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Neue Ehrenmitglieder im Gemeindebund

16.09.2013
Neun Ehrungen wurden im Laufe des Gemeindetags vorgenommen.
©Gemeindebund
Der Bundesvorstand des Gemeindebundes verfügt über zahlreiche verdiente Mitglieder. Ehemalige Landesverbands-Präsidenten, Vizepräsidenten oder Bundesräte finden sich darunter. Anlässlich ihres Rücktritts aus den politischen Funktionen wurden sie von Gemeindebund-Präsident Mödlhammer geehrt.

Vor den nahenden Gemeinderatswahlen und nach den Landtagswahlen in vielen Bundesländern vollzieht sich auch in den Gremien des Gemeindebundes ein Generationswechsel. Jene Mitglieder des Bundesvorstandes, die sich besonders um den Gemeindebund verdient gemacht haben, wurden im Rahmen eines feierlichen Abendempfangs im Palais kaufmännischer Verein in Linz von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer mit dem Ehrenzeichen und/oder der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Oggaus amtierender Bürgermeister und frühere SP-GVV Bgld.-Chef Ernst Schmid erhielt das Ehrenzeichen und die Ehrenmitgliedschaft. ©GemeindebundBurgenland: Präs. a.D. Bgm. Ernst Schmid

Erst Anfang des Jahres übergab Ernst Schmid das Zepter des Burgenländischen Gemeindevertreterverbandes der SPÖ an Erich Trummer. Seither widmet sich der 64-Jährige vorwiegend seinem Amt als Bürgermeister der 1.800-Einwohner-Gemeinde Oggau am Neusiedler See. Der Postbedienstete ist mit seiner Frau Marlies verheiratet und hat zwei Kinder. Ernst Schmid kann auf eine lange Karriere in der kommunalen Interessensvertretung zurückblicken: 2001 folgte er Walter Prior als Präsident des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes im Burgenland nach, von 2008 bis 2011 fungierte er sogar als Vizepräsident des Österreichischen Gemeindebundes und Fraktionsführer der SP. Im Februar 2012 zog er sich aus diesen Funktionen zurück. Für seine umfangreichen Verdienste für die Gemeinden wurde er mit dem Ehrenzeichen des Gemeindebundes und der Ehrenmitgliedschaft im Bundesvorstand ausgezeichnet.

Der frühere Vizepräsident des bgld. SP-GVV Matthias Gelbmann wurde mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet. ©Gemeindebund

VPräs. Bgm. a.D. Matthias Gelbmann

Der zweite burgenländische Geehrte ist der ehemalige Bürgermeister der burgenländischen Gemeinde Andau, Matthias Gelbmann. Er wurde im Jahr 1948 geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der gelernte Gas- und Wasserleitungsinstallateur war von 2003 bis 2007 Mitglied der Delegiertenversammlung und seit 2007 nach der Statutenänderung Mitglied des reformierten Bundesvorstandes des Gemeindebundes. Von 1999 bis 2010 war er außerdem Bereichssprecher für Energie, Abfallwirtschaft und Wasserwirtschaft im SPÖ-Landtagsklub. 2013 schied er aus seiner Tätigkeit beim Gemeindebund aus und wurde nun mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet.

20 Jahre lang war der frühere Bürgermeister von Kukmirn Rechnungsprüfer des Gemeindebundes. Für diese Tätigkeit erhielt das Ehrenzeichen und wurde Ehrenmitglied.

Bgm. a.D. Reinhold Fiedler

Der dritte im Bunde ist Reinhold Fiedler. Er wird aufgrund seiner 20-jährigen Tätigkeit als Rechnungsprüfer des Gemeindebundes mit dem Ehrenzeichen und der Ehrenmitgliedschaft des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet. Fiedler, 1946 geboren, verheiratet und Vater dreier Kinder, war von 1986 bis 2007 Bürgermeister der Gemeinde Kukmirn im Burgenland. Außerdem war er Geschäftsführer der Raika im Ort und arbeitete als Land- und Gastwirt. 1991 startete er seine Karriere als Rechnungsprüfer des Gemeindebundes und schied mit 2007 aus den offiziellen Funktionen des Gemeindebundes aus.

Christian Schneider entschied sich für eine Karriere in Waidhofen/Ybbs. Seit September ist er Magistratsleiter. Für seine langjährige Tätigkeit wurde mit dem Ehrenzeichen und der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Niederösterreich: Mag. Christian Schneider

Christian Schneider trat unmittelbar nach dem Studium und der Gerichtpraxis 1995 in den Dienst des Gemeindevertreterverbandes der ÖVP in Niederösterreich ein. Dort übernahm er im September 2000 die Geschäfte als Landesgeschäftsführer von Hofrat Häußl. Mit Anfang September wechselte er nach 13 Jahren in die Funktion als Magistratsdirektor nach Waidhofen an der Ybbs. Für seine langjährige Verbundenheit und das Engagement in den diversen Ausschüssen und Gremien überreichte ihm Gemeindebund-Chef Mödlhammer das Ehrenzeichen und er wurde in die Riege der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Der frühere NÖ LT-Präsident und Bgm. von Palterndorf-Dobermannsdorf Herbert Nowohradsky erhielt das Ehrenzeichen von Gemeindebund-Chef Mödlhammer. ©Gemeindebund

LT-Präs. a.D. Bgm. Herbert Nowohradsky

Als zweites ehemaliges Mitglied des Bundesvorstandes wurde der ehemalige Landtagspräsident und amtierende Bürgermeister Herbert Nowohradsky mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet. Nowohradsky, verheiratet und Vater zweier Kinder, wurde im Jahr 1980 zum damals jüngsten Bürgermeister Niederösterreichs in Palterndorf-Dobermannsdorf gewählt. Seit 33 Jahren ist der 1950 geborene Hauptschullehrer und Direktor der Hauptschule nun Ortschef. Ab 2007 war er außerdem für fünf Jahre Mitglied des Bundesvorstandes des Gemeindebundes und von 2008 bis 2011 Zweiter Präsident des Landtags.

Ehrenzeichen für Bgm. a.D. Karl Stangl. ©Gemeindebund

Bgm. a. D. Karl Stangl

Der dritte im Bunde der Ausgezeichneten aus Niederösterreich ist Bgm a.D. Karl Stangl. Der von 1985 bis 2012 amtierende Bürgermeister der Gemeinde Scheiblingskirchen-Thernberg wurde mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet. Stangl ist verheiratet und hat zwei Söhne. Nach einer Maurerlehre war er als Vorarbeiter, anschließend in der Niederösterreichischen Straßenverwaltung und dann als Personalvertreter tätig. Von 2000 bis 2007 war er Mitglied des Bundesvorstandes des Gemeindebundes. 2012 schied er aus den offiziellen Funktionen im Gemeindebund aus.

Der ehemalige Bürgermeister von Marchtrenk erhielt das Ehrenzeichen. ©Gemeindebund

Oberösterreich: VPräs. a.D. Bgm. a.D. Fritz Kaspar

Fritz Kaspar, geboren 1952, ist nach und nach die Karriereleiter empor gestiegen. Nach einer Lehre zum Feinmechaniker machte er das Diplom zum Sportlehrer und studierte anschließend Mathematik. 1990 wurde er zum Bürgermeister der oberösterreichischen Gemeinde Marchtrenk gewählt und war bis 2013 im Amt. Kaspar war von 2002 bis 2011 Mitglied des Bundesvorstandes des Gemeindebundes und darüber hinaus auch als Stv. Vorsitzender im Raumordnungs- und Strukturausschuss tätig. Nun wurde der Vater von zwei Söhnen mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Gemeindebundes ausgezeichnet.

Eine weitere Ehrung in der Sammlung für Ludwig Bieringer. ©Gemeindebund

Salzburg: Präs. des Bundesrates a.D. Bgm. a.D. Ludwig Bieringer

Er gilt als Urgestein der salzburgischen Kommunalpolitik: Ludwig Bieringer war 31 Jahre lang Bürgermeister der Boom-Gemeinde Wals-Siezenheim. Unter seiner "Regentschaft" hat Wals-Siezenheim kräftig an Einwohnern zugelegt: Seit 1981 hat sich die Anzahl der Einwohner von 7.700 auf 12.600 im Jahr 2013 fast verdoppelt. Erst im Mai 2013 wurde er von Herbert Maislinger als Oberhaupt in seiner Gemeinde abgelöst. Der gelernte Eisenhändler und spätere Vizeleutnant blickt nicht nur auf eine lange Karriere in der Kommunalpolitik zurück: Von 1984 bis 2009 war er bis auf eine zweijährige Unterbrechung als Landtagsabgeordneter Mitglied des Bundesrates, dabei diente er auch drei Perioden als Präsident des Bundesrates. Seit 1989 wurde Bieringer laufend in die Delegiertenversammlung des Österreichischen Gemeindebundes entsandt. Nach der Statutenänderung 2007 gehört er bis heute auch dem reformierten Bundesvorstand des Gemeindebundes an. Seine zahlreichen Verdienste wurden nicht nur vom Gemeindebund entsprechend geehrt: Der Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde erhielt unter anderem die Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich, das Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg und das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark. Nun wurde er mit dem Ehrenzeichen und der Ehrenmitgliedschaft im Bundesvorstand des Gemeindebundes ausgezeichnet.

Überraschung für Erwin Mohr: Bundespräs. Heinz Fischer überreichte ihm das Silberne Ehrenzeichen. ©Gemeindebund

Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich für Erwin Mohr

Eine besondere Ehre wurde zudem Erwin Mohr, dem Alt-Bürgermeister der Vorarlberger Gemeinde Wolfurt und kommunalen Interessensvertreter in Brüssel, zuteil. Im Zuge der Haupttagung überreichte ihm Bundespräsident Heinz Fischer persönlich das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer holte ihn mit den Worten: "Sein beispielhaftes Wirken in unserer Interessensgemeinschaft war mustergültig, und die heute vorzunehmende Ehrung ist nicht nur Bestätigung, sondern soll und allen auch Ansporn und Maßstab dafür sein, wie eine moderne kommunale Interessensvertretung trotz bescheidener Mittel auf internationaler Ebene Erfolge erzielen kann." Erwin Mohr war von 1985 bis 2009 Bürgermeister von Wolfurt, mehr als ein Jahrzehnt Vizepräsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes und Mitglied des Bundesvorstandes. Seit mehr als sechs Jahren vertritt der die österreichischen Gemeinden in den Gremien der Europäischen Union und im Europarat. Bis heute ist er Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde geblieben.




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