch etwas geringer war der Anstieg im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich mit plus 0,3 Prozent, sowie in der Steiermark mit plus 0,2 Prozent.


Kärnten einziges Bundesland mit Bevölkerungsrückgang

Kärnten verzeichnete den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria zufolge als einziges Bundesland einen Bevölkerungsrückgang von minus 0,2 Prozent. Damit nahm die Einwohnerzahl des südlichsten Bundeslandes um rund 900 Personen ab. Während die Steiermark die Trendwende geschafft zu haben scheint, setzt sich in Kärnten der seit 2009 bestehende Trend rückläufiger Bevölkerungszahlen weiter fort.

Endgültiger Bevölkerungsstand erst Mitte Juni 2013

Diese vorläufigen Zahlen beruhen auf den nach bevölkerungsstatistischen Kriterien aufgearbeiteten Daten über Hauptwohnsitzmeldungen im Zentralen Melderegister. In den hier präsentierten vorläufigen Ergebnissen sind weder die Mindestaufenthaltsdauer in Österreich von drei Monaten noch weitergehende Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen berücksichtigt. Die endgültigen Zahlen, sowie die Übersicht nach Gemeinden für den 1. Jänner 2013 werden Mitte Juni 2013 vorliegen.

Verfasser: Carina Rumpold

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