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Sechs fahrradfreundlichste Gemeinden ausgezeichnet

14.10.2013
Die Gewinner Gemeinden freuten sich über die Auszeichnungen.
©KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler
Es ist soweit: Die fahrradfreundlichsten Gemeinden wurden gekürt. Österreichweiter Gewinner bei den Städten ist Salzburg. Bei den kleineren Gemeinden konnten Hard, Bergheim, Bad Schallerbach und Kirchbach durchsetzen.

Jährlich kürt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), im Rahmen eines Abwechslungsreichen Programms, die fünf Fahrradfreundlichsten Gemeinden Österreichs und den Fahrradfreundlichsten Bezirk Wiens. In sechs Kategorien werden Gemeinden ausgezeichnet, die in der Vergangenheit radverkehrsfördernde Maßnahmen umgesetzt haben. Außerdem müssen Kriterien, wie Lösungen für einen sicheren Radverkehr, eine verbesserte Infrastruktur wie Radabstellanlagen, eine Verkehrsberuhigung von Straßen mit hohem Fahrradaufkommen, etc. gefunden, geplant und als Vorbild für ganz Österreich, umgesetzt werden.

Die Jury setzte sich aus vielen Beteiligten - alle mit dem Thema Verkehr vertrauten Organsiationen und Institutionen - zusammen: Der AUVA suchte gemeinsam mit dem ARBÖ, dem Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, dem ÖAMTC, dem Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund und der Wiener Mobilitätsagentur aus den 27 teilnehmenden Gemeinden und den vier teilnehmenden Wiener Bezirken die Gewinner aus.

Über 32.000 Fahrradabstellmöglichkeiten in Leopoldstadt

Sieger des Preises "Fahrradfreundlichster Bezirk" ist Wien Leopoldstadt. Mit seinen 837 Kilometer langen Radverkehrsanlagen, sticht der zweite Wiener Gemeindebezirk deutlich von seinen Konkurrenten hervor. Weitere Highlights in diesem Bezirk, sind über 32.000 Fahrradabstellanlagen und ein stark ausgeprägtes Fahrradnetz mit Radplänen. Nach dem Lokalaugenschein der Jurymitglieder, waren diese von der geschaffenen Infrastruktur für Radler begeistert.

Kirchbach hat ein breites E-Bike Angebot mit einem Verleih und Gutscheinen für jeden E-Bike Käufer. © KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Kirchbach: Profilliert mit großem E-Bike Angebot

In der Kategorie "bis 2.000 Einwohner" wurde die steirische Gemeinde Kirchbach ausgezeichnet. Überzeugt hat die 1.500 Einwohner große Gemeinde mit der Planung ihrer verkehrsfördernden Maßnahmen für Radfahrer. Höhepunkt der Maßnahmen sind die Anbindung der Gemeinde an vier Nachbarortschaften mit Fahrradwegen und der E-Bike-Verleih mit gratis Stromtankstellen. Entlag der Radrouten in die Nachbarorte wurde eine ausgeprägte Infrastruktur geschaffen mit zahlreichen Buschenschanken, Gasthäusern und BIO-Betriebe zur gemütlichen Einkehr.

Bad Schallerbachs Radwege wurden an ein 300 Kilometerlanges regionales Radnetz angeknüpft. © KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Bad Schallerbach: Über 250 Abstellanlagen für knapp 4.000 Einwohner

Die Gemeinde Bad Schallerbach in Oberösterreich erhielt die Auszeichung in der Kategorie "2.001 bis 5.000 Einwohner". Hier kommen auf drei Autokilometer ein Kilometer Radfahranlage, und diese sind teilweise sogar vom Autoverkehr vollkommen abgetrennt. Dies und die Tatsache, dass fast die Hälfte aller Verkehrsanlagen beruhigt wurden, war ausschlaggebend für die Jury den Preis nach Oberöstrreich zu vergeben. Außerdem wurden die Radwege im Ort in ein 300 Kilometer großes, regionales Radnetz integriert.

Bergheim brillierte mit neuen Radverkehrsanlagen. © KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Bergheim: Bahnhof mehrfach an Radverkehrsnetz angebunden

Bergheim wurde ausgezeichnet, weil für die Teilnahme an diesem Wettbewerb neue Radverkehrsanlagen gebaut wurden: Eine Unterführung zum lokalen Bahnhof, eine Anbindung an den Salzachradweg und eine weitere Zubringerstrecke von der Schlachthofsiedlung zum Bahnhof wurden realisiert. Auch hier gibt es eine gut umgesetzte Infrastruktur mit 15 Kilometer Radweg und über 500 Radabstellanlagen.

Die Gemeinde Hard hat ihren gesamten Ort zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. © KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Hard: gesamter Ort ist verkehrsberuhigte Zone

Die Vorarlberger Gemeinde Hard sticht mit 100 Prozent verkehrsberuhigten Zonen im gesamten Straßennetz hervor und der in Vorarlberg ersten Fahrradstraße. Zusätzlich zu den 20 Radkilometern im Ort kommt noch die direkte Verbindung nach Bregenz Mehrerau über eine eigens gebaute Fahrradbrücke. Für die 13.600 Einwohner stehen 1.200 Abstellanlagen für Räder bereit.

Zur Fahrradfreundlichsten Stadt in Österreich wurde Salzburg gekürt.© KFV/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Salzburg: Diebstahlsichere Radständer und Boxen

Die Stadt Salzburg fällt mit zahlreichen Aktionen für Radfahrer auf. Jede Woche können Räder codiert werden, von April bis Oktober gibt es monatlich Gratisradchecks und jeweils im Frühjahr und Herbst Fahrradlichtaktionen. Fahrraddieben in Salzburg wurde mit der Aufstellung von diebstalsicheren Fahrradabstellmöglichkeiten und verschließbaren Radboxen der Riegel vorgeschoben. Die 7.000 Abstellmöglichkeiten können bei Veranstaltungen mit 1.500 klappbaren mobilen Radständern aufgestockt worden.

St. Pölten wurde ein Anerkennungspreis verliehen

In St. Pölten wurde der Hauptbahnhof mit einer radfahrerfreundlichen Infrastruktur ausgestattet. Radfahrer können den Bahnhof nun über die neu errichteten Radanlagen erreichen. Auch die Traisenbrücke über die die B1 führt, wurde mit Geh-/Radwegen versehen. Für das neue Generalverkehrskonzept wurde mit der Radlobby NÖ-St. Pölten zusammengearbeitet. Dafür schnitt St. Pölten bei der Planung ihrer Konzepte hervorragend ab.





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