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"Es muss etwas geschehen"

01.08.2006
Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer spricht sich in einem Interview mit der Presse klar und deutlich für eine verpflichtende Pflegeversicherung aus, die nach der Wahl Gegenstand einer breiten Diskussion werden soll.

Dass etwas geschehen muss bekräftigt Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer und hebt somit die Pflegeproblematik, mit der viele Gemeinden zu kämpfen haben, auf eine bundesweite Diskussionsebene. Nach der Nationalratswahl soll eine Lösung der Pflegeproblematik erzielt werden. Eine Variante werde dabei der Vorschlag einer verpflichtenden Pflegeversicherung sein.

"Lassen Gemeinden nicht allein"

"Wir können die Gemeinden mit dem Problem nicht allein lassen", bekräftigt Mödlhammer. Als Erhalter von Pflegeheimen kämen diese zunehmend unter Druck. Es zeichne sich eine Entwicklung vom klassischen Altersheim zum Pflegeheim ab und dazu komme eine Intensivierung der Pflegefälle.

Pflegemaßnahmen-Paket mit Experten

Mödlhammer fordert ein Pflege-Maßnahmenpaket, bei dem Experten einbezogen werden. Im Zentrum steht private Eigenvorsorge, etwa durch steuerliche Anreize. "Hinsichtlich der Pflegeversicherung wird es sicher so sein, dass man diese Variante diskutieren und mit Zahlen belegen muss."

Pflege wird immer intensiver

Der demografische Wandel bringt die Notwenigkeit mit sich, sich intensiver mit der Altenbetreuung auseinander zu setzen. Die Zahl von hochbetagten Menschen nimmt stetig zu und damit langfristig auch die Zahl der Pflegefälle. Bereits im Herbst des Vorjahres hat Mödlhammer einen ersten Vorstoß unternommen, der damals von ÖVP und BZÖ abgelehnt wurde. Es habe jedoch auch "viele positive Reaktionen" wie von der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SP), aus der steirischen SPÖ und der Bevölkerung gegeben.

Weitere Informationen:
Die Presse: Artikel vom 29.07.2006


Verfasser: Mag. Nadja Tröstl (kommunalnet.at); Online-Betreuung: Stefan Wurm (volontaer@gemeindebund.gv.at)



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