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Sturzflug der Umsatzsteuer drückt Oktober-Vorschüsse

26.09.2013


Nach dem Plus 7,1 Prozent im September, gehen die Steigerungen bei den Ertragsanteil-Vorschüssen im Oktober wieder auf 2,8 Prozent im Vergleich zum selben Monat im Jahr 2012 zurück. Vergleichsweise magere Steigerungen müssen Kärnten und Tirol hinnehmen.

Die aktuellen Oktober-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien werden gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um lediglich 2,8 Prozent ansteigen (Wien +3,3 Prozent). Der Hauptgrund für diesen mageren Zuwachs liegt in den deutlich rückläufigen Einnahmen aus der Umsatzsteuer: Die im für die aktuellen Vorschüsse maßgeblichen Abgabenmonat August 2013 weisen einen um fast zehn Prozent geringeren Erfolg auf, als im August des Vorjahres. Zuwachsbremsen sind auch die sinkenden Kapitalertragsteuern und die sich nach dem Immobilienboom im Jahr 2012 wieder auf Normalniveau einpendelnde Grunderwerbsteuer.


Tirol: Grunderwerbsteuer um ein Viertel eingebrochen

Im Bundesländervergleich weisen Tirol mit einer Steigerung von 0,4 Prozent und Kärnten mit einem Prozent die geringsten Zuwächse auf. Der Grund sind hier die Rückgänge bei der Grunderwerbsteuer von bis zu 25 Prozent. Bei dieser Steuer erhalten die Gemeinden 96 Prozent der Einnahmen. 

Prognostizierter Jahreszuwachs von 3,6 Prozent wackelt

Ob der den Gemeinden ohne Wien im Rahmen des Bundesvoranschlages (BVA 2013) prognostizierte Jahreszuwachs an Ertragsanteilen von rund 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr halten wird, wird besonders davon abhängen, ob der aktuell sehr deutliche Rückgang bei den Umsatzsteuereinnahmen nachhaltig ist. Dieser niedrige August-Erfolg könnte aber auch verrechnungstechnische Ursachen haben und mit dem heuer erstmals im Vollbetrieb befindlichen doppischen Haushaltswesen des Bundes in Verbindung stehen. Es könnte also sein, dass diese Rückgänge durch höhere Einnahmen im Folgemonat wieder kompensiert werden.




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