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Klima:aktiv mobil: Viele nützliche Förderungen für Gemeinden

18.03.2013
Umweltfreundliche Mobilität in Gemeinden wird bis 2020 vom Lebensministerium gefürdert.
©CFalk/pixelio.de
Egal ob Verbesserungsmaßnahmen für Fußgänger und Radfahrer, oder die Errichtung eines Gemeindebusses - für Kommunen gibt es zahlreiche Projekte, die aus den Mitteln des klima:aktiv mobil-Fonds gefördert werden können. Die hilfreichen Gelder sind bis 2020 gesichert.
Gemeinden, die umweltfreundliche Verkehrsmaßnahmen durchführen, können seit 2007 auf das Wissen des Beratungsprogramms "Mobilitätsmanagement für Städte, Gemeinden und Regionen" und die Mittel des klima:aktiv mobil-Fonds zurückgreifen. Aufgrund des Erfolgs der ersten Förderperiode wird das klima:aktiv mobil Programm des Lebensministeriums nun bis 2020 fortgesetzt.

Bewährtes wird beibehalten und verbessert, sowie Synergien durch verstärkte Vernetzung der Programme und Partner geschaffen. Mit der Online-Fördereinreichung wird vieles einfacher, durch den Förderbonus bei interkommunaler Zusammenarbeit und der Verwirklichung gleich mehrerer umweltfreundlicher Verkehrsmaßnahmen werden bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten ersetzt. In Summe werden 2013 vom Lebensministeriums rund zehn Millionen Euro für klima:aktiv mobil zur Verfügung gestellt.

127 Millionen Euro an Investitionen wurden ausgelöst

Seit Start der Initiative wurden durch klima:aktiv mobil rund 4.000 Mobilitätsprojekte initiiert, mit denen ungefähr 540.000 Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Aus den Mitteln des klima:aktiv mobil-Fonds konnten unter anderem 12.400 E-Fahrzeuge angeschafft, sowie die 1.700 Ladestationen errichtet werden. Die Gesamtfördersumme von bisher rund 16 Millionen Euro löste bei Ländern und Gemeinden eine Investitionssumme von 127 Millionen Euro aus.

Was wurde gefördert?

  • Verbesserungsmaßnahmen für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Verkehr
  • Werbe- und Imagekampangnen zur Bewusstseinsbidlung
  • Einrichtung von Gemeindebussen und bedarfsorientierten Taxi- und Rufbussystemen
  • Errichtung von Mobilitätszentralen als Kristallisationspunkte für Mobilitätsmanagement, Service und Information
  • Maßnahmen zur Stärkung der Nahversorgung in den Ortszentren
  • Einrichtung von Verleihsystemen (Rad, E-Bike, Carsharing etc.)
  • Einführung und Umsetzung eines Parkraummanagements
  • Durchführung von Spritspar-Trainings

Ausblick 2020: Was ist neu?

  • Attraktive pauschalierte Förderangebote für Schnuppertickets für den öffentlichen Verkehr
  • Förderung der Projektqualität - Projekte, die ein aufeinander gut abgestimmtes Maßnahmenpaket umsetzen, erhalten bessere Förderungen gegenüber Einzelmaßnahmen
  • Förderung der Vernetzung von Städten und Gemeinden durch Förderzuschläge als Bonus für die Umsetzung übergreifender klimafreundlicher Maßnahmen
  • Neue Ausweitung des klima:aktiv mobil Förderschwerpunkts "Alternative Fahrzeuge und Elektromobilität" mit attraktiven Förderpauschalen für Elektrofahrzeugen mit Reichweitenverlängerung (z.B.: Range Extender)
  • Noch kundenfreundlichere Fördereinreichgung durch Online-Einreichung

Förderungssätze für Städte, Gemeinden und Regionen:


Mobilitätsmanagement für Städte, Gemeinden und Regionen (z.B. Mobilitätszentralen, Gemeindebusse, etc.)
Standardförderungssatz
40 Prozent der förderungsfähigen Kosten
Zuschlagsmöglichkeiten (Förderboni) - max. zehn Prozent
+5 Prozent bei der Kombination mit zwei Maßnahmen
+5 Prozent bei der Umsetzung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen
+5 Prozent bei Einbeziehung weiterer Gebietskörperschaften

NEU: Pauschalierte Förderungssätze für Schnuppertickets für den öffentlichen Verkehr

300 Euro pro Ticket, Jahr
+25 Euro bei der Umsetzung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen

Einreichen können Städte, Gemeinden, Regionalverbände sowie Verkehrsverbünde.


Verfasser: Carina Rumpold

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