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Ertragsanteile bleiben stabil

17.04.2013
Die starken Unterschiede bei der Grunderwerbssteuer ergeben im Mai 2013 bei den Ertragsanteil-Vorschüssen höchst unterschiedliche Steigerungen.

Mit einem Plus von 3,3 Prozent für die Gemeinden ohne Wien halten sich die Ertragsanteile der Kommunen im Mai auf stabil hohem Niveau. Übers Jahr gesehen steigert sich der Anteil der Gemeinden am Steuertopf um 3,9 Prozent.

Erfreuliche Nachrichten bringt der Mai: Um 3,3 Prozent werden die Ertragsanteil-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien wachsen (mit Wien um plus 2,9 Prozent). Länderweise zeigt sich jedoch ein recht unterschiedliches Bild: Während die Gemeinden in der Steiermark mit einem Plus von 6,5 Prozent rechnen dürfen, werden sich die Ertragsanteil-Vorschüsse für die Vorarlberger Gemeinden um nur 0,7 Prozent steigern. 

Im bisherigen Jahresvergleich der Monate Jänner bis Mai liegen die Ertragsanteil-Vorschüsse 2013 um 3,9 Prozent über jenen des selben Zeitraums des Vorjahres. 

Im bisherigen Jahresverlauf bleiben die Ertragsanteile auf stabil hohem Niveau. Inflationsbereinigt erreichen diese trotzdem das Niveau von 2008 nicht. (Quelle: BMF, Grafik: Kommunalnet)

Umsatzsteuer und Lohnsteuer "retten" Ergebnis

Den aktuellen Mai-Vorschüssen liegen die erfahrungsgemäß aufgrund der Einkommensteuer- und Körperschaftsteuer-Rückzahlungen eher durchschnittlichen Einnahmen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben aus dem März zugrunde. Daneben ergaben sich im März 2013 aufgrund der Verrechnungstechnik (das Zahlungsziel für die Tabaksteuer liegt rund um den Monatswechsel) sowie der gegenüber dem Vorjahr deutlich geringeren Grunderwerbsteuer-Einnahmen gedämpfte Abgabeneinnahmen. Die Mehrergebnisse der Umsatzsteuer und der Lohnsteuer - diese beiden Abgaben machen fast zwei Drittel der gesamten gemeinschaftlichen Bundesabgaben aus - holen auch dieses Mal die Kastanien aus dem Feuer und sorgen für ein deutliches Plus bei den Ertragsanteil-Vorschüssen im Mai 2013.

Im Mai zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild im Bundesländervergleich: Die Gemeinden in der Steiermark erhalten 6,5 Prozent, in Vorarlberg jedoch nur 0,7 Prozent. (Quelle: BMF, Grafik: Kommunalnet)

Erträge aus Grunderwerbssteuer für Länder-Unterschiede verantwortlich

Die mitunter länderweise starken Unterschiede ergeben sich vorwiegend aus der Grunderwerbsteuer, deren Erträge zu 96 Prozent den Gemeinden zukommen und die gemäß dem länderweisen Aufkommen in den weiteren Verteilungsmechanismus der Gemeindeertragsanteile eines Bundeslandes einfließen. Die Einnahmen an Grunderwerbsteuer waren im März 2013 mit rund 51,2 Millionen Euro um über 30 Prozent niedriger als im März des Vorjahres. Insbesondere in Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg und Wien führen derartige Rückgänge zwischen 33 und 46 Prozent zu deutlich niedrigeren Zuwächsen bei den Mai-Vorschüssen als in den anderen Bundesländern.




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