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Gemeinden werden kinderfreundlicher

27.07.2006
Der Gemeindebund und das Sozialministerium setzen neue Impulse für familienfreundliche Gemeinden. Mit kostenlosen Seminaren und Informationsveranstaltungen sollen die Gemeinden bei der Kinder- und Familienfreundlichkeit unterstützt werden.

Kinder sind die Zukunft der Gemeinden. Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer und Familienministerin Ursula Haubner präsentierten in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Gmunden das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde. Alle Kommunen sind zur Teilnahme eingeladen. 

"Junge Menschen fördern Gemeindeentwicklung"

Durch den demografischen Wandel bekommen die Familien- und Kinderfreundlichkeit einer Gemeinde immer mehr Bedeutung. Der Grund dafür ist einfach, sagt Mödlhammer: "Überall dort, wo junge Menschen sich in einer Gemeinde ansiedeln, fördert das die Entwicklung der Kommune. Je besser das Zusammenleben in den Familien gelingt, desto problemloser und erfolgreicher gestaltet sich das gesellschaftliche Miteinander, davon profitieren alle, auch die Wirtschaft."

Österreichischer Gemeindebund ist neuer Partner

Sozialministerin Ursula Haubner bezeichnet den Gemeindebund als wichtigen Partner einer breiten Allianz für Familien in Österreich. "Es freut mich, dass wir den Gemeindebund als neuen Partner für familienorientierte Gemeinden in Österreich gewonnen haben. 

Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde

Das Audit wurde vom Familienministerium entwickelt und wird seit Beginn dieses Jahres von der "Familie und Beruf Management GmbH" umgesetzt. Es soll die Gemeinden in erster Linie dabei unterstützen, ihre Kinder- und Familienfreundlichkeit im eigenen Interesse weiterzuentwickeln und so ihren Bestand zu sichern. Mit diesem Instrument können auch die eigenen Kompetenzen und Leistungen in diesem Bereich aufgezeigt werden.

Die Vorteile für die Gemeinden

Durch eine umfassende, objektive Bestandsaufnahme wird klar, was in der Gemeinde für Familien und Kinder gemacht wird und wo Nachholbedarf besteht. Gemeinsam mit den Bürgern werden neue Maßnahmen gesetzt. Dadurch kann die Gemeindepolitik die Lebensqualität erhöhen und die Zufriedenheit steigern. Ist eine Gemeinde familienfreundlich, wird sie als Standort für die Wirtschaft attraktiver.

Was wird geboten?

Familie & Beruf Management bietet den Gemeinden kostenlose Seminare, Informationsveranstaltungen und Workshops. Es gibt dazu gratis Arbeitsunterlagen und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Den Gemeinden wird nach sechs Monaten das 1. Gütesiegel (Grundzertifikat) und nach drei Jahren das Zertifikat durch die Sozialministerin verliehen.

Was können die Gemeinden beitragen?

Die Maßnahmen, die Kommunen treffen können umfassen: Babysitterbörse, Essen auf Rädern für Jungfamilien, zentrale Anlaufstelle für Familien, mobile Betreuung für ältere Mitbürger, Gemeindeübergreifende Krabbelstuben, IT- Heimarbeit (Telearbeit), Oma/Opa-Dienstag, gemeindeübergreifendes Eltern/Kindzentrum, Sprachbetreuung im Kindergarten, Lernferien, Jugendparlament und vieles mehr. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Weitere Informationen:
Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (kommunalnet.at); Online-Betreuung: Stefan Wurm (volontaer@gemeindebund.gv.at)



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