English | Française
SUCHE


STARTSEITELINKSIMPRESSUMKONTAKT
Einführung des ZPR und ZSR wird verschoben

02.10.2013

©Katharina Bregulia/pixelio.de
Die Zusammenführung der bestehenden Personenstands- und Staatsbürgerschaftsdaten zu zwei zentralen Registern stellt Systementwickler wie auch Standesämter und Verbände vor große Herausforderungen, gilt es zig Millionen Datensätze in die neuen Register einzuspielen. Damit ein reibungsloser Betrieb von Beginn an gewährleistet ist, wird der Starttermin auf 1. November 2014 verschoben.
Die Zusammenführung des Zentralen Personenstands- (ZPR) und des Staatsbürgerschaftsregisters (ZSR) wird viele unterschiedliche Systeme, die derzeit in der Anwendung sind, zu einem einzigen vereinen. Der nächste Schritt zum "One-Stop-Shop" wäre damit vollzogen. Die Migration und Zusammenführung der bestehenden elektronischen Daten als Grundlage und Unterstützung für die Nutzung dieser Register hat sich dabei in dieser relativ kurz bemessenen Zeit als besondere Herausforderung erwiesen.

Umstellung ein Jahr später

Auch vom Österreichischen Gemeindebund wurde darauf hingewiesen, dass das System für den Praxisbetrieb vollständig ausgereift sein muss und die Mitarbeiter in den Standesämtern ausreichend geschult werden müssen. Das Bundesministerium für Inneres hat sich aus diesem Grund nun dafür entschieden, die endgültige Umstellung des ZPR und des ZSR auf 1. November 2014 - also um ein Jahr - zu verschieben. Die für die Verschiebung notwendige Rechtsgrundlage wird bereits vorbereitet.

Damit sind die Weichen gestellt, dass das ZPR und das ZSR, die eines der größten Verwaltungsreformprojekte der letzten Jahrzehnte darstellen, zu einem ähnlichen Erfolgsprojekt heranreifen wie der Aufbau des Zentralen Melderegisters und die Übernahme des Passwesens.

Verfasser: Carina Rumpold

Feedback

Vorname :
Nachname :
Betreff :
Feedback :
*Rückmeldung :

Wünschen Sie eine Rückmeldung, dann geben Sie hier eine E-Mailadresse oder Telefonnummer an.
*Sicherheitsabfrage :


 Wie bewerten Sie diesen Artikel?

 sehr informativ neutral kaum informativ



 | Artikel per Email verschicken


Haben Sie eine Frage zu österreichs Gemeinden?

Schwerpunkte


.