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Familienfreundlich in Windhaag

28.02.2013

©Gemeinde Windhaag
In der Gemeinde Windhaag hat man ein großes Ziel: mehr Lebensqualität für Kinder, Familien und ältere Menschen. Mit dem Audit "familienfreundlichegemeinde" werden attraktive Angebote für Jung und Alt geschaffen. Auch andere Gemeinden können teilnehmen.
Kinderkrippe, Jugendraum, Behindertenparkplatz, Besuchsdienst: In einer Gemeinde gibt es viele Menschen und viele Bedürfnisse. Schon seit Jahren stellt sich die Gemeinde Windhaag bei Freistadt in Oberösterreich der Herausforderung, attraktive Angebote für ihre Bürger zu schaffen, um sie mehr ins aktive Leben der Gemeinde zu integrieren und die Lebensqualität zu steigern. Das Audit familienfreundlichegemeinde hat sie auf diesem Weg begleitet.

Ein Baustein für mehr Lebensqualität

Schon im Jahr 2011 startete man in Windhaag den Gemeindeentwicklungsprozess "Agenda 21" und führte viele Diskussionen und Gespräche mit den Bürgern durch. "Von den damals vorgeschlagenen Maßnahmen konnten aber nur einige umgesetzt werden", berichtet der Windhaager Bürgermeister, Erich Traxler. Deswegen habe man sich entschieden, an der Auditierung teilzunehmen, um die Gemeinde noch familienfreundlicher zu machen und weitere Maßnahmen umsetzen zu können.

Runder Tisch in der Gemeinde

Im Zuge eines Workshops haben Sozialträger und interessierte Bürger zunächst erhoben, welche Angebote für Familien in der 1450-Einwohner-Gemeinde bereits existierten. "Es ist für alle Beteiligten faszinierend gewesen, zu sehen, wie viel es bei uns schon gibt", so Traxler stolz. Angeleitet von einer Beraterin der SPES Familienakademie wurden dann Vorschläge für weitere Maßnahmen ausgearbeitet.

Nun haben die Windhaager diesen ersten Schritt des Audits abgeschlossen und dürfen sich nach der Verleihung des Grundzertifikats familienfreundlichegemeinde nennen. Die Umsetzung der Projekte soll in den kommenden drei Jahren erfolgen.

Vom Jugendraum zum Bummelbus

Ganz nach dem Leitbild "die Gemeinde als Familie" können sich alle Bevölkerungsgruppen - egal ob Senioren, Kinder oder Jugendliche - über neue Angebote freuen. Unter anderem geplant ist ein Jugendraum, um einen Treffpunkt für die Jugendliche in Windhaag zu schaffen. Zur besseren Integration von älteren Menschen ist eine Tagesbetreuung, sowie ein Bummelbus angedacht, der die Senioren bequem ins Ortszentrum bringen soll. Zudem sind Behindertenparkplätze in der Nähe des Marktplatzes in Planung.

Freizeitspaß für die Kleinen

In puncto Freizeitangebote für Kinder ist schon einiges passiert: Unter Anleitung von Eltern und Lehrern studierten die Kinder im Juni 2012 das Musical "Hänsel und Gretel" ein und präsentierten es anschließend vor begeistertem Publikum. In den darauffolgenden Ferien wurden im Zuge der Ferienpassaktion 16 Veranstaltungen bei diversen Vereinen des Ortes angeboten. Die Kinder konnten diese in ihren Ferienpass notieren und am Ende bei einem Gewinnspiel teilnehmen.

Runder Tisch in der Gemeinde

Wie 260 andere Gemeinden hat Windhaag bereits viel vom Audit profitiert. Die große Stärke des Programmes sei die Vernetzung unter den Sozialträgern, so der Bürgermeister. "Ansonsten hat man nie wirklich einen Anlass, alle an einen Tisch zu bringen und die verschiedenen Aktionen zu koordinieren." Dadurch laufe man Gefahr, überflüssige oder sich überschneidende Maßnahmen zu setzen.

Wie komme ich zum Audit?

Haben auch Sie Interesse als Gemeinde an der Auditierung teilzunehmen? Dann wenden Sie sich bitte an die Familie & Beruf Management GmbH (audit(at)familieundberuf.at) oder den Österreichischen Gemeindebund (Ansprechpartnerin Mag. Anna Nödl-Ellenbogen, anna.noedl-ellenbogen@gemeindebund.gv.at; oder Heike Trammer;  heike.trammer(at)gemeindebund.gv.at).

Der Gemeindebund sowie die Familie und Beruf Management GmbH sind nicht nur Ihre persönlichen Ansprechpartner, sondern unterstützen Sie auch mit einem vielfältigen Service-Angebot. Der Besuch des kostenlosen Audit-Seminars in Ihrem Bundesland, ist der zweite Schritt, um Ihre Gemeinde familienfreundlich zu machen. Hier erfahren Sie anhand von vielen Good-Practice-Beispielen alles über Vorteile und Ziele, sowie Ablauf und Nutzen des Audit familienfreundlichegemeinde. Auch die Förderungsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland kommen dabei nicht zu kurz. Alle Arbeitsunterlagen werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein ausgebildeter Prozessbegleiter steht Ihnen ebenfalls im Rahmen von 24 Stunden kostenlos mit Rat und Tat zur Seite. 50 Prozent der Nettokosten für den Gutachter, der den Prozess am Ende beurteilt, werden refundiert.

Weitere Informationen, sowie alle Kontakte finden Sie auf der Seite des Österreichischen Gemeindebundes.

Bei weiteren Fragen zum Audit familienfreundlichegemeinde wenden Sie sich bitte an

Frau Mag. Anna Noedl-Ellenbogen
E-Mail: anna.noedl-ellenbogen(at)gemeindebund.gv.at

ODER

Frau Heike Trammer
E-Mail: heike.trammer(at)gemeindebund.gv.at
Verfasser: Esther Jauk

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