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Einigung bei Gehaltsverhandlungen in Niederösterreich

02.12.2013
Am Ende bewegten sich alle ein Stück aufeinander zu.
©NÖ GVV ÖVP
Weihnachten naht - und damit auch die Konsensbereitschaft. Nach einem Verhandlungsmarathon einigten sich die Verhandler doch auf ein Gehaltsplus bei den NÖ Gemeindebediensteten. Die Einmalzahlung wird im Februar 2014 ausgezahlt.

Eine fast sieben Stunden lange Verhandlungsrunde brachte in der Nacht auf 29. November 2013 in St. Pölten die Einigung zwischen den Gemeindevertreterverbänden der ÖVP und der SPÖ, dem Städtebund und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten. Im Februar 2014 erhalten die Gemeindebediensteten eine sozial gestaffelte Einmalzahlung: Die Gehaltsgruppen I-IV erhalten 300 Euro, die Gehaltsgruppen V-VI 250 Euro und die Gehaltsgruppen VII bis XIII 150 Euro.

Damit gilt nur mehr für die Gemeindebediensteten im Burgenland die echte Nulllohnrunde. (Grafik: Kommunalnet, Bild: ©lumen-digital - Fotolia.com)

Riedl und Dworak: "Verhandlungen konstruktiv geführt"

 

"Das waren intensive nächtliche Verhandlungen, die sehr hart, aber auch sehr konstruktiv geführt wurden. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir die Leistungen der Gemeindebediensteten im Dienste der Bevölkerung sehr wohl anerkennen und auch honorieren. Deshalb haben wir uns auch entschlossen, unseren geschätzten Gemeindebediensteten einen einmaligen Teuerungsausgleich für 2014 zu gewähren. Wir haben in die Verhandlungen aber auch eingebracht, dass wir hier die Notwendigkeit einer sozialen Staffelung sehen, sprich: Den kleinen Einkommen mehr zu geben, als den größeren", berichten die beiden Gemeindevertreterpräsidenten LAbg. Bgm. Alred Riedl (ÖVP) und LAbg. Bgm. Rupert Dworak (SPÖ).

Ergebnis ungeachtet der laufenden Verhandlungen für 2014

Diese Einmalzahlung erfolgt ungeachtet der bisher noch laufenden Verhandlungen des Öffentlichen Dienstes mit der Bundesregierung über den Lohnabschluss 2014. Die ins Stocken geratenen Dienstrechtsverhandlungen sollen ebenfalls im neuen Jahr fortgesetzt werden.

Damit ist die Diskussion rund um die ohne Gewerkschaft beschlossene Nulllohnrunde für Niederösterreichs Gemeindebedienstete für das Jahr 2013 vom Tisch. Insgesamt müssen die 573 niederösterreichischen Gemeinden für die Gehaltsanpassung 5,7 Millionen Euro aufbringen.

2,5 Prozent mehr wünscht sich Gewerkschaft

Hinsichtlich der laufenden Gehaltsverhandlungen gibt es bereits konkretere Vorstellungen, wie Christian Meidlinger gegenüber der APA verrät: "Wenn der Handel mit 2,5 Prozent und auch das Gewerbe damit abgeschlossen haben, dann wird es wohl möglich sein, dass auch die Gemeindebediensteten das wert sind." Ganz festlegen will er sich noch nicht, er lässt jedoch durchblicken: "Die Inflationsrate beträgt in etwa 2,33 Prozent, alles bis dahin käme einer Nulllohnrunde gleich, alles darüber ist eine Wertsteigerung."


Verfasser: Mag. Carina Rumpold

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