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Österreichs Steuersünder beflügeln November-Vorschüsse

23.10.2013

©Benjamin Klack/pixelio.de
Mit einer Steigerung von 16,7 Prozent bei den Gemeinden ohne Wien lichten sich die grauen Nebelfelder gegen Ende Oktober. Verdanken dürfen die Gemeinden dieses Hoch den Einnahmen aus dem Steuerabkommen mit der Schweiz.

Die Entwicklung der Ertragsanteil-Vorschüsse der Gemeinden gleicht im Jahr 2013 einer Achterbahnfahrt. Was im Jänner mit einem Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum selben Monat 2012 begonnen hat, hat sich bis Juli nach einigem Auf und Ab zu einem Minus von 1,2 Prozent entwickelt. Nach dem Tiefstpunkt im Juli haben sich die Ertragsanteile im September wieder auf 7,1 Prozent Plus erholt, um sich im Oktober mit 2,8 Prozent Steigerung wieder auf moderatem Level einzupendeln.


Schweizer Abgeltungsabgaben sprudeln

Für November wird den Gemeinden ohne Wien nun wieder eine - beinahe unglaubliche - Steigerung in Höhe von 16,7 Prozent gegenüber dem überaus schwachen November-Ergebnis des Vorjahres prognostiziert. Hauptgrund dafür ist die im September eingetroffene Tranche der Schweizer Abgeltungsabgaben von heimischen Steuerflüchtlingen in Höhe von rund 255 Millionen Euro, die gemäß dem allgemeinen Abgabenschlüssel des Finanzausgleichsgesetzes zu 11,883 Prozent den Gemeinden zugutekommen. Daneben führten auch die starken Zuwächse bei der veranlagten Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer sowie die verrechnungstechnisch bedingten Spitzen bei der Tabaksteuer und der Energieabgabe zu diesem enormen November-Ergebnis bei den Vorschüssen.

Vier Prozent Plus in den ersten elf Monaten

Übers Jahr gesehen liegen die Ertragsanteil-Vorschüsse der Gemeinden ohne Wien vier Prozent über dem Elf-Monatsvergleich des Jahres 2012. Die größten Zuwächse verzeichnet in den ersten elf Monaten Niederösterreich (4,9%), gefolgt vom Burgenland (4,4%). Die geringsten Steigerungen gibt es von Jänner bis November 2013 in Salzburg (3,1%), in der Steiermark (3,6%), sowie in Kärnten und Vorarlberg (3,7%).




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