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Stark für Österreichs Regionen

27.11.2013
Die neue Regierung muss die Auswirkung auf die ländlichen Räume mehr mitdenken, wenn wir gleichmäßig entwickelte Regionen haben wollen.
©MandyGraupner/pixelio.de
Zentralräume werden stärker, die Peripherie wird schwächer. "Regionen.Österreich" macht sich für die gleichmäßige Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsräume stark. Die wichtigsten Punkte sollen nun auch von der neuen Regierung beachtet werden.

In den letzten Jahren nahm der Zuzug in die Zentralräume rasant an Fahrt auf. Zusätzlich beschleunigt wurde dieser Prozess durch die Schließungswelle bei den Postämtern, das Zusperren der Nahversorger, die oft falsche Verteilung der Mittel und vieles mehr. Die neu formierte Initiative "Regionen.Österreich" fordert die künftige Regierung nun auf, etwas gegen diese Entwicklung zu unternehmen. 

Georg Keuschnigg ist Geschäftsführer von Regionen.Österreich. (Bildquelle: regionen-oesterreich.at)

"Wir sind gegen das Zusperren in den Regionen. Die Sicherung und Stärkung einer gleichmäßigen Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsräume in allen Regionen des Landes gehören zu den größten staatspolitischen Herausforderungen der nächsten Legislaturperiode. Bei jeder politischen Maßnahme sollte die Verträglichkeit für die Regionen mitgedacht werden", so der Geschäftsführer von "Regionen.Österreich", der ehemalige Bundes- und Nationalratsmandatar Georg Keuschnigg. Bei der ersten Jahreskonferenz von "Regionen.Österreich" wurde eine Resolution an den neuen Nationalrat und die künftige Bundesregierung beschlossen.

Zehn Punkte für die Entwicklung ländlicher Räume

Um der Benachteiligung der ländlichen Räume ein Ende zu setzen, sollte die Regierung und jedes einzelne Ressort zunächst umfassende Konzepte zur Entwicklung und Stabilisierung der von Abwanderung betroffenen Regionen Österreichs erstellen. Zur Überprüfung der gesetzten Maßnahmen wäre es aus Sicht der Initiative güntig, einen Monitoringausschuss zu bilden. Auch der Finanzausgleich bildet ein wesentliches Element, um die Negativspirale, in der sich viele Abwanderungsgemeinden befinden, zu beenden. 

Auch zum ultraschnellen Internet, das nun so heiß diskutiert wird, lässt sich ein Punkt in der Resolution finden: Mindestens fünfzig Prozent der Erlöse aus der Versteigerung der Funkfrequenz sollen für den Breitbandausbau am Land zur Verfügung gestellt werden.

Neben der konsequenten Stärkung von Investitionen und Innovationen, werden auch die Dezentralisierung von Bundeseinrichtungen, die Sicherstellung einer ausreichenden Gesundheitsversorgung, eine ausgewogene Verteilung der EU-Gelder und die konsequente Umsetzung der Energiewende gefordert.

Forderungen werden gehört

"Wir brauchen ein Mindestmaß an qualifizierten Berufsmöglichkeiten für unsere bestens ausgebildete Jugend", bringt Keuschnigg den Kern einzelner Forderungen auf den Punkt. Bei der neuen Bundesregierung scheint die Resolution zumindest nicht auf taube Ohren zu stoßen: "Wir haben erstmals eine Untergruppe "Ländlicher Raum" bei den Regierungsverhandlungen. Einzelne Punkte wurden eingebracht und vieles auch bereits verankert. Auch im Parlament werden wir weiterhin für die Interessen der Regionen eintreten", so Keuschnigg.

Namhafte Unterstützer

Regionen.Österreich wird bereits von namhaften Persönlichkeiten unterstützt. Obmann ist Bauernbund-Chef Jakob Auer, seine Stellvertreter sind Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer und die Wissenschaftlerin Gerlind Weber.




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