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86 Gemeinden erhalten Gütesiegel "familienfreundlichegemeinde"

25.10.2013

©Werner Braun
Das Audit "familienfreundlichegemeinde" hat sich in den letzten Jahren als Erfolgsprojekt erwiesen. Minister Reinhold Mitterlehner und Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer zeichneten nun weitere 86 Gemeinden mit dem Gütesiegel aus.
Lebensqualität ist ein Standortfaktor. Und wo lässt sich Lebensqualität am besten steigern? Vor Ort in den Gemeinden. Das hat das Familienministerium bereits vor vielen Jahren erkannt und das Audit familienfreundlichegemeinde ins Leben gerufen. In der Wiege des Audit, in Oberösterreich, wurden am 24. Oktober 2013 von Familienminister Reinhold Mitterlehner, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer und Oberösterreichs LH-Stv. Franz Hiesl 86 neue Gemeinden in den großen Kreis der Audit-Gemeinden aufgenommen.

"Der Ausbau der Familienfreundlichkeit erhöht die Lebensqualität in der Gemeinden, steigert die Attraktivität als Wirtschaftsstandort und wirkt somit auch der Abwanderung entgegen. Aufgrund dieses sichtbaren Mehrwerts wird unser Audit-Angebot erfreulicherweise immer beliebter", betonte Mitterlehner. Erstmals verliehen wurde zudem das Zusatzzertifikat "Kinderfreundliche Gemeinde". Das steirische Gabersdorf, das bereits länger zur Audit-Familie gehört, wurde für seine Bemühungen mit dieser zusätzlichen Anerkennung ausgezeichnet.

Gute Maßnahmen müssen nicht immer viel kosten

Mödlhammer wies auf die vielen einfach umzusetzenden Maßnahmen im Zuge des Audit hin: "Das Audit familienfreundlichegemeinde ist eine Erfolgsgeschichte, weil es zeigt, dass es nicht nur eine Geldfrage ist, eine Gemeinde familienfreundlich zu gestalten. Die Kommunen lernen auch, die Bevölkerung eng einzubinden und auf Bedürfnisse einzugehen. Die umgesetzten Projekte sind in ihrer Vielfalt und Konsequenz sehr beeindruckend."

13 Prozent aller Gemeinden offiziell "familienfreundlich"

In ganz Österreich gibt es damit bereits 295 Gemeinden, die diesen mehrstufigen, von professionellen Projektbegleitern unterstützten Prozess absolviert oder begonnen haben. Von den aktuell prämierten 86 Gemeinden liegen 29 in Oberösterreich, 20 in Niederösterreich, 15 in der Steiermark, jeweils sechs in Tirol und in Salzburg, vier in Kärnten und jeweils drei in Vorarlberg und im Burgenland. Insgesamt sind damit bereits über 13 Prozent aller Gemeinden im Auditprozess. Im Ländervergleich liegt Oberösterreich mit 102 familienfreundlichen Gemeinden an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich (75) und der Steiermark (40).

Individuelle Lösungen als großer Pluspunkt

Die familienfreundlichen Maßnahmen der Gemeinden sind breit gefächert. Dazu gehören neben dem laufenden Ausbau der Nachmittagsbetreuung, der Angebote im Kindergartenbereich und der Krippen auch spezielle Angebote für Jugendliche und Jungfamilien, die Schaffung von Integrations-Beiräten, sowie generationsübergreifende Maßnahmen wie ein Leihoma/-opa-Netzwerk, Workshops für pflegende Angehörige sowie eine barrierefreie Infrastruktur. Gemeinden haben gemeinsam mit der Bevölkerung die Möglichkeit, Lösungen für ihre individuellen Problemlagen zu finden. So schafften es Abwanderungsgemeinden, spezielle Angebote für Jungfamilien zu entwickeln bzw. Startwohnungen bereit zu stellen oder Zuwanderungsgemeinden, die neu Zugezogenen besser in die Gemeinschaft zu integrieren.

Zudem fördert das Ministerium die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Unternehmen bei der Kinderbetreuung. "Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten", bekräftigt Mitterlehner.
Verfasser: Cartina Rumpold

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